George Peter Alexander Healy

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
George Peter Alexander Healy. Fotografie von Southworth & Hawes
Selbstporträt (1886)
Der junge Abraham Lincoln. Von Healy entworfene Briefmarke

George Peter Alexander Healy (* 15. Juli 1808 in Boston, Massachusetts; † 24. Juni 1894 in Chicago, Illinois) war ein US-amerikanischer Maler.

Leben[Bearbeiten]

George Peter Alexander Healy wurde am 15. Juli 1808 in Boston geboren. Sein Vater war ein irischer Kapitän der Handelsmarine. Healy, das älteste von fünf Kindern, früh vaterlos, half, seine Mutter zu unterstützen. Mit sechzehn Jahren begann er zu zeichnen.

Zwei Jahre später, also im Alter von 18 Jahren, begann Healy mit der Porträtmalerei und war bald sehr erfolgreich.

1835 ging er nach Europa und studierte unter Antoine-Jean Gros in Paris und Rom. In Paris erhielt er 1840 eine Medaille dritter Klasse und 1855, als er Franklin urging the claims of the American Colonies before Louis XVI ausstellte, eine zweiter Klasse.[1]

Seine endgültige Rückkehr nach Chicago war im Jahre 1892. Healy wurde Ehrenmitglied der National Academy of Design und schrieb das Buch Reminiscences of a Portrait Painter (deutsch „Erinnerungen eines Porträt-Malers“).

Unter seinen Werken sind Portraits von Daniel Webster, Henry Clay, John C. Calhoun, Arnold Henri Guyot, William H. Seward, Louis Philippe und den Präsidenten der Vereinigten Staaten von John Quincy Adams bis Ulysses S. Grant. Diese Serie wurde für die Corcoran Gallery in Washington D.C. gemalt.[1] Zu seinen Werken zählen auch The Peacemakers (1868) und Abraham Lincoln (1869).

Er starb am 24. Juni 1894 im Alter von 80 Jahren in Chicago.[1]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

Publikationen[Bearbeiten]

  • Reminiscences of a Portrait Painter.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: George Peter Alexander Healy – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Hugh Chisholm: Encyclopædia Britannica 11th. George Peter Alexander Healy. Cambridge University Press.