Gatersleben
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen-Anhalt | |
| Landkreis: | Salzlandkreis | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Seeland | |
| Höhe: | 112 m ü. NN | |
| Fläche: | 16,15 km² | |
| Einwohner: | 2369 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 147 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 06466 | |
| Vorwahl: | 039482 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SLK | |
| Gemeindeschlüssel: | 15 0 89 115 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Lindenstraße 1 06469 Nachterstedt |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeisterin: | Edith Hüttner (parteilos) | |
| Lage der Gemeinde Gatersleben im Salzlandkreis | ||
Gatersleben ist eine Gemeinde im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Gatersleben liegt im Nördlichen Harzvorland. Durch die Gemeinde fließt die Selke.
[Bearbeiten] Geschichte
Bereits in der Steinzeit wurde der Raum um Gatersleben bewohnt. Der Ort ist namensgebend für die neolithische Gaterslebener Kultur, die in Mitteldeutschland verbreitet ist und zu den Epi-Rössener Gruppen gezählt wird. Die Keramik dieser Epoche wurde hier erstmals gefunden.
Erwähnt wird der Ort Gatersleben erstmals im Jahre 964 in einer Urkunde (siehe auch Burg Gatersleben), in der geschrieben steht, dass Markgraf Gero dem von ihm gegründeten Kloster Gernrode unter anderen Gütern drei Hufen in „antiquo Gatersleve“ schenkte.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Rat besteht aus 14 Ratsmitgliedern und der Bürgermeisterin.
- CDU: 6 Sitze
- SPD: 2 Sitze
- Wählergemeinschaft Gatersleben / Grüne: 4 Sitze
- Linke / Einzelbewerber: 2 Sitze
Im Juni 2009 sind Neuwahlen.
[Bearbeiten] Wappen
Das Wappen wurde am 20. März 1995 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.
[Bearbeiten] Historisches Wappen
Das Wappen wurde am 10. Oktober 1938 durch den Oberpräsidenten der Provinz Sachsen verliehen.
Blasonierung: „Geteilt; oben in Gold 10 grüne Rohrhalme mit schwarzen Kolben nebeneinander; unten in Blau ein silberner Hecht mit goldenen Flossen.“
Das Wappen wurde von dem Magdeburger Staatsarchivrat Otto Korn gestaltet.
[Bearbeiten] Partnerschaft
Seit 1990 unterhält Gatersleben eine Partnerschaft mit dem Flecken Delligsen im Landkreis Holzminden in Niedersachsen.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
- Der "Oberhof" der ehemaligen preußischen Staatsdomäne mit seiner Parkanlage, den Resten der Burg mit dem Burgfried (Pallas) und das heute als Rathaus genutzte Herrenhaus mit seinen restaurierten schönen Jugendstilsälen und die Heimatstube
- Die evangelische St. Stephanikirche zu Gatersleben mit dem Kirchhof mit guterhaltenen Bruchsteinmauern als Begrenzung und dem unter Denkmalschutz stehenden 400-jährigen Pfarrgehöft nebst Taubenturm und dem zum Gemeindezentrum umgebauten ehemaligen Stallgebäude
- Die Fischteiche im Einzugsbereich der Selke und der sich im Ortskern befindliche Heckenteich am Mühlgraben
[Bearbeiten] Gedenkstätte
Die Grabstätte auf dem Friedhof für einen namentlich bekannten Polen, der während des 2. Weltkrieges ein Opfer von Zwangsarbeit wurde.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
Am 31. Dezember 2008 betrug die Anzahl der Firmen in der Gemeinde Gatersleben fast 130 mit über 1.600 Beschäftigten. Dabei handelt es sich überwiegend um kleine und mittelständische Unternehmen sowie die 3 größten Firmen - NOVELIS Deutschland GmbH, das Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung und JCB Vibromax GmbH.
[Bearbeiten] Verkehrsanbindung
Gatersleben wird vom Harz-Elbe-Express (HEX) auf der Bahnstrecke Halle – Halberstadt - Vienenburg im Zwei-Stunden-Takt angefahren. Zusätzlich hält ebenfalls alle zwei Stunden der Regional-Express Halle – Aschersleben – Halberstadt – Goslar - Hannover.
Die Verkehrsanbindungen über das Straßennetz sind geradezu ideal. Die vierspurig ausgebaute B6n ist direkt zu erreichen. Sie gilt als wichtige West-Ost-Trasse und führt von der Autobahn 395 in Niedersachsen bis zur Autobahn 14 in Sachsen-Anhalt und Sachsen.
Der Regionalflughafen Cochstedt befindet sich ebenfalls in unmittelbarer Nähe.
[Bearbeiten] Quellen
[Bearbeiten] Literatur
- Jan Lichardus: Rössen - Gatersleben - Baalberge. Ein Beitrag zur Gliederung des mitteldeutschen Neolithikums und zur Entstehung der Trichterbecher-Kulturen (Saarbrücker Beiträge zur Altertumskunde Band 17). Bonn 1976; Rezension von Ulrich Fischer in: Germania Band 56, 1978, S. 574-581.
- Ute Bednarz, Folkhard Cremer u. a. (Bearb.): GEORG DEHIO. Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Sachsen-Anhalt I, München, Berlin 2002, S. 245-247.
- Bernd Feicke: Valentin und David Kühne - zwei herausragende Holzbildschnitzer des Nordharzer Barock, in: Quedlinburger Annalen, Jg. 9 (2006), S. 48-56, Tafel S. 18-19.
[Bearbeiten] Weblinks
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