Get Up, Stand Up

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Get Up, Stand Up (zu deutsch etwa „Erhebt euch, widersetzt euch“) ist ein Lied, gemeinsam komponiert von den jamaikanischen Reggaemusikern Bob Marley und Peter Tosh, beide Gründungsmitglieder der Wailers.

Es wurde auf dem Album Burnin' (1973) mit der Länge von etwas mehr als drei Minuten veröffentlicht. In der Folge wurde der Song bei jedem Konzert der Wailers und später von Marley allein meist gegen Ende des Auftritts gespielt. Auch Tosh, welcher auf der Albumversion die dritte Strophe singt, spielte Get Up, Stand Up nach der Trennung von den Wailers auf seinen Konzerten. Auf Marleys Live-Album Live! (1975) ist ein Live-Mitschnitt des Songs zu finden. Die Studioaufnahme hat die Tonart c-Moll, Live-Versionen des Songs sind jedoch durchgehend in h-Moll.

Nachdem Peter Tosh sich von den Wailers getrennt hatte, nahm er für sein Soloalbum Equal Rights (1976) eine neue Version mit leicht abgeändertem Text auf; diese Version hat die Tonart g-Moll und dauert etwa dreieinhalb Minuten. Ein Live-Mitschnitt ist auf Toshs Live-Album Captured Live (1984) zu finden. Auch Live-Versionen haben die Tonart g-Moll. Tosh hatte nach der Trennung von Marley noch einmal 1978 auf einem Überraschungsauftritt bei Marleys Konzert in Burbank, Kalifornien, zusammen mit ihm im Duett den Song gesungen.

Get Up, Stand Up ist auch der letzte Song, den Marley je bei einem Auftritt sang; so geschehen am 23. September 1980 im Stanley Theater (heute Benedum Center) in Pittsburgh.

Das Musikmagazin Rolling Stone listete den Song im November 2004 in seiner Liste der 500 besten Songs aller Zeiten auf Platz 296.[1]

Der Song wurde an den weltweiten Live8-Konzerten im Juli 2005 von Marleys Frau Rita Marley und dem gemeinsamen Sohn Stephen Marley zusammen mit den Black Eyed Peas in Philadelphia gespielt. Auch auf Konzerten zu Gunsten von Amnesty International wird es oft gespielt, so zum Beispiel am 10. Dezember 1998 in Paris, gesungen von Peter Gabriel, Bruce Springsteen, Tracy Chapman und Youssou N'Dour.

In den 2000er Jahren verwendete Eric Burdon einen Teil des Songs und baute ihn in seinen Rap-Song "Tobacco Road" ein. Eine dieser Versionen ist auf seinem Live-Album "Athens Traffic Live" enthalten.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. The RS 500 Greatest Songs of All Time: Rolling Stone. Abgerufen am 20. November 2010.