Gino Lettieri

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Gino Lettieri
Spielerinformationen
Geburtstag 23. Dezember 1966
Geburtsort ZürichSchweiz
Größe 170 cm
Vereine in der Jugend
TSV 1860 München
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
bis 1987
1987
1988–1990
1990–1991
1991
TSV 1860 München
TSV Ampfing
FC Wacker München
TSV Ampfing
FC Falke Markt Schwaben
0 (0)
Stationen als Trainer
1994–1997
1997–2000
2000–2002
2002–2003
2003–2006
2006
2007
2007–2010
2010–2012
2014–
TSV 1860 München (Co-Trainer)
FC Bayern Hof
FC Augsburg
Bonner SC
SpVgg Bayreuth
SV Darmstadt 98
Wacker Burghausen
SpVgg Weiden
SV Wehen Wiesbaden
Arminia Bielefeld (Co-Trainer)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Gino Lettieri (* 23. Dezember 1966 in Zürich) ist ein ehemaliger deutsch-italienischer Fußballspieler und heutiger Fußballtrainer.

Spielerlaufbahn[Bearbeiten]

Gino Lettieri wuchs in München auf und durchlief die Jugendabteilung des TSV 1860 München. Als 16-Jähriger wurde er durch einen Unfall so schwer am Knie verletzt, dass er zweieinhalb Jahre ausfiel. Lettieri schaffte dennoch den Sprung in die zweite Mannschaft und erhielt nach starken Leistungen einen Einjahresvertrag für die erste Mannschaft. Da sein Knie jedoch infolge der Unfallverletzungen den erhöhten Belastungen des täglichen Trainings nicht mehr standhielt, musste er auf eine Profikarriere verzichten[1] und ließ seine aktive Laufbahn bei den Amateurvereinen TSV Ampfing, FC Wacker München und FC Falke Markt Schwaben ausklingen.

Trainerkarriere[Bearbeiten]

Nach einer Tätigkeit als Spielertrainer einer Amateurmannschaft ab 1993 war Lettieri von 1994 bis 1997 beim TSV 1860 München als Amateurmanager, Co-Trainer und Stand-By-Spieler tätig. Dann trainierte er für drei Jahre den Bayernligisten FC Bayern Hof und von 2000 bis 2002 den FC Augsburg, mit dem er 2002 den Aufstieg in die damals drittklassige Regionalliga Süd schaffte. Nach einer Tätigkeit beim Bonner SC übernahm Gino Letteri von 2003 bis 2006 die SpVgg Bayreuth, mit der er ebenfalls in die Regionalliga aufstieg. Nach einem kurzen Engagement beim SV Darmstadt 98 war er bis zum Ende der Spielzeit 2006/07 gemeinsam mit dem Sportmanager Fred Arbinger für die Mannschaft des Zweitligisten Wacker Burghausen verantwortlich. Im Dezember 2007 wurde er Trainer bei der SpVgg Weiden in der nun fünftklassigen Bayernliga und schaffte in der Saison 2008/09 mit der Mannschaft den Aufstieg in die Regionalliga.[2]

Am 9. Februar 2010 löste er seinen Vertrag auf, um zum abstiegsbedrohten SV Wehen Wiesbaden in die 3. Liga zu wechseln.[3] Dort begann Lettieri mit drei Niederlagen in Folge, schaffte jedoch mit der Mannschaft am 35. Spieltag den Klassenerhalt. Nach einem guten Saisonstart verlängerte Lettieri im November 2010 seinen zunächst bis Saisonende geschlossenen Vertrag vorzeitig bis 30. Juni 2013 und erreichte am Saisonende mit nur einem Punkt Rückstand auf den Relegationsplatz den vierten Tabellenplatz. In der folgenden Saison konnte die von den Trainern der Ligakonkurrenten zuvor zum Topfavoriten auf den Aufstieg gewählte Mannschaft[4] den hohen Erwartungen jedoch nicht gerecht werden und befand sich nach 24 absolvierten Spielen auf Tabellenplatz 13, weshalb Lettieri am 15. Februar 2012 freigestellt wurde.[5] Am 24. Februar 2014 wurde Lettieri als Co-Trainer von Norbert Meier beim Zweitligisten Arminia Bielefeld vorgestellt.[6]

Privates[Bearbeiten]

Gino Lettieri ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatIch habe Klinsmann nie belächelt. spox.com, 6. Mai 2010, abgerufen am 2. November 2011.
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatBayreuth war meine schönste Station. fupa.net, 2. März 2011, abgerufen am 2. November 2011.
  3. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatGino Lettieri: „Ich musste immer etwas aufbauen“. fussball.de, 3. März 2010, abgerufen am 15. Februar 2012.
  4. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatDFB.de-Trainerumfrage: Wehen Wiesbaden der Top-Favorit. dfb.de, 18. Juli 2011, abgerufen am 15. Februar 2012.
  5. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatSV Wehen Wiesbaden stellt Trainer Lettieri frei. svwehen-wiesbaden.de, 15. Februar 2012, abgerufen am 15. Februar 2012.
  6. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatNorbert Meier soll Arminia Bielefeld retten - Co-Trainer Gino Lettieri. nw-news.de, 24. Februar 2014, abgerufen am 24. Februar 2014.