FC Augsburg

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FC Augsburg
Logo des FC Augsburg
Voller Name Fußball-Club Augsburg 1907 e. V. (Hauptverein)
Fußball-Club Augsburg 1907 GmbH & Co. KGaA
(Spielbetrieb Profifußball)
Ort Augsburg, Schwaben
Gegründet 8. August 1907
Vereinsfarben rot, grün, weiß
Stadion SGL arena
Plätze 30.660
Präsident Klaus Hofmann
Geschäftsführung Peter Bircks
Stefan Reuter
Trainer Markus Weinzierl
Homepage www.fcaugsburg.de
Liga Bundesliga
2013/14 8. Platz
Heim
Auswärts

Der FC Augsburg (offiziell Fußball-Club Augsburg 1907 e. V., kurz FCA) ist mit über 12.000 Mitgliedern der größte Sportverein Augsburgs und Bayerisch-Schwabens und ist mit seiner Profiabteilung seit 2011 in der Fußball-Bundesliga vertreten. Der Verein ging 1969 aus einer Fusion des BC Augsburg, der sich auf den am 8. August 1907 gegründeten Fußball-Klub Alemania Augsburg als Ursprungsverein bezog, mit der Vertragsspielerabteilung des TSV Schwaben Augsburg, dessen Ursprünge bis ins Jahr 1847 zurückreichen, hervor.

Nachdem die Mannschaft des FC Augsburg rund um den früheren Weltstar Helmut Haller bereits zu Beginn der 1970er-Jahre national für Aufsehen gesorgt hatte, kehrte der FCA im Jahr 2006 nach 23 Jahren im Amateurfußball mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga zurück in den Profifußball. In der Saison 2010/11 schaffte der FC Augsburg erstmals den Aufstieg in die Bundesliga und ist seitdem einer von sieben Vereinen, die noch nie aus der Bundesliga abgestiegen sind. In der ewigen Tabelle der Fußball-Bundesliga belegt der Verein den 34. Platz.

Die zweite Mannschaft des FC Augsburg nimmt derzeit in der Regionalliga Bayern am Spielbetrieb teil, zudem existieren eine Damen- und eine Nachwuchsabteilung. Die Ski- und Bergfreunde sind die einzige weitere Abteilung des Hauptvereins.

Vereinsstruktur[Bearbeiten]

Hauptverein[Bearbeiten]

Der Hauptverein Fußball-Club Augsburg 1907 e. V. ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Augsburg eingetragen.[1]

Das oberste Beschlussorgan des Vereins ist die Mitgliederversammlung, die die Aufsichtsräte des Vereins wählt. Der Aufsichtsrat, der die Vorstände des Vereins bestellt, besteht momentan aus dem Vorsitzenden Peter Bircks sowie Johannes Hintersberger (Mitglied des Bayerischen Landtags), Gerhard Wiedemann (ehemaliger Chef der KUKA AG) und Walter Sianos (Chefredakteur der Neuen Szene Augsburg). Der Vorstand besteht momentan aus dem Vorsitzenden Klaus Hofmann und dem kaufmännischen Vorstand Jakob Geyer.[2]

Skiabteilung[Bearbeiten]

1990 wurde die ehemalige Skiabteilung des BCA unter dem Namen Ski- und Bergfreunde des FCA e. V. in das Vereinsregister eingetragen.[3]

Profiabteilung[Bearbeiten]

2006 wurde die Lizenzspieler-Mannschaft in die neu geschaffene Fußball-Club Augsburg 1907 GmbH & Co. KGaA ausgegliedert. Im Dezember 2014 wurden auch die zweite Mannschaft sowie die U19 und U17 in die Profiabteilung ausgegliedert.[4]

Im Aufsichtsrat sitzen Thomas Müller, Andreas Thomas und Christian Korte. Geschäftsführer Finanzen ist der Aufsichtsratsvorsitzende des e. V. Peter Bircks, Geschäftsführer Sport ist Stefan Reuter.[5]

Arenabetrieb[Bearbeiten]

Für Bau und Betrieb der Augsburg Arena wurde die F.C. Augsburg Arena Besitz und Betriebs GmbH gegründet, an der auch die Stadt Augsburg mit einer Einlage von sieben Millionen Euro beteiligt ist. Die Arena soll jedoch in absehbarer Zeit vollständig in den Besitz des FCA übergehen.[6]

Geschichte[Bearbeiten]

Mannschaftsfoto von 1907
Wappen des BC Augsburg
Saison Liga Platz
1945/46 Oberliga Süd 8
1946/47 Oberliga Süd 17
1947/48 Bayernliga Süd 1
1948/49 Oberliga Süd 14
1949/50 Oberliga Süd 11
1950/51 Oberliga Süd 16
1951/52 II. Division Süd 2
1952/53 Oberliga Süd 10
1953/54 Oberliga Süd 12
1954/55 Oberliga Süd 7
1955/56 Oberliga Süd 11
1956/57 Oberliga Süd 13
1957/58 Oberliga Süd 12
1958/59 Oberliga Süd 15
1959/60 II. Division Süd 6
1960/61 II. Division Süd 1
1961/62 Oberliga Süd 11
1962/63 Oberliga Süd 16
1963/64 Regionalliga Süd 19
1964/65 Bayernliga 2
1965/66 Bayernliga 1
1966/67 Regionalliga Süd 16
1967/68 Bayernliga 16
1968/69 Bayernliga 2
1969/70 Bayernliga 4
1970/71 Bayernliga 3
1971/72 Bayernliga 8
1972/73 Bayernliga 1
1973/74 Regionalliga Süd 1
1974/75 2. Bundesliga Süd 12
1975/76 2. Bundesliga Süd 15
1976/77 2. Bundesliga Süd 9
1977/78 2. Bundesliga Süd 14
1978/79 2. Bundesliga Süd 18
1979/80 Bayernliga 1
1980/81 2. Bundesliga Süd 18
1981/82 Bayernliga 1
1982/83 2. Bundesliga 17
1983/84 Bayernliga 7
1984/85 Bayernliga 2
1985/86 Bayernliga 3
1986/87 Bayernliga 6
1987/88 Bayernliga 6
1988/89 Bayernliga 4
1989/90 Bayernliga 3
1990/91 Bayernliga 8
1991/92 Bayernliga 4
1992/93 Bayernliga 6
1993/94 Bayernliga 1
1994/95 Regionalliga Süd 9
1995/96 Regionalliga Süd 11
1996/97 Regionalliga Süd 11
1997/98 Regionalliga Süd 10
1998/99 Regionalliga Süd 14
1999/00 Regionalliga Süd 8
2000/01 Bayernliga 4
2001/02 Bayernliga 1
2002/03 Regionalliga Süd 3
2003/04 Regionalliga Süd 4
2004/05 Regionalliga Süd 4
2005/06 Regionalliga Süd 1
2006/07 2. Bundesliga 7
2007/08 2. Bundesliga 14
2008/09 2. Bundesliga 11
2009/10 2. Bundesliga 3
2010/11 2. Bundesliga 2
2011/12 1. Bundesliga 14
2012/13 1. Bundesliga 15
2013/14 1. Bundesliga 8
2014/15 1. Bundesliga
grün: Aufstiege, rot: Abstiege

1907–1909[Bearbeiten]

Am 8. August 1907, dem Tag des Friedensfestes, wurde der Fußball-Klub Alemania Augsburg mit knapp 30 Mitgliedern, deren Begeisterung für den Fußball von den Spielen des MTV Augsburg - einem Verein aus dem Galgental im heutigen Stadtteil Kriegshaber - herrührte, gegründet. Geführt wurde der Verein von Fritz Käferlein. Ein Vereinslokal existierte noch nicht, man traf sich am Nordrand des Großen Exerzierplatzes in Oberhausen. Die erste Spielkleidung bestand aus einem weißen Hemd und einer schwarzen Hose, Fußballschuhe gab es damals noch nicht. Der Mitgliedsbeitrag betrug 30 Pfennige.

Das erste offizielle Spiel wurde am 20. Oktober 1907 gegen die zweite Mannschaft des Turnvereins Augsburg ausgetragen.

Am 4. Februar 1908 wurde im Café Zentral in Augsburg ein weiterer Fußballverein mit 52 Mitgliedern gegründet, er trug den Namen, den der FCA heute für sich beansprucht: Fußballclub Augsburg. Der FK Alemania wurde somit zum drittstärksten Verein hinter dem MTV Augsburg und dem FC Augsburg.

1909–1921[Bearbeiten]

Anfang 1909 verbot die Militärbehörde den Spielbetrieb auf dem Großen Exerzierplatz. Man wandte sich an den Magistrat der Stadt Augsburg mit der Bitte um eine Zuweisung eines Spielgeländes, dieses Gesuch wurde am 4. Mai 1909 abgelehnt. Da damit ein Spielplatz fehlte, wanderten viele Spieler ab, sodass man sich gezwungen sah, sich der Spielabteilung des Turnvereins Oberhausen anzuschließen. Dies wurde auf einer Versammlung unter Leitung von Martin Mahler, Josef Kammer und Xaver Kraus am 11. Mai 1909 beschlossen. Diese besaßen auch eine Wiese im Bärenkeller, die Sportplatzfrage war somit gelöst. Am 25. September 1909 beschloss man, fortan in hellblauen Trikots zu spielen. Ende 1909 wurde Martin Mahler als aktiver Spieler Vorsitzender des Vereins, gab dieses Amt aber schon bald an Xaver Kraus weiter.

Als Teil des Turnverein Oberhausen spielte man von 1909 bis 1918 als Sp.Abt. TV Oberhausen in der B-Klasse Donaugau, so dass es zu Duellen "Sp.Abt. TV Oberhausen gegen den FC Augsburg" kam. Dieser FC Augsburg hörte allerdings spätestens 1925 auf zu existieren, da er damals (bereits als SSV Augsburg) mit dem TSV Schwaben Augsburg fusionierte.[7] 1913 holte man erstmals die Meisterschaft im Donaugau, scheiterte aber in den Aufstiegsspielen an der TG München. 1918 feierte man erneut den Meistertitel in der B-Klasse Donaugau. Bei den Spielen um die Ostkreismeisterschaft scheiterte man am FC Bayern München.

Unterdessen trat 1914 die Spielabteilung dem DFB bei.[8] 1919 kam es zur Umbenennung des Namens Sp.Abt. TV Oberhausen in Ballspiel-Club im Turn- und Sportverein 1871.

1921–1939[Bearbeiten]

Am 30. August 1921 fand unter der Leitung von Ludwig Hillenbrand in der Gaststätte „Hohes Meer“ eine außerordentliche Mitgliederversammlung statt, dabei beschloss man die Trennung vom TVO und legte als Namen Ballspiel-Club Augsburg fest. Das Vereinslokal ab dieser Zeit bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges war die Gaststätte „Gleich“.

Im Jahr 1924 gründete der BCA als erster Verein in Schwaben eine Schülerabteilung. Im Jahr 1927 wurde Hans Semmler der erste hauptamtliche Trainer des BCA.

Ende September, Anfang Oktober 1935 trat der SV Kriegshaber dem BCA bei, 1938 folgte der TSV Stadtbach.[9]

1939–1945[Bearbeiten]

Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges im September 1939 wurde der Spielbetrieb der Gauliga Bayern vorübergehend eingestellt, nachdem Fahrten zu entfernten Gegnern untersagt worden waren. Die Augsburger Vereine einigten sich darauf, eine Stadtmeisterschaft auszuspielen, doch bereits nach drei Spieltagen wurde der Betrieb in der klassenhöchsten Liga Bayerns fortgeführt. Am 10. Dezember 1939 errang der BCA durch einen Auswärtssieg beim SSV Jahn Regensburg erstmals die Tabellenführung und wurde am Ende der Saison Zweiter hinter dem 1. FC Nürnberg.

In der Saison 1943/44 fusionierte der BCA mit der Post-SG Augsburg zur KSG BC/Post Augsburg, die nach Kriegsende wieder aufgelöst wurde.

1945–1969[Bearbeiten]

Nach dem Krieg startete der BCA in der Oberliga Süd, der neu eingeführten höchsten Spielklasse, der er von 1945 bis 1947 und von 1949 bis 1951 angehörte.

1946 wurde das BCA-Stadion unter Federführung von Eduard Gall für 20.000 Zuschauer errichtet. Das Eröffnungsspiel am 29. September 1946 verlor man unter den Augen des damaligen Oberbürgermeisters Heinz Hohner mit 2:4 gegen den VfB Stuttgart.

1951 wurde der BCA bayerischer Pokalsieger, stieg aber aus der Oberliga ab.

Im September 1951 wurde das Rosenaustadion eröffnet, das bis 2009 die Heimat des FCA sein sollte.

1952 gelang der Wiederaufstieg in die Oberliga. Im Jahr 1954 wurde Ulrich Biesinger mit der deutschen Nationalmannschaft Weltmeister, kam dabei aber zu keinem Einsatz. 1959 musste der Verein aus der Oberliga Süd in die II. Division absteigen, schaffte es aber zwei Jahre später wieder in die Oberliga Süd zurückzukehren. Dieser gehörte er von 1961 bis 1963 an. Im Jahr 1962 wechselte Helmut Haller, der bekannteste Augsburger Fußballer, als erster deutscher Fußballer nach Italien zum FC Bologna. Nach Gründung der Bundesliga 1963, die die Oberliga ersetzte, spielte der BCA zunächst zweitklassig in der Regionalliga Süd, stieg aber ein Jahr später in die drittklassige Bayernliga ab. In der darauffolgenden Saison wurde der BCA Meister der Bayernliga und kehrte wieder in die Regionalliga Süd zurück, deren Klasse man jedoch nur ein Jahr halten konnte und 1967 erneut in die Bayernliga abstieg.

Mit dem Ziel einer Bündelung der Kräfte im Augsburger Fußball kam es am 15. Juli 1969 zum Zusammenschluss mit der Vertragsspielerabteilung des Lokalrivalen TSV Schwaben Augsburg und verbunden damit zur Umbenennung in FC Augsburg. Die weiterhin bestehende Amateurfußballabteilung des TSV Schwaben verpflichtete sich, einen Aufstieg in den Profibereich für die Zukunft auszuschließen.

1969–1983[Bearbeiten]

1973 gelang unter Trainer Georg Schwarzhuber der Wiederaufstieg in die Regionalliga Süd.

Zur darauf folgenden Saison wurde er von Milovan Beljin abgelöst, der vom Zweitligaabsteiger SSV Reutlingen die Spieler Wolfgang Haug, Klaus Vöhringer und Torwart Hans Hauser mitbrachte, die sich als wertvolle Verstärkungen herausstellten. Star der Mannschaft war jedoch der aus Italien heimgekehrte frühere Weltstar Helmut Haller, der trotz seiner 34 Jahre Dreh- und Angelpunkt der Mannschaft war. Der FCA, der einen der ersten beiden Plätze der Regionalliga Süd erreichen musste, um sich für die ab 1974/75 beginnende, neugeschaffene zweigleisige 2. Bundesliga zu qualifizieren, war die Sensationsmannschaft der Runde und wurde mit vier Punkten vor dem 1. FC Nürnberg Meister. Der Sturm erzielte dabei 79 Tore und der Augsburger Karl Obermeier wurde mit 25 Torschützenkönig der Liga, der vom TSV 1860 gekommene Erich Weixler 18, Haller und Vöhringer jeweils 10. In der Aufstiegsrunde zur Bundesliga scheiterte der FCA aber knapp mit einem Punkt Rückstand hinter Tennis Borussia Berlin. Zudem brach der FCA Zuschauerrekorde: das 1:1-Unentschieden am zweiten Spieltag beim TSV 1860 München im dortigen Olympiastadion zog nach Schätzungen bis zu 100.000 Zuschauer an; das ausverkaufte Stadion wurde kurz nach Anpfiff von Tausenden gestürmt, wobei es mehr als 100 Verletzte gab.[10] Den 2:1-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg im heimischen Rosenaustadion verfolgten 42.000 Zuschauer.

In der darauf folgenden Saison konnte der FCA nicht mehr an seine hervorragende Leistung anschließen und wurde nur 13. in der 2. Bundesliga Süd. 1977 erreichte der Verein noch einmal einen neunten Platz, war aber ansonsten meist in unteren Gefilden der Tabelle zu finden. 1979 erfolgte schließlich der Abstieg, auf den erfolgreichen Wiederaufstieg 1980 folgte 1981 erneut der Abstieg in die Bayernliga. Dort gelang dem FCA noch einmal der direkte Wiederaufstieg, diesmal über den Umweg der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga. Auf den erneuten Abstieg aus der 2. Bundesliga 1983 folgten 23 Jahre ohne Profifußball in Augsburg.

1983–2000[Bearbeiten]

1991 wurde die A-Jugend erstmals deutscher Pokalsieger, im Jahr darauf konnte sie ihren Titel verteidigen. 1993 wurde die A-Jugend deutscher Meister, nachdem sie gegen den 1. FC Kaiserslautern vor 12.000 Zuschauern mit 3:1 gewonnen hatte. Dabei wurde ein neuer Zuschauerrekord im Jugendfußball aufgestellt.

1994 wurde die erste Mannschaft Meister der Bayernliga, scheiterte aber in der Aufstiegsrunde an Fortuna Düsseldorf.

Die A-Jugend wurde 1994 erneut deutscher Pokalsieger und stellte ein Jahr später mit dem vierten Pokalsieg vorübergehend einen neuen deutschen Rekord auf, konnte sich aber ein Jahr später nicht für die neu aufgestellte Regionalliga Süd qualifizieren. 1997 gelang der A-Jugend jedoch der Erfolg und sie stieg in die höchste deutsche Jugendliga auf. 1998, im ersten Jahr der höchsten Liga, wurde sie auf Anhieb Meister, schied aber in der Endrunde bei der Ausspielung der deutschen Meisterschaft im Halbfinale aus.

1999 wurde die erste Mannschaft schwäbischer Pokalsieger.

2000–2011[Bearbeiten]

Im Jahr 2000 qualifizierte sich der FCA für die neugegründete zweigleisige Regionalliga. Er erhielt jedoch, nachdem ein in Aussicht gestellter Sponsorenvertrag nicht zustande kam, vom DFB keine Lizenz und musste absteigen. Der Club spielte dadurch zum ersten Mal in seiner Geschichte viertklassig in der Bayernliga. Ein Jahr später begann durch den Einstieg einer Investorengruppe rund um den ehemaligen Textilunternehmer Walther Seinsch die wirtschaftliche Stabilisierung des Vereins, woraufhin sich auch wieder der sportliche Erfolg einstellte.

Bereits 2002 stieg der FCA als Meister der Oberliga in die Regionalliga Süd auf. In der darauffolgenden Saison konnte sich der FCA in der Regionalliga Süd etablieren und belegte am Saisonende als bester Aufsteiger Platz drei.

Im Jahr 2005 stand der FCA bereits mit einem Fuß in der 2. Bundesliga, nach 20 ungeschlagenen Spielen in Folge benötigte die Mannschaft nur noch einen Sieg im letzten Saisonspiel gegen Jahn Regensburg. Trotz einer 1:0-Führung der Augsburger erzielten die Regensburger in der 89. Minute den Ausgleich und in der Nachspielzeit den zweiten Treffer zum Endstand von 1:2. Der FCA blieb somit zunächst drittklassig, doch nur ein Jahr später gelang dem FCA überlegen als Meister der Regionalliga Süd der Aufstieg in die 2. Bundesliga, womit er nach 23 Jahren Abstinenz wieder im Profifußball vertreten war.

2006 wurde die Damenabteilung des FCA gegründet.

In der Saison 2006/07 überzeugte der FCA nach Startschwierigkeiten und spielte kurzzeitig sogar um den Aufstieg in die Bundesliga mit. Dennoch kam es in den Folgejahren zu mehreren Trainerwechseln. So trat im September 2007 Erfolgstrainer Rainer Hörgl aus persönlichen Gründen zurück, später wurde bekannt, dass Hörgl zu dieser Zeit am Burnout-Syndrom litt[11]. Sein Nachfolger Ralf Loose wurde bereits im April 2008 aufgrund von anhaltender Erfolglosigkeit durch Holger Fach ersetzt. Dieser erlitt jedoch nur ein Jahr später dasselbe Schicksal, sodass Jos Luhukay neuer Trainer des FCA wurde.

Seit der Saison 2009/10 trägt der FCA seine Heimspiele in der Augsburg Arena aus, die zunächst den Namen impuls arena und später den Namen SGL arena trug.

Die Hinrunde dieser Saison schloss der FCA mit einem 4:1-Heimsieg gegen den Tabellenführer 1. FC Kaiserslautern ab und überwinterte auf Platz fünf. Mit Beginn der Rückrunde kletterte der Verein auf den dritten Platz, von dem er nicht mehr verdrängt werden sollte. Zwischenzeitlich stand der FCA sogar auf dem direkten Aufstiegsplatz zwei. Am Ende der Saison 2009/10 erreichte der FC Augsburg Platz drei der 2. Bundesliga und spielte somit zwei Relegationsspiele um den Aufstieg in die Bundesliga gegen den 1. FC Nürnberg. Diese wurden mit 0:1 in Nürnberg und 0:2 im abschließenden Heimspiel verloren, sodass der Aufstieg in die Bundesliga nicht gelang. Im DFB-Pokal erreichte der Verein erstmals in seiner Geschichte durch ein 2:0 gegen den 1. FC Köln am 10. Februar 2010 das Halbfinale, nachdem der FCA bereits in der zweiten Runde erstmals einen Bundesligisten besiegt hatte (1:0 gegen den SC Freiburg). Im Halbfinale unterlag man beim Titelverteidiger Werder Bremen mit 0:2.

Am 17. Spieltag der Saison 2010/11 kam es zum Spitzenspiel "Erster gegen Zweiter" gegen die punktgleiche Mannschaft von Hertha BSC. Dieses Spiel endete nach vier Platzverweisen - zwei auf jeder Seite - mit einem 1:1-Unentschieden, sodass der FCA auf Platz eins überwinterte. Im DFB-Pokal kam das Aus im Achtelfinale durch eine 0:1-Heimniederlage gegen den FC Schalke 04. Nach einer guten Rückrunde und einem 2:1-Heimsieg gegen den FSV Frankfurt am 33. Spieltag gelang dem FCA der Aufstieg in die 1. Bundesliga, Stephan Hain erzielte in der 85. Minute den entscheidenden Treffer.

Seit 2011[Bearbeiten]

Zur ersten Bundesligasaison erzielte der FCA mit über 17.500 Dauerkartenbesitzern eine vereinsinterne Bestmarke[12], daneben wurde am 5. März 2012 das zehntausendste Vereinsmitglied begrüßt.[13]

Den ersten Sieg in der Bundesliga konnte man am neunten Spieltag gegen den 1. FSV Mainz 05 feiern: In der 88. Spielminute erzielte Jan-Ingwer Callsen-Bracker den 1:0-Siegtreffer per Strafstoß. Nach einer schwachen Hinrunde gelang dem FCA eine deutlich erfolgreichere Rückrunde und schließlich am 33. Spieltag der vorzeitige Klassenerhalt durch ein 0:0-Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach. Der zukünftige Manager Manfred Paula mischte jedoch vorzeitig und ohne Rücksprache mit dem Trainer am Transfermarkt mit, ebenso wurde die Vertragsverlängerung der Co-Trainer hinausgezögert. Das führte dazu, dass Trainer Luhukay nach dem 34. Spieltag mit sofortiger Wirkung zurücktrat.[14]

Zur Saison 2012/13 wurde Markus Weinzierl, der vom SSV Jahn Regensburg kam, Nachfolger von Jos Luhukay. Am 8. Oktober 2012 wurde Manager Manfred Paula von seinen Aufgaben als Manager entbunden. Sein Nachfolger wurde Jürgen Rollmann. Nach nur 9 Punkten in der Hinrunde wurde Rollmann wieder entlassen und durch Stefan Reuter ersetzt. Die Rückrunde verlief viel besser, weil auch Spieler wie Sascha Mölders, Tobias Werner und auch Winterneuzugang André Hahn, der von Kickers Offenbach gekommen war, ihre Topform zeigten. Der Klassenerhalt konnte am letzten Spieltag mit einem 3:1-Sieg gegen die SpVgg Greuther Fürth sichergestellt werden.

Nachdem die Bundesliga-Spielzeit 2013/14 mit einem achten Tabellenplatz beendet wurde, durften zwei Spieler des FCA an der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 teilnehmen: Paul Verhaegh für die Niederlande sowie Hong Jeong-ho für Südkorea. Auch Abgang Ji Dong-won spielte für Südkorea.

In der Saison 2014/15 gelang dem Verein durch einen 3:1-Erfolg am 13. Spieltag gegen den Hamburger SV erstmals in seiner Geschichte der Sprung auf einen Champions League-Platz.

Kurz darauf legte der langjährige FCA-Präsident Walther Seinsch im Alter von 73 Jahren seine Vereinsämter nieder. Sein Nachfolger als Vorstandsvorsitzender des FCA wurde der in der Brandschutz-Branche tätige Unternehmer Klaus Hofmann.[2] Seinsch hatte dem FCA bereits im August seine Investorenanteile verkauft.[15]

Personen[Bearbeiten]

Trainer[Bearbeiten]

Zeitraum Trainer Nat.
1927–1930 Hans Semmler Deutsches ReichDeutsches Reich
1934–1937 Hans Semmler Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit)
1937–1939 Conny Heidkamp Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit)
1939–1940 Franz Schebian Ungarn 1918Ungarn
1940–1941 Conny Heidkamp Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit)
1945–1946 Karl Weber, Josef Pöttinger Deutschland 1946Deutschland 1945 bis 1949
1946–1947 Georg Fischer Deutschland 1946Deutschland 1945 bis 1949
1947–1948 Georg Ertl Deutschland 1946Deutschland 1945 bis 1949
1948–1949 Ludwig Tretter Deutschland 1946Deutschland 1945 bis 1949
1949–1951 Josef Pöttinger Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1951–1952 Karl Striebinger Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1952–1953 Karl Sesta OsterreichÖsterreich
1953–1956 Hans Hipp Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1956–1957 Fritz Rebell Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1957–1959 Ernst Reitermeyer OsterreichÖsterreich
1959–1960 Karl Striebinger Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1960–1961 Robert Gebhardt Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1961–1963 Hans Hipp Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1963–1964 Karl-Heinz Spikofski Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1964–1967 Fritz Schollmeyer Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1967–1968 Kurt Helbig, Horst Bachmann Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1968–1970 Herbert Erhardt Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1970–1971 Georg Lechner Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1971–1971 Slobodan Čendić Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien
1971–1973 Kurt Schwarzhuber Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1973–1975 Milovan Beljin Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien
1975–1975 Volker Kottmann Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1975–1976 Gerd Menne Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1976–1977 Max Merkel OsterreichÖsterreich
1977–1978 Werner Olk Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1978–1978 Heiner Schuhmann Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1978–1978 Werner Sterzik Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1979–1979 Hans Cieslarczyk Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1979–1980 Heiner Schuhmann Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1980–1981 Heinz Elzner Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1981–1981 Heiner Schuhmann Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1981–1984 Hannes Baldauf Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1984–1986 Paul Sauter Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1986–1988 Heiner Schuhmann Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1989–1989 Helmut Haller Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1989–1989 Jimmy Hartwig Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1989–1990 Dieter Schatzschneider Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1990–1990 Gernot Fuchs Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1990–1995 Armin Veh Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1995–1996 Karsten Wettberg DeutschlandDeutschland
1996–1996 Helmut Riedl DeutschlandDeutschland
1998–1999 Gerd Schwickert DeutschlandDeutschland
1999–1999 Alfons Higl DeutschlandDeutschland
1999–1999 Heiner Schuhmann DeutschlandDeutschland
2000–2000 Hans-Jürgen Boysen DeutschlandDeutschland
2000–2002 Gino Lettieri ItalienItalien
2002–2003 Ernst Middendorp DeutschlandDeutschland
2003–2004 Armin Veh DeutschlandDeutschland
2004–2007 Rainer Hörgl DeutschlandDeutschland
2007–2008 Ralf Loose DeutschlandDeutschland
2008–2009 Holger Fach DeutschlandDeutschland
2009–2012 Jos Luhukay NiederlandeNiederlande
seit 2012 Markus Weinzierl DeutschlandDeutschland

Bekannte Spieler[Bearbeiten]

Spieler Nat. Bemerkung
Ulrich Biesinger DeutschlandDeutschland Weltmeister 1954
Helmut Haller DeutschlandDeutschland Vize-Weltmeister 1966, WM-Dritter 1970
Bernd Schuster DeutschlandDeutschland Europameister 1980
Raimond Aumann DeutschlandDeutschland Weltmeister 1990
Karl-Heinz Riedle DeutschlandDeutschland Weltmeister 1990
İlhan Mansız TurkeiTürkei WM-Dritter 2002
Paul Verhaegh NiederlandeNiederlande WM-Dritter 2014

Erste Mannschaft[Bearbeiten]

Stand: 1. September 2014 [16]

Kader[Bearbeiten]

Marwin Hitz (2013)
Ragnar Klavan (2011)
Halil Altıntop (2011)
Raúl Bobadilla (2010)
Nr. Spieler Nat. Im Verein seit Vertrag bis
Tor
1 Alexander Manninger OsterreichÖsterreich 2012 2015
35 Marwin Hitz SchweizSchweiz 2013 2016
37 Ioannis Gelios DeutschlandDeutschland GriechenlandGriechenland 2011 2015
Abwehr
2 Paul Verhaegh Kapitän der Mannschaft NiederlandeNiederlande 2010 2016
3 Ronny Philp DeutschlandDeutschland 2012 2017
4 Dominik Reinhardt DeutschlandDeutschland 2009 2014
5 Ragnar Klavan EstlandEstland 2012 2017
12 Abdul Rahman Baba GhanaGhana 2014 2019
17 Marcel de Jong KanadaKanada NiederlandeNiederlande 2010 2016
18 Jan-Ingwer Callsen-Bracker DeutschlandDeutschland 2011 2016
20 Jeong-Ho Hong Korea SudSüdkorea 2013 2017
32 Raphael Framberger DeutschlandDeutschland 2004 2014
39 Maik Uhde DeutschlandDeutschland 2007 2014
40 Tim Rieder DeutschlandDeutschland 2010 2017
Mittelfeld
7 Halil Altıntop TurkeiTürkei DeutschlandDeutschland 2013 2015
8 Markus Feulner DeutschlandDeutschland 2014 2016
9 Shawn Parker DeutschlandDeutschland Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 2014 2018
10 Daniel Baier DeutschlandDeutschland 2010 2016
11 Alexander Esswein DeutschlandDeutschland 2014 2017
13 Tobias Werner DeutschlandDeutschland 2008 2017
14 Jan Morávek TschechienTschechien 2012 2017
21 Dominik Kohr DeutschlandDeutschland 2014 2015
26 Erik Thommy DeutschlandDeutschland 2010 2018
29 Marco Schuster DeutschlandDeutschland 2008 2017
30 Caiuby BrasilienBrasilien 2014 2018
31 Arif Ekin TurkeiTürkei DeutschlandDeutschland 2007 2015
36 Max Reinthaler ItalienItalien 2014 2018
Angriff
23 Tim Matavž SlowenienSlowenien 2014 2019
25 Raúl Bobadilla ArgentinienArgentinien 2013 2016
33 Sascha Mölders DeutschlandDeutschland 2011 2017
34 Nikola Đurđić SerbienSerbien 2014 2017

Kapitän der Mannschaft Kapitän der Mannschaft

Transfers 2014/15[Bearbeiten]

Zugänge
Spieler Nat. abgebender Verein Transferperiode
Aristide Bancé Burkina FasoBurkina Faso ElfenbeinküsteElfenbeinküste Fortuna Düsseldorfw.a. Sommer 2014
Abdul Rahman Baba GhanaGhana SpVgg Greuther Fürth
Caiuby BrasilienBrasilien FC Ingolstadt 04
Nikola Đurđić SerbienSerbien SpVgg Greuther Fürth
Markus Feulner DeutschlandDeutschland 1. FC Nürnberg
Mathias Fetsch DeutschlandDeutschland Energie Cottbusw.a.
Tim Matavž SlowenienSlowenien PSV Eindhoven
Shawn Parker DeutschlandDeutschland Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 1. FSV Mainz 05
Max Reinthaler ItalienItalien Rydaholm GoIF
Marco Schuster DeutschlandDeutschland eigene U19
Tim Rieder DeutschlandDeutschland eigene U23
Dong-Won Ji Korea SudSüdkorea Borussia Dortmund Winter 2015
Abgänge
Spieler Nat. aufnehmender Verein Transferperiode
Mohamed Amsif DeutschlandDeutschland MarokkoMarokko 1. FC Union Berlin Sommer 2014
Aristide Bancé Burkina FasoBurkina Faso ElfenbeinküsteElfenbeinküste HJK Helsinki
Mathias Fetsch DeutschlandDeutschland Dynamo Dresden
André Hahn DeutschlandDeutschland Borussia Mönchengladbach
Raphael Holzhauser OsterreichÖsterreich VfB Stuttgartw.a.
Dong-Won Ji Korea SudSüdkorea Borussia Dortmund
Arkadiusz Milik PolenPolen Bayer 04 Leverkusenw.a.
Bajram Nebihi DeutschlandDeutschland 1. FC Union Berlin
Matthias Ostrzolek DeutschlandDeutschland PolenPolen Hamburger SV
Andreas Ottl DeutschlandDeutschland unbekannt
Kevin Vogt DeutschlandDeutschland 1. FC Köln
a. ausgeliehen
w.a. war ausgeliehen

Trainer[Bearbeiten]

Trainer Nat. Funktion
Markus Weinzierl DeutschlandDeutschland Trainer
Tobias Zellner DeutschlandDeutschland Co-Trainer
Wolfgang Beller DeutschlandDeutschland Co-Trainer
Thomas Barth DeutschlandDeutschland Reha- und Athletik-Trainer
Zdenko Miletić KroatienKroatien Torwart-Trainer

Betreuer[Bearbeiten]

Betreuer Nat. Funktion
Salvatore Belardo ItalienItalien Zeugwart
Andreas Weigel DeutschlandDeutschland Mannschaftsarzt
Peter Stiller DeutschlandDeutschland Mannschaftsarzt
Florian Elser DeutschlandDeutschland Mannschaftsarzt
James Morgan NeuseelandNeuseeland Physiotherapeut
Oliver Rönsch DeutschlandDeutschland Physiotherapeut
Richard Wagner DeutschlandDeutschland Physiotherapeut

Zweite Mannschaft[Bearbeiten]

FC Augsburg II
Stadion Rosenaustadion
Plätze 3.954 (aktuell)
Trainer Dieter Märkle
Liga Regionalliga Bayern
2013/14 4. Platz
Heim
Auswärts

Historie[Bearbeiten]

1977 gewann die zweite Mannschaft des FCA den Schwäbischen Pokal, was bis heute der größte Erfolg der Mannschaft ist.

In der Saison 1977/78 nahm die zweite Mannschaft zum ersten und bis heute einzigem Mal am DFB-Pokal teil. Nach einem 1:0-Auswärtssieg bei Arminia Hannover und einem 2:1-Auswärtssieg beim 1. FC Normannia Gmünd zog das Team in die 3. Hauptrunde der letzten 32 Mannschaften ein. Dort schied die Mannschaft schließlich nach einer 0:4-Niederlage gegen den Bundesligisten Hertha BSC aus.

1989 meldete der FCA seine zweite Mannschaft nicht mehr zum Spielbetrieb an, erst im Jahr 2000 nahm die zweite Mannschaft wieder den Spielbetrieb auf.

Nach vier Meisterschaften in Folge etablierte sich das Team schließlich in der Landesliga Süd, ehe in der Saison 2011/12 im Zuge der Regionalliga-Reform durch zwei Siege in den Relegationsspielen gegen den Sportbund DJK Rosenheim und den 1. FC Schweinfurt der Aufstieg von der sechsten Liga in die viertklassige Regionalliga Bayern gelang.

Kader[Bearbeiten]

Stand: 2014/15[17]

Spieler Nat.
Tor
Dominic Dachs DeutschlandDeutschland
Thomas Reichlmayr DeutschlandDeutschland
Abwehr
David Bauer DeutschlandDeutschland
Joshua Busching DeutschlandDeutschland
Nicolas Jaeger DeutschlandDeutschland
Antonio Pangallo DeutschlandDeutschland ItalienItalien
Daniel Stanese Vereinigte StaatenVereinigte Staaten KanadaKanada
Sascha Wenninger DeutschlandDeutschland
Mittelfeld
Adem Candir TurkeiTürkei DeutschlandDeutschland
Felix Habersetzer DeutschlandDeutschland
Kim Jin-Su Korea SudSüdkorea
Felix Kling DeutschlandDeutschland
Daniel Leugner DeutschlandDeutschland
Johannes Müller DeutschlandDeutschland
Thomas Rudolph DeutschlandDeutschland
Jonathan Scherzer DeutschlandDeutschland
Orkun Tugbay DeutschlandDeutschland TurkeiTürkei
Patrick Wurm Kapitän der Mannschaft DeutschlandDeutschland
Angriff
Merveille Biankadi DeutschlandDeutschland Kongo RepublikRepublik Kongo
Valonis Kadrijaj DeutschlandDeutschland
Philipp Schmid DeutschlandDeutschland

Kapitän der Mannschaft Kapitän der Mannschaft

Nachwuchs[Bearbeiten]

Historie[Bearbeiten]

In den 1990er-Jahren zählte die A-Jugend des FCA national zu den besten Juniorenteams. So gewann die Mannschaft 1991 und 1992 den DFB-Pokal der Junioren, 1993 die deutsche Meisterschaft der A-Junioren und 1994 und 1995 erneut den DFB-Pokal der Junioren.

Mannschaften[Bearbeiten]

Stand: 2014/15[18]

Mannschaft Trainer Altersklasse Liga Spielort
U19 Florian Ernst A-Junioren Bundesliga Süd/Südwest Bezirkssportanlage Paul Renz
U17 Matthias Lust B-Junioren Bayernliga Bezirkssportanlage Paul Renz
U16 Thomas Wiesmüller B-Junioren Landesliga Bayern-Süd Bezirkssportanlage Süd
U15 Levent Stürme C-Junioren Regionalliga Süd Ernst-Lehner-Stadion
U14 Felix Neumeyer C-Junioren Bayernliga Süd Bezirkssportanlage Süd
U13 Michael Bock D-Junioren Bezirksoberliga Schwaben Bezirkssportanlage Süd
U12 Alexander Moj D-Junioren Kreisliga Augsburg Bezirkssportanlage Süd
U11 Thomas Sehorsch E-Junioren Kreisliga Augsburg Bezirkssportanlage Süd
U10 Markus Lück E-Junioren Gruppenliga Augsburg Bezirkssportanlage Süd

Damen[Bearbeiten]

Historie[Bearbeiten]

Die Damenabteilung wurde 2006 von Aufsichtsrats-Mitglied Christian Korte gegründet.

Zu den größten Erfolgen der Abteilung zählt neben den beiden Gewinnen des schwäbischen Pokals 2013 und 2014 der Aufstieg in die fünftklassige Landesliga Süd 2013/14.

Mannschaften[Bearbeiten]

Stand: 2014/15[19]

Mannschaft Trainer Altersklasse Liga Spielort
Damen I Markus Thrämer Frauen Landesliga Bayern-Süd Rosenaustadion
Damen II Dustin Burger Frauen Kreisliga Augsburg Nebenplatz Rosenaustadion
U17 René Groß B-Juniorinnen Landesliga Bayern-Süd Nebenplatz Rosenaustadion
U15 Salvatore la Rosa C-Juniorinnen Bezirksoberliga Schwaben Nebenplatz Rosenaustadion
U13 Udo Dieckmann, Sabrina Buchhart D-Juniorinnen Gruppe Augsburg Nebenplatz Rosenaustadion

Ski- und Bergfreunde[Bearbeiten]

Der Verein Ski- und Bergfreunde des FCA e. V. geht zurück auf die 1934 gegründete Skiabteilung des BCA. Auch wenn die Skiabteilung mittlerweile ein eigenständiger Verein ist, wollen die Mitglieder durch den Namen weiterhin ihre Verbundenheit zum FCA ausdrücken.

Die Ski- und Bergfreunde besitzen seit 1986 eine Hütte auf dem Oberjoch, die seit 1996 den Namen Leo-Schindler-Hütte trägt.[3]

Spielorte[Bearbeiten]

Augsburg Arena[Bearbeiten]

Hauptartikel: SGL arena
Augsburg Arena von außen (2010)
Augsburg Arena von innen (2010)

Die erste reine Fußballarena in Bayerisch-Schwaben mit einer Kapazität von 30.660 Plätzen wurde am 26. Juli 2009 offiziell eröffnet und ist das erste klimaneutrale Fußballstadion der Welt. Seitdem trägt die erste Mannschaft des FC Augsburg dort regelmäßig ihre Heimspiele aus. In unmittelbarer Nähe zur Arena befindet sich das Trainingsgelände. Die Arena trug zunächst den Namen impuls arena, seit Juli 2011 trägt sie den Namen SGL arena.

Bereits 2004 wurde in Augsburg der Neubau eines reinen Fußballstadions angedacht. Hierfür war ein Areal direkt neben der Bundesstraße 17 zwischen den Stadtteilen Haunstetten, Inningen und Göggingen vorgesehen. Die Planungen unter dem Arbeitstitel Augsburg Arena konkretisierten sich mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Die direkten Baukosten ohne Infrastruktur betrugen ca. 45 Millionen Euro. Davon wurden 25 Millionen über die Beteiligungen von privaten Investoren finanziert, 15 Millionen wurden über Bankkredite aufgebracht, wovon 12 Millionen mit städtischer Bürgschaft abgesichert sind, der Freistaat Bayern trug 5 Millionen der Kosten. Die städtische Bürgschaft war politisch höchst umstritten, weil sie für ein privates Bauvorhaben gegeben wird. Mittlerweile sind diese Stimmen, auch aufgrund des sportlichen Erfolges des Vereins, zum größten Teil wieder verstummt.

Das Grundstück sowie die notwendigen finanziellen Mittel für die Infrastruktur in Höhe von 14 bis 17 Millionen Euro stellte die Stadt Augsburg zur Verfügung. Im Gegenzug wurde die Stadt mit 9,5 % an der FC Augsburg Arena Besitz- und Betriebs GmbH beteiligt.

Aus Kostengründen wurde ab Juli 2008 über verschiedene Alternativen zur ursprünglich geplanten Glasfassade beraten. Schließlich wurde der FCA 2011 durch die Stadt von der Pflicht, eine Fassade zu bauen, entbunden.[20]

Neben den Spielen des FCA fanden in der Augsburg Arena der DFL-Supercup 2010 sowie einige Spiele der U-20-Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2010 und der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011 statt.

In absehbarer Zeit soll die Arena vollständig in den Besitz des FCA übergehen.[6]

Rosenaustadion[Bearbeiten]

Hauptartikel: Rosenaustadion
Rosenaustadion von außen (2005)
Rosenaustadion von innen (2005)

Das Rosenaustadion, in dem die erste Mannschaft bis 2009 ihre Heimspiele ausgetragen hat, wurde am 16. September 1951 offiziell eröffnet. Momentan tragen die zweite Herren- und die erste Damenmannschaft ihre Spiele in der Rosenau aus. Die anderen Mannschaften der Damenabteilung nutzen die Nebenfelder des Stadions.

Das Rosenaustadion – als Mehrzweckstadion mit Leichtathletikanlage in klassischer Ellipsenform durch die Stadt Augsburg gebaut – entstand 1949, als erster Neubau einer großen Sportarena in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg, auf Schutt und Trümmern aus dem Krieg. Die Gegengerade des Stadions lehnt sich noch heute an den Trümmerberg an. Nach Fertigstellung der Haupttribüne 1951 war das Stadion bis zum Bau des Münchner Olympiastadions wichtigstes Stadion Süddeutschlands.

Neben den Spielen des FCA fanden im Rosenaustadion das Finale des DFB-Pokals 1957, einige Spiele des olympischen Fußballturniers 1972, Länderspiele der deutschen Fußballnationalmannschaft der Herren und der Damen sowie zwölf Leichtathletik-Länderkämpfe und zwei Feldhandball-Länderspiele statt.

Zudem gab es zwischen 1982 und 1997 fünf große Open-Air-Konzerte im Rosenaustadion, u.a. im September 1983 mit The Police als Hauptact, die damals ihre Europatournee der Synchronicity Tour in Augsburg starteten. Insgesamt 75.000 Zuschauer kamen zu den großen Veranstaltungen.

Aufgrund des Aufstiegs in die 2. Bundesliga im Jahr 2006 musste das Stadion modernisiert und teilweise saniert werden, um die Auflagen der DFL zu erfüllen. Die neue Kapazität lag damit nur noch bei 28.000 Zuschauer. Zum Saisonende 2007 wurde auch erstmals der seit 56 Jahren nur ausgebesserte und nie vollständig erneuerte Rasen abgetragen, um die geforderte Rasenheizung einzubauen.

Die ursprüngliche Planung, das Stadion abzubrechen, um das Gelände als Baugrund für Eigenheime zu verkaufen und damit den städtischen Anteil an den Kosten der SGL arena zu finanzieren, wird nicht mehr verfolgt, da beim Einbau der Rasenheizung Altlasten (u. a. Bombensplitter, Teile von Sprengbomben und alte Schusswaffen) gefunden wurden.

Die im Sommer 2014 begonnene Sanierung der Leichtathletikanlage soll im Sommer 2015 abgeschlossen werden. Die Sanierung soll ca. eine Million Euro kosten.[21]

Bezirkssportanlage Paul Renz[Bearbeiten]

Die Paul-Renz-Sportanlage wurde 1958 als Sportanlage Nord eröffnet und ist derzeit die Heimspielstätte der U19 und U17 des FC Augsburg.[22] Auch die Geschäftsstelle des FCA befindet sich an der Donauwörther Straße.[23]

Bezirkssportanlage Süd[Bearbeiten]

Hauptartikel: Bezirkssportanlage Süd

Die Sportanlage Süd wurde 1965 eröffnet und ist derzeit die Heimspielstätte der U16, U14, U13, U12, U11 und U10 des FCA.[22]

Ernst-Lehner-Stadion[Bearbeiten]

Hauptartikel: Ernst-Lehner-Stadion

Das Ernst-Lehner-Stadion wurde 1996 eröffnet und ist derzeit die Heimspielstätte der U15 des FCA.[22]

Fans[Bearbeiten]

Zuschauer[Bearbeiten]

Zuschauerschnitte (seit 2000)

Der Zuschauerrekord bei einem Heimspiel des FCA wurde 1973 beim Regionalliga-Spiel gegen den 1. FC Nürnberg mit 42.000 Zuschauern im Rosenaustadion aufgestellt. Aus der gleichen Saison datiert auch der ewige Zuschauerrekord der 2. Bundesliga, der beim Auswärtsspiel des FCA beim Derby gegen den TSV 1860 München aufgestellt wurde, das nach einem Sturm der Stadiontore Schätzungen zufolge vor bis zu 100.000 Zuschauern stattfand.[10]

Nachdem die Zuschauerzahlen aufgrund der ausbleibenden sportlichen Erfolge stark zurückgegangen waren, erlebte der FCA durch den sportlichen Aufstieg seit der Jahrtausendwende sowie den Fußballboom in Folge der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 im eigenen Land einen Zuschauerboom und konnte in den letzten Jahren jeweils ca. 20.000 Dauerkarten verkaufen.[24]

Mitglieder[Bearbeiten]

Ähnlich wie die Zuschauerzahlen stieg auch die Zahl der Mitglieder seit Beginn der 2000er-Jahre rasant an. Einen besonders raschen Mitgliederzuwachs konnte der FCA durch den Aufstieg in die 1. Bundesliga verbuchen. Derzeit hat der FCA ca. 12.500 Mitglieder.[25]

Fangruppen[Bearbeiten]

Der FCA wird derzeit von ca. 70 offiziellen Fanclubs unterstützt[26], die größtenteils in den Dachverbänden Supporters Club 1907 und Szene Fuggerstadt e. V. organisiert sind.

Der älteste Fanclub sind die im Jahr 2000 gegründeten Augsburger Jungs. Der Support wird seit der Auflösung der Ultragruppierung Rude Boys im Jahr 2007 durch die Legio Augusta koordiniert, die mittlerweile ebenfalls als Ultragruppe auftritt.

Die meisten aktiven Fangruppen stehen - wie schon im Rosenaustadion - im M-Block, der sich im neuen Stadion in der Mitte der Nordtribüne befindet. [27]

Fanprojekt[Bearbeiten]

Seit 2007 existiert in Augsburg ein Fanprojekt, zu dessen Aufgaben die Beratung und Betreuung der Fans sowie die Organisation von präventiven Angeboten gehören. Träger des Fanprojekts ist der Stadtjugendring.[28]

Augsburg Calling[Bearbeiten]

Bundesweiter Beliebtheit erfreut sich die 2007 ins Leben gerufene Faninitiative Augsburg Calling, die rund um das Spiel-Wochenende Veranstaltungen wie Stadtführungen und Konzerte organisiert, bei denen sich die Fans beider Vereine friedlich begegnen können.

Die Fans einiger Vereine, darunter die Fans von Union Berlin, Werder Bremen, Borussia Mönchengladbach und Borussia Dortmund, luden daraufhin bei späteren Aufeinandertreffen die FCA-Fans zum "Recall" in ihre Stadt ein.

Das Projekt wurde 2014 durch die Deutsche Fußball-Liga mit einer Rekordsumme von 50.000 € gefördert.[29]

Freundschaften[Bearbeiten]

Einige Fans des FCA pflegen freundschaftliche Kontakte zu den Fans der Würzburger Kickers sowie zu den Fans von Austria Lustenau. Die entsprechenden Fangruppen besuchen regelmäßig Spiele des anderen Vereins und unterstützen die dortige Fanszene.

Rivalitäten[Bearbeiten]

Durch die Fusion mit der Lizenzspieler-Abteilung von Schwaben Augsburg und das damit verbundene sportliche Auseinanderdriften der beiden Vereine sowie durch das Nichtvorhandensein einer aktiven Fanszene beim TSV hat die Bedeutung des Augsburger Lokalderbys in den letzten Jahrzehnten massiv an Bedeutung verloren.

Somit sind die Spiele gegen 1860 München für einen Großteil der FCA-Fans das Derby mit der größten Bedeutung. Einen legendären Erfolg erzielte der FCA im Jahr 2007 beim Derby in der Allianz Arena: Den 3:0-Auswärtserfolg der Augsburger sahen Schätzungen zufolge mehr als 40.000 Augsburger Fans im Stadion.[30] Seit dem Aufstieg des FCA in die 1. Bundesliga kommt es nur noch zu Aufeinandertreffen der Zweitvertretungen beider Vereine in der Regionalliga Bayern.

Das Augsburger Lokal-Derby[Bearbeiten]

Das letzte Augsburger Derby wurde am 25. November 2000 in der Bayernliga ausgetragen, der TSV Schwaben Augsburg gewann damals 2:1. Bei der derzeitig entgegengesetzten Entwicklung beider Vereine ist ein neues Derby auf absehbare Zeit eher unwahrscheinlich.

Die Liga-Derbys seit 1945:

Saison Liga Mannschaft Heim Datum Auswärts Datum
1945-46 Oberliga Süd (I) BC Augsburg - TSV Schwaben Augsburg 0:3 2:2
1946-47 Oberliga Süd (I) BC Augsburg - TSV Schwaben Augsburg 1:1 0:1
1948-49 Oberliga Süd (I) BC Augsburg - TSV Schwaben Augsburg 3:2 0:4
1949-50 Oberliga Süd (I) BC Augsburg - TSV Schwaben Augsburg 1:1 0:3
1950-51 Oberliga Süd (I) BC Augsburg - TSV Schwaben Augsburg 1:1 5:0
1954-55 Oberliga Süd (I) BC Augsburg - TSV Schwaben Augsburg 4:1 2:1
1955-56 Oberliga Süd (I) BC Augsburg - TSV Schwaben Augsburg 1:2 2:3
1956-57 Oberliga Süd (I) BC Augsburg - TSV Schwaben Augsburg 2:5 3:1
1960-61 2. Oberliga Süd (II) BC Augsburg - TSV Schwaben Augsburg 1:0 19. März 1961 3:0 30. Oktober 1960
1961-62 Oberliga Süd (I) BC Augsburg - TSV Schwaben Augsburg 0:2 0:1
1962-63 Oberliga Süd (I) BC Augsburg - TSV Schwaben Augsburg 1:0 3:2
1963-64 Regionalliga Süd (II) BC Augsburg - TSV Schwaben Augsburg 0:0 1:1
1966-67 Regionalliga Süd (II) BC Augsburg - TSV Schwaben Augsburg 0:1 0:2
1981-82 Bayernliga (III) FC Augsburg - TSV Schwaben Augsburg 2:1 3:0
1983-84 Bayernliga (III) FC Augsburg - TSV Schwaben Augsburg 2:0 3:0
1988-89 Bayernliga (III) FC Augsburg - TSV Schwaben Augsburg 1:1 0:0
1989-90 Bayernliga (III) FC Augsburg - TSV Schwaben Augsburg 0:0 2:2
1991-92 Bayernliga (III) FC Augsburg - TSV Schwaben Augsburg 3:1 2:3
2000-01 Bayernliga (IV) FC Augsburg - TSV Schwaben Augsburg 3:2 1:2

Mitteilungsblatt des Vereins[Bearbeiten]

Von 1954 bis Mai 1967 gab der Verein ein monatliche Zeitschrift „Der BCA - Mitteilungsblatt des Ballspiel-Club-Augsburg e. V.“ heraus. Ab Juni 1967 bis Juni 1969 erschien diese zweimonatlich. Der Preis dafür war im Vereinsbeitrag enthalten.

Die derzeitige Stadionzeitschrift heißt Stadionkurier und kostet einen Euro. Für Mitglieder ist der Stadionkurier kostenlos.

Literatur[Bearbeiten]

  • BC Augsburg: Festschrift zum 50-jährigen Vereinsjubiläum des Ballspiel-Club Augsburgs. Augsburg 1957.
  • Horst Eckert, Werner Klinger: Augsburger Fußball-Geschichte. Verlagsgemeinschaft Augsbuch, Augsburg 2006, ISBN 3938332085.
  • Augsburger Allgemeine: Oben. Der lange Weg des FCA in die Bundesliga. Augsburger Allgemeine, Augsburg 2011, ISBN 3981381971.
  • Walter Sianos, Markus Krapf: 111 Gründe, den FC Augsburg zu lieben. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Augsburg 2014, ISBN 3862654109.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: FC Augsburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Satzung in digitaler Form. FC Augsburg (aufgerufen am 30. Oktober 2014).
  2. a b Danke, Walther Seinsch!. FC Augsburg, 3. Dezember 2014.
  3. a b Skiabteilung. FC Augsburg (aufgerufen am 03. Dezember 2014).
  4. Positive Zahlen beim FC Augsburg. FC Augsburg, 3. Dezember 2014.
  5. Verantwortliche. FC Augsburg (aufgerufen am 30. Oktober 2014).
  6. a b Kathrin Steinbichler: "Er hat Recht gehabt, wie so oft". Süddeutsche Zeitung, 5. Dezember 2014.
  7. Chronik. TSV Schwaben Augsburg (aufgerufen am 30. Oktober 2014).
  8. Chronik. FC Augsburg (aufgerufen am 30. Oktober 2014).
  9. BC Augsburg. f-daten.de (aufgerufen am 30. Oktober 2014).
  10. a b Herbert Schmoll: Ein Rekord für die Ewigkeit. Augsburger Allgemeine, 27. Februar 2009.
  11. Ehemaliger FCA-Trainer Hörgl ebenfalls betroffen. Augsburger Allgemeine, 23. September 2011.
  12. 17.500 Dauerkarten verkauft. FC Augsburg, 16. Juli 2011.
  13. FCA jetzt mit 10.000 Mitgliedern. FC Augsburg, 5. März 2012.
  14. Luhukay zurückgetreten! Kommt Weinzierl?. Kicker, 5. Mai 2012.
  15. Robert Götz: "Es werden große Anstrengungen nötig sein". Augsburger Allgemeine, 3. Dezember 2014.
  16. Team. FC Augsburg (aufgerufen am 16. November 2014).
  17. U23: Kader. FC Augsburg (aufgerufen am 02. Dezember 2014)
  18. Nachwuchs. FC Augsburg (aufgerufen am 22. November 2014).
  19. Damen. FC Augsburg - Frauenfußball (aufgerufen am 22. November 2014).
  20. FCA aus Fassadenpflicht entlassen. FC Augsburg, 26. Mai 2011.
  21. Verena Gawert: Auferstanden aus Trümmern. Stadtzeitung, 20. Mai 2014.
  22. a b c Spielorte. FC Augsburg (aufgerufen am 2. November 2014).
  23. Geschäftsstelle. FC Augsburg (aufgerufen am 2. November 2014).
  24. Endspurt im Dauerkartenvorverkauf. FC Augsburg, 17. Juli 2014.
  25. Rekordzahlen beim FC Augsburg. FC Augsburg, 12. Mai 2014.
  26. Fanclubs. FC Augsburg (aufgerufen am 4. Dezember 2014).
  27. M-Block. Szene Fuggerstadt e. V. (aufgerufen am 4. Dezember 2014).
  28. Fanprojekt. FC Augsburg (aufgerufen am 4. Dezember 2014).
  29. DFL fördert Augsburg Calling. FC Augsburg, 29. August 2014.
  30. Ein Tag im März. Augsburger Allgemeine, 16. März 2012.