FC Augsburg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
FC Augsburg
Logo des FC Augsburg
Voller Name Fußball-Club Augsburg 1907 e. V. (Hauptverein)
FC Augsburg 1907 GmbH & Co. KGaA
(Spielbetrieb Profifußball)
Ort Augsburg, Bayern
Gegründet 8. August 1907
Vereinsfarben rot-grün-weiß
Stadion SGL arena
Plätze 30.660
Vorstand Walther Seinsch (Vorstandsvorsitzender)
Trainer Markus Weinzierl
Homepage www.fcaugsburg.de
Liga Bundesliga
2013/14 8. Platz
Heim
Auswärts

Der FC Augsburg ist mit über 12.200 Mitgliedern der größte Fußballverein Bayerisch-Schwabens und zählt zu den 20 mitgliedsstärksten Vereinen in Deutschland. Der Verein ging 1969 aus einer Zusammenlegung des BC Augsburg, der sich auf den am 8. August 1907 gegründeten Fußball-Klub Alemania Augsburg als Ursprungsverein bezog, mit der Vertragsspielerabteilung des TSV Schwaben Augsburg, dessen Ursprünge bis ins Jahr 1847 zurückreichen, hervor.

Nachdem der FC Augsburg bereits zu Beginn der 1970er Jahre mit dem früheren Weltstar Helmut Haller in der zweiten Klasse Fußball gespielt hatte, stieg er zuletzt 2006 wieder in die 2. Bundesliga auf. In der Saison 2010/11 schaffte der FC Augsburg erstmals den Aufstieg in die Bundesliga und ist seitdem einer von sechs Vereinen, die noch nie aus der Bundesliga abgestiegen sind. In der Ewigen Bundesligatabelle belegt der Verein den 38. von 52 Plätzen.

Verein[Bearbeiten]

Vereinsgeschichte[Bearbeiten]

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Die erste bekannte Spielstätte des Augsburger Fußballs ist das Galgental im heutigen Stadtteil Kriegshaber. Die Fußballabteilung des MTV Augsburg spielte dort schon gegen u. a. Wacker Monachia München und den 1. FC Nürnberg. Zu diesen Spielen und den Trainings erschienen dann die späteren Gründungsmitglieder des FCA, von dorther bezogen sie ihre Begeisterung für den Fußball.

1907 bis 1920[Bearbeiten]

Mannschaftsfoto von 1907

Gegründet wurde der Verein am 8. August 1907 als Fußball-Klub Alemania Augsburg mit knapp 30 Mitgliedern. Geführt wurde der Verein von Fritz Käferlein, ein Vereinslokal existierte noch nicht, man traf sich am Nordrand des Großen Exerzierplatzes in Oberhausen.

Die erste Spielkleidung bestand aus einem weißen Hemd und einer schwarzen Hose, Fußballschuhe gab es damals noch nicht. Der Mitgliedsbeitrag betrug 30 Pfennige. Das erste offizielle Spiel wurde am 20. Oktober 1907 ausgetragen, gegen die zweite Mannschaft des Turnvereins Augsburg.

Am 4. Februar 1908 wurde im Café Zentral in Augsburg ein weiterer Fußballverein mit 52 Mitgliedern gegründet, er trug den Namen, den der FCA heute für sich selber beansprucht: Fußballclub Augsburg. Der FK Alemania wurde somit zum drittstärksten Verein nach dem MTV und dem Fußballclub Augsburg.

Anfang 1909 verbot die Militärbehörde den Spielbetrieb auf dem Großen Exerzierplatz. Man wandte sich an den Magistrat der Stadt Augsburg mit der Bitte um eine Zuweisung eines Spielgeländes, dieses Gesuch wurde am 4. Mai 1909 abgelehnt.

Da damit ein Spielplatz fehlte, wanderten viele Spieler ab, sodass man sich gezwungen sah, sich der Spielabteilung des Turnvereins Oberhausen anzuschließen. Dies wurde auf einer Versammlung unter Leitung von Martin Mahler, Josef Kammer und Josef Kraus am 11. Mai 1909 beschlossen. Diese besaßen auch eine Wiese im Bärenkeller, die Sportplatzfrage war somit gelöst.

Als Teil des Turnverein Oberhausen spielte man von 1909 bis 1918 als Sp.Abt. TV Oberhausen, so dass es zu Duellen "Sp.Abt. TV Oberhausen gegen den FC Augsburg" kam, das erste bekannte Ergebnis aus dieser Begegnung lautete 0:8 für den FC Augsburg. Dieser FC Augsburg hörte spätestens 1925 auf zu existieren, da er damals (bereits als SSV Augsburg) mit dem TSV Schwaben Augsburg fusionierte.[1] Durch den Austritt vieler Spieler und den Übertritt konnte der FCA nur noch mit einer Mannschaft spielen, diese nahm an den Gruppenspielen der B-Klasse im Donaugau teil.

Am 25. September 1909 beschloss man, fortan in hellblauen Trikots zu spielen. Ende 1909 wurde Martin Mahler als aktiver Spieler Vorsitzender des Vereins, gab dieses Amt aber schon bald an Xaver Kraus. 1919 kam es zur Umbenennung des Namens Sp.Abt. TV Oberhausen in Ballspiel-Club im Turn- und Sportverein 1871.

1921 bis 1944[Bearbeiten]

Logo des BC Augsburg 1921 bis 1969

Am 30. August 1921 fand unter der Leitung von Ludwig Hillenbrand in der Gaststätte „Hohes Meer“ eine außerordentliche Mitgliederversammlung statt, dabei beschloss man die Trennung vom TVO und legte als Namen „Ballspiel-Club Augsburg“ fest. Das Vereinslokal ab dieser Zeit bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges war die Gaststätte „Gleich“.

Ende September, Anfang Oktober 1935 fusionierte der BCA mit dem Sportverein Kriegshaber. 1938 wurde der Ungar Schebian der erste Berufstrainer des BCA; er kehrte allerdings bei Kriegsausbruch in seine Heimat zurück.

Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges im September 1939 wurde der Spielbetrieb der Gauliga Bayern vorübergehend eingestellt, nachdem Fahrten zu entfernten Gegnern untersagt worden waren. Die Augsburger Vereine einigten sich darauf, eine Stadtmeisterschaft auszuspielen, doch bereits nach drei Spieltagen wurde der Betrieb in der klassenhöchsten Liga Bayerns fortgeführt. Am 10. Dezember 1939 errang der BCA durch einen Auswärtssieg beim SSV Jahn Regensburg erstmals die Tabellenführung und wurde am Ende der Saison Zweiter hinter dem 1. FC Nürnberg. In der Saison 1943/44 fusionierte der BCA mit der Post-SG Augsburg zur KSG BC/Post Augsburg, die nach Kriegsende wieder aufgelöst wurde.

1945 bis 1969[Bearbeiten]

Nach dem Krieg startete der BCA in der Oberliga Süd, der neu eingeführten höchsten Spielklasse, der er von 1945 bis 1947 und von 1949 bis 1951 angehörte. 1946 wurde das BCA-Stadion unter Federführung von Eduard Gall für 20.000 Zuschauer errichtet. Das Eröffnungsspiel am 29. September 1946 verlor man unter den Augen des damaligen Oberbürgermeisters Heinz Hohner mit 2:4 gegen den VfB Stuttgart.[2]

1951 wurde der BCA bayerischer Pokalsieger, stieg aber aus der Oberliga ab. 1952 gelang der Wiederaufstieg. Die A-Jugend wurde 1955 Bayerischer Meister. 1959 musste der Verein jedoch aus der Oberliga Süd in die II. Division absteigen, schaffte es aber zwei Jahre später wieder in die Oberliga Süd zurückzukehren. Dieser gehörte er von 1961 bis 1963 an. Nach Gründung der Bundesliga 1963, die die Oberliga ersetzte, spielte der BCA zunächst zweitklassig in der Regionalliga Süd, stieg aber ein Jahr später in die drittklassige Bayernliga ab. In der darauffolgenden Saison wurde der BCA Meister der Bayernliga und kehrte wieder in die Regionalliga Süd zurück, deren Klasse man jedoch nur ein Jahr halten konnte und 1967 erneut in die Bayernliga abstieg. Um nicht in die vierte Klasse abzusteigen kam es am 15. Juli 1969 zum Zusammenschluss mit der Vertragsspielerabteilung des Lokalrivalen TSV Schwaben Augsburg und verbunden damit zur Umbenennung in FC Augsburg. Ziel war die Bündelung der Kräfte im Augsburger Fußball, darum verpflichtete sich die weiterhin bestehende Amateurfußballabteilung des TSV Schwaben, einen Aufstieg in den Profibereich für die Zukunft auszuschließen.

Zwischenzeitlich hat sich ein neuer Verein mit dem Namen BCA Oberhausen gebildet, dieser hat jedoch nichts mit dem ehemaligen BCA oder dem jetzigen FCA zu tun. Der BCA Oberhausen spielt zur Zeit (Saison 2010/11) in der Bezirksoberliga Schwaben.

1970 bis 1989[Bearbeiten]

1973 gelang unter Trainer Georg Schwarzhuber der Wiederaufstieg in die Regionalliga Süd. Zur darauf folgenden Saison wurde er von Milovan Beljin abgelöst, der vom Zweitligaabsteiger SSV Reutlingen die Spieler Wolfgang Haug, Klaus Vöhringer und Torwart Hans Hauser mitbrachte, die sich als wertvolle Verstärkungen herausstellten. Star der Mannschaft war jedoch der aus Italien heimgekehrte frühere Weltstar Helmut Haller, der trotz seiner 34 Jahre Dreh- und Angelpunkt der Mannschaft war.

Der FC Augsburg, der einen der ersten beiden Plätze der Regionalliga Süd erreichen musste um sich für die ab 1974/75 beginnende neugeschaffene zweigleisige 2. Bundesliga zu qualifizieren, war die Sensationsmannschaft der Runde und wurde mit vier Punkten vor dem 1. FC Nürnberg Meister. Der Sturm erzielte dabei 79 Tore und der Augsburger Karl Obermeier wurde mit 25 Torschützenkönig der Liga, der vom TSV 1860 gekommene Erich Weixler 18, Haller und Vöhringer jeweils 10. Zudem brach der FC Augsburg Zuschauerrekorde: das 1:1-Unentschieden am zweiten Spieltag beim TSV 1860 München im dortigen Olympiastadion zog nach Schätzungen bis zu 90.000, vielleicht sogar 100.000 Zuschauer an; das ausverkaufte Stadion wurde kurz nach Anpfiff von Tausenden gestürmt, wobei es über 100 Verletzte gab. Den 2:1-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg im heimischen Rosenaustadion verfolgten 42.000 Zuschauer.[3] Insgesamt zog der FC Augsburg bei seinen Heimspielen 377.000 Zuschauer und fast ebenso viele bei den Auswärtsspielen an, was jeweils einem Schnitt von etwa 22.000 entspricht. In der Aufstiegsrunde zur Bundesliga scheiterte der FC Augsburg aber knapp mit einem Punkt Rückstand hinter Tennis Borussia Berlin.

In der darauf folgenden Saison konnte der FC Augsburg nicht mehr an seine hervorragende Leistung anschließen und wurde nur 13. in der 2. Bundesliga Süd. 1977 erreichte der Verein noch einmal einen neunten Platz, war aber ansonsten meist in unteren Gefilden der Tabelle zu finden. 1979 erfolgte schließlich der Abstieg und pendelte bis 1983 alljährlich zwischen 2. Bundesliga und Bayernliga, danach folgten 23 Jahre ohne Profifußball in Augsburg.

Der Abstieg von 1983 ist bis heute der letzte sportliche Abstieg des Vereins; es gab danach nur noch einmal einen Lizenzentzug aus wirtschaftlichen Gründen in 2000.

1990 bis 1999[Bearbeiten]

kurzzeitiges Vereinslogo 1997-2002

Im Jahr 1990 wurde die A-Jugend bayerischer Meister, ein Jahr später sogar deutscher Pokalsieger. 1992 konnte die A-Jugend ihren Erfolg als deutscher Pokalsieger wiederholen. Vor 26.000 Zuschauern empfing der FCA zum Herbstmeisterschaftsspiel den TSV 1860 München, das unentschieden mit 2:2 endete, 1860 damit Herbstmeister wurde und später auch den Aufstieg in die 2. Bundesliga schaffte. 1993 wurde die A-Jugend erneut deutscher Meister, nachdem sie gegen den 1. FC Kaiserslautern vor 12.000 Zuschauern mit 3:1 gewann. Dabei wurde ein neuer Zuschauerrekord im Jugendfußball aufgestellt. 1994 wurde die A-Jugend erneut deutscher Pokalsieger, die erste Mannschaft wurde Meister der Bayernliga, scheiterte aber in der Aufstiegsrunde an Fortuna Düsseldorf. 1995 stellte die A-Jugend mit dem vierten Pokalsieg einen neuen deutschen Rekord auf und holte im selben Jahr den fünften bayerischen Meistertitel, konnte sich aber ein Jahr später nicht für die neu aufgestellte Regionalliga Süd qualifizieren. 1997 gelang der A-Jugend jedoch der Erfolg und sie stieg in die höchste deutsche Jugendliga auf. 1998, im ersten Jahr der höchsten Liga, wurde sie auf Anhieb Meister, schied aber in der Endrunde bei der besonderen Ausspielung zur deutschen Meisterschaft im Halbfinale aus. Die erste Mannschaft wurde 1999 schwäbischer Pokalsieger.

2000 bis 2010[Bearbeiten]

Im Jahr 2000 qualifizierte sich der FCA für die neugegründete zweigleisige Regionalliga. Er erhielt jedoch, nachdem ein in Aussicht gestellter Sponsorenvertrag nicht zustande kam, vom DFB keine Lizenz und musste absteigen. Der Club spielte dadurch zum ersten Mal in seiner Geschichte viertklassig in der Bayernliga. Ein Jahr später begann durch den Einstieg einer Investorengruppe die wirtschaftliche Stabilisierung des Vereins, woraufhin sich auch wieder der sportliche Erfolg einstellte. Bereits 2002 stieg der FCA als Meister der Oberliga in die Regionalliga Süd auf. Im gleichen Jahr wurde die A-Jugend bayerischer Pokalsieger.

In der darauffolgenden Saison konnte sich der FCA in der Regionalliga Süd etablieren und belegte am Rundenende als bester Aufsteiger Platz drei. Im Jahr 2005 stand der FCA mit einem Fuß in der 2. Bundesliga, nach 20 ungeschlagenen Spielen in Folge benötigte die Mannschaft einen Sieg im letzten Saisonspiel gegen Jahn Regensburg. Trotz einer 1:0-Führung der Augsburger erzielten die Regensburger in der 89. Minute den Ausgleich und in der Nachspielzeit den zweiten Treffer zum Endstand von 1:2. Der FCA blieb somit zunächst drittklassig, doch nur ein Jahr später gelang dem FCA überlegen als Meister der Regionalliga Süd der Aufstieg in die 2. Bundesliga, womit er nach 23 Jahren Abstinenz wieder im Profi-Fußball vertreten war.

In der Saison 2006/07 überzeugte der FCA nach Startschwierigkeiten und spielte kurzzeitig sogar um den Aufstieg in die Bundesliga mit. Die 17 Heimspiele sahen insgesamt 285.800 Zuschauer, was einem Schnitt von 16.812 Besuchern pro Spiel entspricht. Am 25. September 2007 wurde Ralf Loose neuer Trainer des FCA, nachdem Rainer Hörgl trotz eines 2:0-Siegs gegen den VfL Osnabrück aus persönlichen Gründen zurückgetreten war. Später wurde bekannt, dass Hörgl zu dieser Zeit am Burnout-Syndrom litt[4]. Im April 2008 kam es nach anhaltender Erfolglosigkeit und der durch die Niederlage beim FCK akut gewordenen Abstiegsgefahr wiederum zu einem Trainerwechsel: Holger Fach wurde der Nachfolger von Ralf Loose. Der Klassenerhalt wurde erst am letzten Spieltag durch ein 1:1-Unentschieden gegen den FC Carl Zeiss Jena und nur aufgrund des besseren Torverhältnisses gesichert. Auch in der darauffolgenden Saison startete der FCA schlecht in die Hinrunde, wobei Fach sein Amt nach einem knappen 3:2 gegen den FC St. Pauli und einer nachfolgenden Serie von zehn Spielen ohne Niederlage jedoch zunächst retten konnte. Nach zehn sieglosen Spielen in der Rückrunde trennte sich der FCA von Trainer Fach und Co-Trainer Dariusz Pasieka, und verpflichtete Jos Luhukay als Nachfolger. Unter seiner Führung hielt der FCA als Tabellenelfter die Klasse.

In die Saison 2009/10 in der 2. Bundesliga startete der FCA wie in allen Jahren seit dem Wiederaufstieg mit einer Niederlage am ersten Spieltag (1:3 bei Energie Cottbus), auf die jedoch eine Serie von neun ungeschlagenen Spielen folgte. Der erste Heimsieg in der neuen impuls arena gelang am 20. September 2009 mit einem 5:2 gegen Hansa Rostock. Die Hinrunde schloss der FCA mit einem 4:1-Heimsieg gegen den Tabellenführer 1. FC Kaiserslautern ab und überwinterte auf Platz fünf. Mit Beginn der Rückrunde kletterte der Verein auf den dritten Platz, von dem er nicht mehr verdrängt werden sollte. Zwischenzeitlich stand der FCA sogar auf dem direkten Aufstiegsplatz zwei. Am Ende der Saison 2009/10 erreichte der FC Augsburg Platz drei der 2. Bundesliga und spielte somit zwei Relegationsspiele um den Aufstieg in die Bundesliga gegen den 1. FC Nürnberg. Diese wurden mit 0:1 in Nürnberg und 0:2 im abschließenden Heimspiel verloren, sodass der Aufstieg in die Bundesliga nicht gelang. Im DFB-Pokal erreichte der Verein erstmals in seiner Geschichte durch ein 2:0 gegen den 1. FC Köln am 10. Februar 2010 das Halbfinale, nachdem der FCA bereits in der zweiten Runde erstmals einen Bundesligisten besiegt hatte (1:0 gegen den SC Freiburg). Im Halbfinale unterlag man beim Titelverteidiger Werder Bremen mit 0:2.

Seit 2010[Bearbeiten]

In die Zweitligasaison 2010/11 startete der FCA mit drei Siegen und einem Unentschieden, so stand der Verein nach dem vierten Spieltag mit zehn Punkten auf Platz eins. Es folgte eine Serie von vier Niederlagen nacheinander und damit der Absturz bis auf Platz elf der Tabelle. In der Folge konnte sich der FCA wieder stabilisieren und erreichte ohne eine weitere Niederlage nach dem 16. Spieltag wieder die Spitzenposition der 2. Bundesliga. Am 17. und letzten Spieltag der Hinrunde kam es zum Spitzenspiel "Erster gegen Zweiter" gegen die punktgleiche Mannschaft von Hertha BSC. Dieses Spiel endete nach vier Platzverweisen - zwei auf jeder Seite - mit einem 1:1-Unentschieden, sodass der FCA auf Platz eins überwinterte. Im DFB-Pokal kam das Aus im Achtelfinale durch eine 0:1-Heimniederlage gegen den FC Schalke 04. In den ersten beiden Runden gewann der FCA jeweils auswärts gegen den SV Sandhausen und die SpVgg Greuther Fürth, in beiden Spielen musste der FCA jedoch in die Verlängerung, gegen Sandhausen sogar in das Elfmeterschießen. Die Rückrunde begann für die Schwaben besser als die Hinrunde: Aus den ersten fünf Spielen holte der FCA zwar nur acht Punkte, doch gewannen die Augsburger die nächsten drei Partien gegen den TSV 1860 München (2:0), Erzgebirge Aue (2:1) und Fortuna Düsseldorf (5:2), während sie in der Hinrunde alle drei Begegnungen verloren hatten. Am Ende der Saison 2010/11 belegte der FC Augsburg den zweiten Platz in der 2. Bundesliga und stieg damit in die Bundesliga auf.

Zur ersten Bundesligasaison erzielte der FCA mit über 17.500 Dauerkartenbesitzern [5] eine vereinsinterne Bestmarke, daneben wurde am 5. März 2012 das zehntausendste Vereinsmitglied begrüßt.[6] Den ersten Sieg in der Bundesliga konnte man am neunten Spieltag gegen den 1. FSV Mainz 05 feiern: In der 88. Spielminute erzielte Jan-Ingwer Callsen-Bracker den 1:0-Siegtreffer per Strafstoß. Nach einer schwachen Hinrunde gelang dem FCA eine deutlich erfolgreichere Rückrunde und schließlich am 33. Spieltag der vorzeitige Klassenerhalt durch ein 0:0-Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach. Der zukünftige Manager Paula mischte vorzeitig und ohne Rücksprache mit Trainer am Transfermarkt mit, ebenso wurde die Vertragsverlängerung der Co-Trainer hinausgezögert. Das führte dazu, dass Trainer Luhukay nach dem 34. Spieltag mit sofortiger Wirkung zurücktrat.[7][8] Die Heimspiele in der ersten Bundesliga-Saison des FCA sahen insgesamt 514.406 Zuschauer, was einer Auslastung von 98,69 % entspricht – das war der vierthöchste Wert der Bundesliga in dieser Saison.

Zur Saison 2012/13 wurde Markus Weinzierl, der vom SSV Jahn Regensburg kam, Nachfolger von Jos Luhukay. Am 8.Oktober 2012 wurde Manager Manfred Paula von seinen Aufgaben als Manager entbunden. Sein Nachfolger wurde Jürgen Rollmann. Nach nur 9 Punkten in der Hinrunde wurde Rollmann wieder entlassen und durch Stefan Reuter ersetzt. Die Rückrunde verlief viel besser, weil auch Spieler wie Sascha Mölders, Tobias Werner und auch Winterneuzugang André Hahn, der von Kickers Offenbach gekommen war, ihre Topform zeigten. Der Klassenerhalt konnte am letzten Spieltag mit einem 3:1 gegen die SpVgg Greuther Fürth sichergestellt werden. Im August 2013 debütierte mit Paul Verhaegh ein Spieler des FC Augsburg in der A-Nationalmannschaft der Niederlande während Ende Mai 2014 mit André Hahn erstmals seit Helmut Haller 1962 wieder ein Spieler des FC Augsburg in der A-Nationalmannschaft Deutschlands zum Einsatz kam. Vorher wurde die Bundesliga-Spielzeit 2013/14 auf dem achten Tabellenplatz beendet. Nachdem Paul Verhaegh am 14. Mai 2013 in den vorläufigen WM-Kader der Niederlande nominiert wurde er von Louis van Gaal am 31. Mai 2014 in den endgültigen Kader nominiert. Neben ihm sind mit den Südkoreanern Hong Jeong-ho und Ji Dong-won zwei weitere Spieler des FC Augsburg bei der WM 2014 dabei.

Beteiligungen/Rechtsform[Bearbeiten]

Zum Aufstieg in die 2. Bundesliga wurde die Lizenzspielermannschaft in die neu geschaffene „FC Augsburg 1907 GmbH & Co KG aA“ ausgegliedert. Geschäftsführer sind Vereinsvorstandsvorsitzender Walther Seinsch, Vereinsaufsichtsratsvorsitzender Peter Bircks und Stefan Reuter. Für Bau und Betrieb des neuen Stadions wurde die „FC Augsburg Arena Besitz- und Betriebs-GmbH“ gegründet, an der auch die Stadt Augsburg mit einer Einlage von sieben Millionen Euro beteiligt ist.

Aufsichtsrat[Bearbeiten]

Aufsichtsrats-Vorsitzender ist Peter Bircks (selbständiger Kaufmann), der ehemalige FCA-Präsident von 1990–1996. Weitere Mitglieder des Aufsichtsrates sind: Johannes Hintersberger (Mitglied des Bayerischen Landtags), Gerhard Wiedemann (ehemaliger Chef der KUKA AG), Klaus Hofmann (Unternehmer) und Walter Sianos (Neue Szene Augsburg).

Spielzeiten[Bearbeiten]

Liga Spielklasse Saison Platz Tore
Punkte
Bemerkung
2. Liga 1920 01 039:8 18-2 Aufstieg
1. Liga 1921 09 014:42 8-28
1. Liga 1922 07 017:51 6-22 Abstieg
Südbayer. Befähigungsliga 1923 02 025:14 21-7
Kreisliga Schwaben 1924 04 023:20 15-13
Kreisliga Schwaben 1925 04 014:21 8-12
Kreisliga Schwaben 1926 02 033:18 21-7
Kreisliga Schwaben 1927 03 058:33 25-11
Kreisliga Schwaben 1928 01 054:22 24-4
Kreisliga Schwaben 1929 01 080:21 34-2
Kreisliga Schwaben 1930 02 097:21 39-5
Kreisliga Schwaben 1931 03 0116:28 38-6
Kreisliga Schwaben 1932 01 0115:23 42-2
Kreisliga Schwaben 1933 01 095:28 36-8
Bezirksklasse Schwaben 1934 01 0 80:25 30-6 Aufstieg
Gauliga Bayern 1935 07 0 34:45 18-22
Gauliga Bayern 1936 05 0 31:32 15-21
Gauliga Bayern 1937 05 0 26:31 16-20
Gauliga Bayern 1938 06 0 26:27 17-19
Gauliga Bayern 1939 08 0 28:35 14-22
Gauliga Bayern 1940 02 0 49:16 28-8
Gauliga Bayern 1941 03 044:32 29-15
Gauliga Bayern 1942 06 0 46:41 23-21
Gauliga Südbayern 1943 02 0 53:20 29-7
Gauliga Südbayern 1944 02 0 26:17 27-9
Gauklasse Schwaben 1945 01 0 28:24 13-7
Oberliga Süd 1. Liga 1946 08 0 49:64 28-32
Oberliga Süd 1. Liga 1947 17 0 62:89 30-46 Abstieg
Bayernliga Süd 1947/48 01 0 96:30 40-8 Aufstieg
Oberliga Süd 1. Liga 1949 14 0 46:66 22-38
Oberliga Süd 1. Liga 1950 11 0 50:74 26-34
Oberliga Süd 1. Liga 1951 16 0 59:82 24-44 Abstieg
2. Liga Süd 2. Liga 1952 02 0 106:53 47-21 Aufstieg
Oberliga Süd 1. Liga 1953 10 0 59:61 28-32
Oberliga Süd 1. Liga 1954 12 0 52:66 25-35
Oberliga Süd 1. Liga 1955 07 0 72:60 32-28
Oberliga Süd 1. Liga 1956 11 0 48:53 26-34
Oberliga Süd 1. Liga 1957 13 0 49:66 23-37
Oberliga Süd 1. Liga 1958 12 0 45:66 26-34
Oberliga Süd 1. Liga 1959 15 0 53:85 20-40 Abstieg
2. Liga Süd 2. Liga 1960 6 0 81:60 37-31
2. Liga Süd 2. Liga 1961 1 0 86:66 49-19 Aufstieg
Oberliga Süd 1. Liga 1962 11 0 55:63 26-34
Oberliga Süd 1. Liga 1963 16 0 38:88 17-43 Zuordnung Regionalliga Süd
Regionalliga Süd 2. Liga 1963/64 19 0 48:90 25-51 Abstieg
Bayernliga 3. Liga 1964/65 02 0 79:36 47-21
Bayernliga 3. Liga 1965/66 01 0 87:48 47-21 Aufstieg
Regionalliga Süd 2. Liga 1966/67 16 0 49:73 25-43 Abstieg
Bayernliga 3. Liga 1967/68 16 0 53:69 29-39
Bayernliga 3. Liga 1968/69 02 0 62:34 45-23
Bayernliga 3. Liga 1969/70 04 0 71:34 46-22 Fusion mit TSV Schwaben
Bayernliga 3. Liga 1970/71 03 0 77:41 44-24
Bayernliga 3. Liga 1971/72 08 0 57:45 37-31
Bayernliga 3. Liga 1972/73 01 0 79:36 48-20 Aufstieg
Regionalliga Süd 2. Liga 1973/74 01 0 79:47 48-20 Meister
BL-Aufstiegsrunde Gr. 2 1974 02 0 18:17 9-7
2. Bundesliga Süd 2. Liga 1974/75 12 0 61:63 37-39
2. Bundesliga Süd 2. Liga 1975/76 15 0 57:56 32-44
2. Bundesliga Süd 2. Liga 1976/77 09 0 72:73 40-36
2. Bundesliga Süd 2. Liga 1977/78 14 0 57:54 34-32
2. Bundesliga Süd 2. Liga 1978/79 18 0 55:89 28-48 Abstieg
Bayernliga 3. Liga 1979/80 01 0 70:29 47-21 Aufstieg
2. Bundesliga Süd 2. Liga 1980/81 18 0 55:88 24-52 Abstieg
Bayernliga 3. Liga 1981/82 01 0 80:32 60-16 Meister
Qualifikation 2. BL 1982 02 0 4:2 3-3 Aufstieg
2. Bundesliga 2. Liga 1982/83 17 0 32:54 32-44 Abstieg
Bayernliga 3. Liga 1983/84 07 066:44 43-33
Bayernliga 3. Liga 1984/85 02 071:36 49-19
Bayernliga 3. Liga 1985/86 03 074:38 46-22
Bayernliga 3. Liga 1986/87 06 048:38 37-35
Bayernliga 3. Liga 1987/88 06 057:40 33-31
Bayernliga 3. Liga 1988/89 04 068:41 39-25
Bayernliga 3. Liga 1989/90 03 049:33 39-21
Bayernliga 3. Liga 1990/91 08 051:47 32-32
Bayernliga 3. Liga 1991/92 04 060:42 40-24
Bayernliga 3. Liga 1992/93 06 058:40 37-27
Bayernliga 3. Liga 1993/94 01 070:29 51-13 Meister/Qualifikation zur Regionalliga
Regionalliga Süd 3. Liga 1994/95 09 048:52 34-34
Regionalliga Süd 3. Liga 1995/96 11 042:47 41 3-Punkte-Regel
Regionalliga Süd 3. Liga 1996/97 11 046:50 38
Regionalliga Süd 3. Liga 1997/98 10 051:47 42
Regionalliga Süd 3. Liga 1998/99 14 042:57 38
Regionalliga Süd 3. Liga 1999/00 08 043:43 46 Lizenzentzug
Bayernliga 4. Liga 2000/01 04 074:51 65
Bayernliga 4. Liga 2001/02 01 093:34 89 Meister/Aufstieg
Regionalliga Süd 3. Liga 2002/03 03 055:39 59
Regionalliga Süd 3. Liga 2003/04 04 057:41 52
Regionalliga Süd 3. Liga 2004/05 04 062:36 61 20 Spiele ungeschlagen
Regionalliga Süd 3. Liga 2005/06 01 073:26 76 Meister/Aufstieg
2. Bundesliga 2. Liga 2006/07 07 043:32 52
2. Bundesliga 2. Liga 2007/08 14 039:51 38
2. Bundesliga 2. Liga 2008/09 11 043:46 40
2. Bundesliga 2. Liga 2009/10 03 060:40 62 Relegation um den Aufstieg
2. Bundesliga 2. Liga 2010/11 02 058:27 65 Aufstieg
Bundesliga 1. Liga 2011/12 14 036:49 38
Bundesliga 1. Liga 2012/13 15 033:51 33
Bundesliga 1. Liga 2013/14 08 047:47 52
Bundesliga 1. Liga 2014/15
Legende
Aufstieg zum Saisonende
Abstieg zum Saisonende

Spielstätten[Bearbeiten]

BCA Stadion[Bearbeiten]

Tafel an der Paul-Renz-Sportanlage

Früher trug der BCA seine Spiele im vereinseigenen Stadion aus. Dies befand sich hinter der Städtischen Realschule II, gegenüber der Kirche St. Martin im Stadtteil Oberhausen. Das Stadion besaß eine Holztribüne und hatte ein Fassungsvermögen von 20.000 Zuschauern. Das dazugehörige Vereinslokal wurde "Gifthütte" genannt. Von 1951 bis 2009 fanden die Spiele im Rosenaustadion statt. Die städtische Paul-Renz-Sportanlage war und ist ausschließlich das Trainingsgelände des Vereins.

Rosenaustadion[Bearbeiten]

Hauptartikel: Rosenaustadion
Rosenaustadion

Das Rosenaustadion – als Mehrzweckstadion mit Leichtathletikanlage in klassischer Ellipsenform durch die Stadt Augsburg gebaut – entstand 1949, als erster Neubau einer großen Sportarena in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg, auf Schutt und Trümmern aus dem Krieg. Die Gegengerade des Stadions lehnt sich noch heute an den Trümmerberg an. Nach Fertigstellung der Haupttribüne 1951 war das Stadion bis zum Bau des Münchner Olympiastadions wichtigstes Stadion Süddeutschlands, so dass daher auch bedeutende Länderspiele, wie z. B. das Spiel zwischen der BR Deutschland und der Schweiz mit fast 65.000 Zuschauern, in Augsburg stattfanden. Der Zuschauerrekord des FC Augsburg datiert von 1973 beim Regionalligaspiel gegen den 1. FC Nürnberg mit 42.000 Zuschauern.

Stadionplan des Rosenaustadions
Das Rosenaustadion im Oktober 2006

Aufgrund des Aufstieges in die 2. Bundesliga im Jahr 2006 musste das Stadion modernisiert und teilweise saniert werden, um Auflagen der DFL zu erfüllen. So wurden folgende Tätigkeiten ausgeführt:

  • Ausbesserung der Rasenfläche mit Rollrasen
  • Betonsanierung der Stehwälle
  • Zusätzliche Absperrungen
  • Leistungsfähigere Beschallungsanlage
  • Installation einer Videoüberwachung
  • Modernisierung der Flutlichtanlage
  • Umbau von zwei Gästeblöcken: Statt 1571 Stehplätzen nun ca. 600 Sitzschalen.

Die neue Kapazität liegt damit inoffiziell bei ca. 31.300 Plätzen (vorher 32.354). Zu den Ligaspielen wurden aber aus Sicherheitsgründen nur 28.000 Zuschauer eingelassen. Dies ist auch die offizielle Kapazität.

Zum Saisonende 2007 wurde auch erstmals der seit 56 Jahren nur ausgebesserte und nie vollständig erneuerte Rasen abgetragen, um die geforderte Rasenheizung einzubauen.

Seit der Saison 2009/10 trägt der FC Augsburg seine Heimspiele in der neu errichteten impuls arena aus. Das Rosenaustadion wird seitdem vornehmlich als Trainingsgelände genutzt.

SGL arena[Bearbeiten]

Hauptartikel: SGL arena

Bereits 2004 wurde ein Neubau eines reinen Fußballstadions angedacht. Hierfür war ein Areal direkt neben der Bundesstraße 17 zwischen den Stadtteilen Haunstetten, Inningen und Göggingen vorgesehen. Die Planungen unter dem Arbeitstitel Augsburg Arena konkretisierten sich mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga. Die Namensrechte sicherte sich noch vor Grundsteinlegung die impuls Finanzmanagement AG für acht Jahre, wie am 13. Juli 2007 auf einer Pressekonferenz in der impuls-Firmenzentrale bekanntgegeben wurde. Ab Juli 2011 trägt sie den Namen SGL Arena

Panoramabild der Arena während der Eröffnungsfeier

Da die Bedingungen der Stadt Augsburg mit dem Aufstieg 2006 erfüllt wurden, unterstützt die Stadt den Neubau, der mit 15 Millionen Euro über Bankkredite finanziert wird, durch eine städtische Bürgschaft über 12 Millionen Euro. Dazu stellt die Stadt das Grundstück sowie die notwendigen finanziellen Mittel für die Infrastruktur über die zwei Jahre Bauzeit verteilt zur Verfügung – also in den Haushalten 2008 und 2009 jeweils 7 bis 8 Millionen Euro. Das gesamte Investitionsvolumen der Stadt beträgt somit 14 bis 17 Millionen. Derzeit sind ca. 13 Millionen verplant. Im Gegenzug wurde die Stadt Augsburg mit 9,5 % an der F.C. Augsburg Arena Besitz- und Betriebs GmbH beteiligt. Die städtische Bürgschaft war politisch höchst umstritten, weil sie für ein privates Bauvorhaben gegeben wird. Mittlerweile sind diese Stimmen, auch aufgrund des sportlichen Erfolges des Vereins, zum größten Teil wieder verstummt.

Insgesamt wird mit Kosten von ca. 45 Millionen Euro an direkten Baukosten ohne Infrastruktur gerechnet. Davon wurden 5 Millionen Euro durch den Freistaat Bayern getragen, 15 Millionen Euro wurden über Bankkredite aufgebracht, wovon 12 Millionen mit städtischer Bürgschaft abgesichert sind. Die restlichen 25 Millionen Euro werden über Beteiligungen von privaten Investoren finanziert.

Die Firma HBM tritt während der Bauzeit als Generalunternehmer auf, wobei die Baukosten vertraglich nach oben auf 45 Millionen begrenzt sind. Wird das Stadion günstiger, teilen sich der FCA und HBM die Einsparungen.

Die somit erste reine Fußball-Arena in Bayerisch-Schwaben wurde am 26. Juli 2009 offiziell eröffnet. Seitdem trägt der FC Augsburg dort regelmäßig seine Heimspiele aus.

Erste Mannschaft[Bearbeiten]

Erfolge[Bearbeiten]

Meisterschaften[Bearbeiten]

  • Meister Regionalliga Süd - (2): 1974 (2. Spielklasse), 2006 (3. Spielklasse)
  • Meister Bayernliga (bis 1994 3. Liga, danach 4. Liga) - (7): 1948, 1966, 1973, 1980, 1982, 1994, 2002
  • Süddeutscher Meister (2. Liga) - (1): 1974
  • Meister 2. Liga Süd - (1): 1961

Pokal[Bearbeiten]

  • Bayerischer Pokalsieger - (1): 1951
  • Schwäbischer Pokalsieger - (13): 1965, 1969, 1970, 1971, 1972, 1977, 1980, 1986, 1988, 1993, 1996, 1999, 2002
  • DFB-Pokal Halbfinale - (1): 2010

Halle[Bearbeiten]

  • Bayerischer Hallenmeister - (2): 1985, 1987
  • Bayerischer Vizehallenmeister - (2): 1986, 1989

Erstliga-Zugehörigkeit[Bearbeiten]

  • 1. Liga: 1921–1922
  • Gauliga Bayern: 1935–1942
  • Gauliga Südbayern: 1943–1944
  • Gauklasse Schwaben: 1945
  • Oberliga Süd: 1945–1947, 1949–1951, 1953–1959, 1961–1963
  • Bundesliga: seit 2011

Aufstiege[Bearbeiten]

Aufstiege seit Einführung der Bundesliga.

  • Aufstieg in die Bundesliga: 2011
  • Aufstieg in die 2. Bundesliga: 1980, 1982, 2006
  • Aufstieg in die (zweitklassige) Regionalliga Süd: 1966, 1973
  • Aufstieg in die (drittklassige) Regionalliga Süd: 1994, 2002

Rekorde[Bearbeiten]

  • Die Mannschaft sammelte die meisten Punkte in einer Saison der Regionalliga (76 Punkte in der Regionalliga Süd, Saison 2005/06 bei 34 Spielen).
  • Der FC Augsburg ist Rekordmeister der Bayernliga.
  • Der FC Augsburg ist bundesweit der einzige Verein, der es in den ersten elf Jahren der Bundesligageschichte schaffte, als Aufsteiger aus einer Amateurliga sofort Meister der Regionalliga zu werden und dadurch die Bundesliga-Aufstiegsrunde zu erreichen (Saison 1973/74).
  • Bei Spielen des FC Augsburg wurde sowohl der offizielle Zuschauerrekord (2011: 77.116 Zuschauer gegen Hertha BSC), als auch der inoffizielle Zuschauerrekord (1973: ca. 90.000 gegen 1860 München) der 2. Bundesliga aufgestellt.
  • Stephan Hain erzielt am 28. Januar 2012 beim Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern 20 Sekunden nach seiner Einwechslung das schnellste Jokertor der Bundesligageschichte. Den Rekord teilt er sich mit dem Australier Dave Mitchell, der am 8. November 1986 ebenfalls 20 Sekunden nach seiner Einwechslung für Eintracht Frankfurt beim Spiel gegen den Aufsteiger FC Homburg den Endstand zum 1:1 erzielte. Beide Tore wurden in der 65. Minute erzielt.[9]

Ehrungen von Spielern[Bearbeiten]

Torschützenkönige[Bearbeiten]
Fußballer des Jahres[Bearbeiten]
Sportler des Jahres der Stadt Augsburg[Bearbeiten]
  • Michael Thurk ,2009
  • Daniel Baier, 2013
Tore des Monats[Bearbeiten]
Die weiße Weste – Der Torwart-Award[Bearbeiten]
Trainer der Saison[Bearbeiten]
Manager der Saison[Bearbeiten]
Neucomer der Saison[Bearbeiten]
  • Andre Hahn mit 20,3% bester Neucomer der 1. Bundesliga 2013/14

Ehrungen des Vereins[Bearbeiten]

  • Bayerischer Sportpreis 2011 - Kategorie: persönlicher Sportpreis des bayerischen Ministerpräsidenten [10]
  • KUMAS Umweltpreis für CO²-neutrales Stadion 2010
  • Mannschaft des Jahres - Auszeichnung der Stadt Augsburg 2005, 2007, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013 [11]

Aktueller Kader[Bearbeiten]

Stand: 23. Juli 2014 [12]

Nr. Spieler Nat. Im Verein seit Vertrag bis
Tor
1 Alexander Manninger ÖsterreicherÖsterreicher 2012 2015
35 Marwin Hitz SchweizerSchweizer 2013 2016
37 Ioannis Gelios DeutscherDeutscher GriecheGrieche 2011 2015
Abwehr
2 Paul Verhaegh* Kapitän der Mannschaft NiederländerNiederländer 2010 2016
3 Ronny Philp DeutscherDeutscher 2012 2017
4 Dominik Reinhardt DeutscherDeutscher 2009 2014
5 Ragnar Klavan* EsteEste 2012 2017
12 Abdul Rahman Baba GhanaerGhanaer 2014 2019
17 Marcel de Jong* KanadierKanadier NiederländerNiederländer 2010 2014
18 Jan-Ingwer Callsen-Bracker DeutscherDeutscher 2011 2016
20 Jeong-Ho Hong* KoreanerKoreaner 2013 2017
32 Raphael Framberger DeutscherDeutscher 2004 2014
39 Maik Uhde DeutscherDeutscher 2007 2014
40 Tim Rieder DeutscherDeutscher 2010 2017
Mittelfeld
7 Halil Altıntop TürkeTürke DeutscherDeutscher 2013 2015
8 Markus Feulner DeutscherDeutscher 2014 2016
9 Shawn Parker DeutscherDeutscher 2014 2018
10 Daniel Baier DeutscherDeutscher 2010 2016
11 Alexander Esswein DeutscherDeutscher 2014 2017
13 Tobias Werner DeutscherDeutscher 2008 2017
14 Jan Morávek* TschecheTscheche 2012 2017
21 Dominik Kohr DeutscherDeutscher 2014 2015
26 Erik Thommy DeutscherDeutscher 2010 2018
29 Marco Schuster DeutscherDeutscher 2017
30 Caiuby BrasilianerBrasilianer 2014 2018
31 Arif Ekin TürkeTürke DeutscherDeutscher 2007 2015
36 Max Reinthaler ItalienerItaliener 2014 2018
Angriff
22 Mathias Fetsch DeutscherDeutscher 2013 2016
23 Tim Matavž* SloweneSlowene 2014 2019
25 Raúl Bobadilla ArgentinienArgentinien 2013 2016
33 Sascha Mölders DeutscherDeutscher 2011 2017
34 Nikola Đurđić SerbeSerbe 2014 2017

Kapitän der Mannschaft Kapitän der Mannschaft
* Aktuelle A-Nationalmannschaftsspieler

Transfers zur Saison 2014/15[Bearbeiten]

Zugänge
Nat. Name abgebender Verein Transferperiode
ElfenbeinküsteElfenbeinküste Aristide Bancé Fortuna Düsseldorfw.a. Sommer 2014
GhanaGhana Abdul Rahman Baba SpVgg Greuther Fürth
BrasilienBrasilien Caiuby FC Ingolstadt 04
SerbienSerbien Nikola Đurđić SpVgg Greuther Fürth
DeutschlandDeutschland Markus Feulner 1. FC Nürnberg
DeutschlandDeutschland Mathias Fetsch Energie Cottbusw.a.
SlowenienSlowenien Tim Matavž PSV Eindhoven
DeutschlandDeutschland Shawn Parker 1. FSV Mainz 05
ItalienItalien Max Reinthaler Rydaholm GOIF
DeutschlandDeutschland Marco Schuster FC Augsburg U19
DeutschlandDeutschland Tim Rieder FC Augsburg U23
Abgänge
Nat. Name aufnehmender Verein Transferperiode
DeutschlandDeutschland MarokkoMarokko Mohamed Amsif 1. FC Union Berlin Sommer 2014
DeutschlandDeutschland Matthias Ostrzolek Hamburger SV
DeutschlandDeutschland Bajram Nebihi 1. FC Union Berlin
DeutschlandDeutschland André Hahn Borussia Mönchengladbach
DeutschlandDeutschland Raphael Holzhauser VfB Stuttgartw.a.
Korea SudSüdkorea Dong-Won Ji Borussia Dortmund
PolenPolen Arkadiusz Milik Bayer 04 Leverkusenw.a.
DeutschlandDeutschland Kevin Vogt 1. FC Köln
DeutschlandDeutschland Andreas Ottl unbekannt
ElfenbeinküsteElfenbeinküste Aristide Bancé HJK Helsinki
a. ausgeliehen
w.a. war ausgeliehen

Trainer- und Betreuerstab[Bearbeiten]

Name Funktion Nation
Trainerstab
Markus Weinzierl Chef-Trainer DeutschlandDeutschland
Tobias Zellner Co-Trainer DeutschlandDeutschland
Wolfgang Beller Co-Trainer DeutschlandDeutschland
Thomas Barth Reha- und Athletiktrainer DeutschlandDeutschland
Zdenko Miletić Torwarttrainer KroatienKroatien
Salvatore Belardo Zeugwart ItalienItalien
Sportliche Leitung
Stefan Reuter Geschäftsführer Sport DeutschlandDeutschland
Scoutingabteilung
Manfred Paula Leiter Nachwuchsleistungszentrum DeutschlandDeutschland
André Meyer Sportlicher Leiter U15-U8 DeutschlandDeutschland
Stephan Schwarz Scout DeutschlandDeutschland
Medizinische Abteilung
Peter Stiller Mannschaftsarzt DeutschlandDeutschland
Andreas Weigel Mannschaftsarzt DeutschlandDeutschland
Werner Killian Masseur DeutschlandDeutschland
Jörg Liebeck Physiotherapeut DeutschlandDeutschland
Öffentlichkeitsarbeit
Dominik Schmitz Leiter Medien- und Öffentlichkeitsarbeit DeutschlandDeutschland

Personen der Vereinsgeschichte[Bearbeiten]

Vereinsvorsitzende von 1907–1969[Bearbeiten]

  • Fritz Käferlein
  • Franz Eberwein
  • Martin Mahler
  • Xaver Kraus
  • Karl Günther
  • Ludwig Hillenbrand (1917-1935)
  • Leonhard Thoma
  • Anton Zeller
  • Michael Vogele
  • Max Schliersner
  • Ludwig Hillenbrand
  • Martin Müller
  • Josef Wagner
  • Willi Meyer
  • Carl Driesslein
  • Harry Wertheimer
  • Josef Fend (Januar 1953–Januar 1957)
  • Joachim Fuhrmann (Januar 1957–Januar 1958)
  • Josef Fend (Januar 1958–1963/64 (?))
  • Josef Wagner (1963/64 (?)–Januar 1966)
  • Paul Müller (Januar 1966–1969 (?))

Trainer[Bearbeiten]

Trainer des BC Augsburg[Bearbeiten]

Trainer des FC Augsburg[Bearbeiten]

Nationalspieler[Bearbeiten]

(aufgeführt sind nur Spieler die Nationalspieler und gleichzeitig Spieler des FC Augsburg sind/waren)

Nationalität Name Bemerkung
DeutschlandDeutschland Ulrich Biesinger Fußballweltmeister 1954 (als Ersatzspieler ohne Einsatz)
DeutschlandDeutschland Helmut Haller
DeutschlandDeutschland Walter Sohnle Amateur-Nationalspieler
NiederlandeNiederlande Paul Verhaegh
EstlandEstland Ragnar Klavan
Korea SudSüdkorea Jeong-Ho Hong*
TschechienTschechien Jan Morávek
KanadaKanada Marcel de Jong

Bekannte Spieler[Bearbeiten]

(Tabelle nach Geburtsjahr sortiert)

Nationalität Name Bemerkung
DeutschlandDeutschland Ulrich Biesinger Fußball-Weltmeister 1954, A-Nationalspieler
DeutschlandDeutschland Helmut Haller A-Nationalspieler, Vizeweltmeister 1966, Teilnahme an WM 1962 und WM 1970
DeutschlandDeutschland Fritz Scherer Funktionär und ehemaliger Präsident des FC Bayern München und Mitglied im Aufsichtsrat des DFB
DeutschlandDeutschland Walter Sohnle Amateur-Nationalspieler: 16 Länderspiele während seiner FCA-Zeit (Rekord)
DeutschlandDeutschland Bernd Schuster A-Nationalspieler, Europameister 1980, u. a. spanischer Meister
DeutschlandDeutschland Armin Veh Deutscher Meister 2007 als Trainer mit dem VfB Stuttgart
DeutschlandDeutschland Raimond Aumann Fußball-Weltmeister 1990, Deutscher und Türkischer Meister, DFB-Pokalsieger
DeutschlandDeutschland Christian Hochstätter A-Nationalspieler, Deutscher Pokalsieger 1995
DeutschlandDeutschland Roland Grahammer 3. Platz bei den Olympischen Sommerspielen 1988 in Seoul
DeutschlandDeutschland Dieter Eckstein A-Nationalspieler, Torschützenkönig der Regionalliga Süd (als Spieler des FCA)
DeutschlandDeutschland Karl-Heinz Riedle Fußball-Weltmeister 1990, Deutscher Meister, Champions League Sieger, Weltpokalsieger
DeutschlandDeutschland Jürgen Rollmann Deutscher Pokalsieger, Europapokal der Pokalsieger
TurkeiTürkei İlhan Mansız 3. Platz bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2002, 2001/02 Torschützenkönig in der Türkei
DeutschlandDeutschland André Hahn A-Nationalspieler

Das Augsburger Lokal-Derby[Bearbeiten]

Das letzte Augsburger Derby wurde am 25. November 2000 in der Bayernliga ausgetragen, der TSV Schwaben Augsburg gewann damals 2:1. Bei der derzeitig entgegengesetzten Entwicklung beider Vereine ist ein neues Derby auf absehbare Zeit eher unwahrscheinlich.

Die Liga-Derbys seit 1945:

Saison Liga Mannschaft Heim Datum Auswärts Datum
1945-46 Oberliga Süd (I) BC Augsburg - TSV Schwaben Augsburg 0:3 2:2
1946-47 Oberliga Süd (I) BC Augsburg - TSV Schwaben Augsburg 1:1 0:1
1948-49 Oberliga Süd (I) BC Augsburg - TSV Schwaben Augsburg 3:2 0:4
1949-50 Oberliga Süd (I) BC Augsburg - TSV Schwaben Augsburg 1:1 0:3
1950-51 Oberliga Süd (I) BC Augsburg - TSV Schwaben Augsburg 1:1 5:0
1954-55 Oberliga Süd (I) BC Augsburg - TSV Schwaben Augsburg 4:1 2:1
1955-56 Oberliga Süd (I) BC Augsburg - TSV Schwaben Augsburg 1:2 2:3
1956-57 Oberliga Süd (I) BC Augsburg - TSV Schwaben Augsburg 2:5 3:1
1960-61 2. Oberliga Süd (II) BC Augsburg - TSV Schwaben Augsburg 1:0 19. März 1961 3:0 30. Oktober 1960
1961-62 Oberliga Süd (I) BC Augsburg - TSV Schwaben Augsburg 0:2 0:1
1962-63 Oberliga Süd (I) BC Augsburg - TSV Schwaben Augsburg 1:0 3:2
1963-64 Regionalliga Süd (II) BC Augsburg - TSV Schwaben Augsburg 0:0 1:1
1966-67 Regionalliga Süd (II) BC Augsburg - TSV Schwaben Augsburg 0:1 0:2
1981-82 Bayernliga (III) FC Augsburg - TSV Schwaben Augsburg 2:1 3:0
1983-84 Bayernliga (III) FC Augsburg - TSV Schwaben Augsburg 2:0 3:0
1988-89 Bayernliga (III) FC Augsburg - TSV Schwaben Augsburg 1:1 0:0
1989-90 Bayernliga (III) FC Augsburg - TSV Schwaben Augsburg 0:0 2:2
1991-92 Bayernliga (III) FC Augsburg - TSV Schwaben Augsburg 3:1 2:3
2000-01 Bayernliga (IV) FC Augsburg - TSV Schwaben Augsburg 3:2 1:2

Zweite Mannschaft (U23) [Bearbeiten]

FC Augsburg II (U23)
Stadion Rosenaustadion
Plätze 28.000
Trainer Dieter Märkle
Homepage http://www.fcaugsburg.de/jugend
Liga Regionalliga Bayern
2013/14 4. Platz

Die zweite Mannschaft des FC Augsburg nahm ein Mal – in der Saison 1977/78 – an der DFB-Pokal-Hauptrunde teil. In der ersten Runde gelang ein überraschender Auswärtssieg beim Zweitligisten Arminia Hannover, in der zweiten Runde ein Auswärtssieg beim württembergischen Amateurverein 1. FC Normannia Gmünd. In der dritten Runde (Runde der letzten 32) verlor die Amateurmannschaft dann 0:4 zuhause gegen den Bundesligisten Hertha BSC. In dieser Saison spielten die FCA-Amateure in der Bezirksliga – damals die fünfte Klasse. Die Zweitligamannschaft schied in derselben Saison ebenfalls in der dritten Hauptrunde aus.

In der Saison 1988/89 war der FC Augsburg II Gründungsmitglied der neugegründeten Bezirksoberliga Schwaben, wurde am Ende der Saison aber vom Spielbetrieb abgemeldet und erst mehr als zehn Jahre später wieder ins Leben gerufen. Nach der Neugründung gelangen mehrere Aufstiege hintereinander, sodass die zweite Mannschaft ab der Spielzeit 2004/05 in der Landesliga Süd, einer Staffel der sechstklassigen Landesliga Bayern, spielte. In der Saison 2011/12 gelang der Mannschaft als Vizemeister der Landesliga die Qualifikation für die Relegationsspiele zur neugegründeten Regionalliga Bayern, wo sie sich zunächst gegen den Sportbund DJK Rosenheim und anschließend gegen den 1. FC Schweinfurt 05 durchsetzen konnte. Damit gelang der Mannschaft nicht nur der Aufstieg in die fortan höchste bayerische Liga, sondern auch gleichzeitig das Überspringen einer Spielklasse (Aufstieg von der sechstklassigen Landesliga in die viertklassige Regionalliga). In der ersten Saison gelang über den Umweg zweier Relegationsspiele gegen den BC Aichach der Klassenerhalt. Der FC Augsburg II wird als U23-Mannschaft geführt.

Erfolge[Bearbeiten]

Liga[Bearbeiten]

  • Landesliga Bayern-Süd: Vizemeister 1977 und 2012
  • Bezirksoberliga Schwaben: Meister 2004
  • Bezirksliga Schwaben-Nord: Meister 1976
  • Bezirksliga Schwaben-Süd: Meister 2003

Pokal[Bearbeiten]

Halle[Bearbeiten]

  • Schwäbische Hallenmeisterschaft: Sieger 2008, 2012 und 2013

Letzte Spielzeiten[Bearbeiten]

Saison Liga Spielklasse Platz
2000/01 Kreisklasse Augsburg-Mitte IX 1. ↑
2001/02 Kreisliga Augsburg VIII 1. ↑
2002/03 Bezirksliga Schwaben-Süd VII 1. ↑
2003/04 Bezirksoberliga Schwaben VI 1. ↑
2004/05 Landesliga Bayern-Süd V 10.
2005/06 Landesliga Bayern-Süd 5.
2006/07 Landesliga Bayern-Süd 4.
2007/08 Landesliga Bayern-Süd 4.
2008/09 Landesliga Bayern-Süd VI 9.
2009/10 Landesliga Bayern-Süd 3.
2010/11 Landesliga Bayern-Süd 5.
2011/12 Landesliga Bayern-Süd 2. ↑
2012/13 Regionalliga Bayern IV 16.
2013/14 Regionalliga Bayern 4.

Jugend[Bearbeiten]

Im Jugendbereich gelangen dem FC Augsburg seine größten Erfolge, darunter die deutsche Meisterschaft der A-Jugend 1993 und die DFB-Pokal-Siege der A-Jugend 1991, 1992, 1994 und 1995 (gemeinsam mit dem SC Freiburg Rekordtitelträger). Die Talentschmiede des BC bzw. FC Augsburg durchliefen u. a. Helmut Haller, Bernd Schuster, Armin Veh, Raimond Aumann, Ulrich Biesinger, Ludwig Schlump und Karlheinz Riedle.

Erfolge[Bearbeiten]

Frauen[Bearbeiten]

2006 wurde die Frauenabteilung, von Aufsichtsrat Mitglied Christian Korte gegründet, diese startete in ihrer ersten Saison in der Frauen-Kreisliga Augsburg 1. Nach einer Spielzeit stieg die Mannschaft in die Bezirksliga auf. Zur Spielzeit 2007/08 wurde eine 2. Frauenmannschaft gemeldet, diese startete auch in der Frauen-Kreisliga Augsburg 1.

Zur Saison 2011/2012 wurde mit Markus Thrämer die Abteilungsspitze neu besetzt. Als Trainingsgelände und Spielort dient das Rosenaustadion. In der Saison 2013/2014 tritt die 1. Damenmannschaft in der Bezirksoberliga an und die Damen der 2. Mannschaft spielen in der Kreisklasse. Die U17 Juniorinnen spielen in der Landesliga Süd. Seit der Saison 2013/2014 stellt die Damenabteilung auch eine C- und D-Juniorinnen-Mannschaft. In der Saison 2014/2015 spielen sowohl erste und zweite Mannschaft je eine Spielklasse höher. Der Doppelaufstieg ist der bislang größte Erfolg der FCA Damenmannschaften.

Erfolge[Bearbeiten]

  • Aufstieg in die Bezirksliga als Meister der Kreisliga Augsburg 1 (2007)
  • Aufstieg in die Bezirksoberliga (2009)
  • Meister Bezirksliga 2012 und Aufstieg in die Bezirksoberliga
  • Kreispokalsieger Halle und Feld 2012
  • schwäbischer Vizemeister Halle 2012
  • Vizemeister Bezirksoberliga Saison 2012/2013
  • schwäbischer Pokalsieger Feld 2013
  • schwäbischer Pokalsieger Feld 2014
  • Meister Bezirksoberliga 2014 und Aufstieg in die Landesliga

Mitteilungsblatt des Vereins[Bearbeiten]

Von 1954 bis Mai 1967 gab der Verein ein monatliche Zeitschrift „Der BCA - Mitteilungsblatt des Ballspiel-Club-Augsburg e. V.“ heraus. Ab Juni 1967 bis Juni 1969 erschien diese zweimonatlich. Der Preis dafür war im Vereinsbeitrag enthalten.

Die derzeitige Stadionzeitschrift heißt Stadionkurier und kostet einen Euro. Für Mitglieder ist der Stadionkurier kostenlos.

Fanclubs[Bearbeiten]

Offiziell unterstützen mehrere Fanclubs den FCA.[13] Aktuell sind es 43 (Stand: Februar 2011), der älteste ist der Fanclub Augsburger Jungs. Die meisten Fanclubs sind im Supporters Club 1907 organisiert.

Rivalitäten[Bearbeiten]

Neben dem Augsburger Lokal-Derby gibt es eine besondere Begeisterung für Spiele gegen den TSV 1860 München. Der ewige Zuschauerrekord im Münchener Olympiastadion datiert vom 15. August 1973, als in der Regionalliga Süd beide Mannschaften vor ca. 90.000 Zuschauern aufeinandertrafen. Das Derby gegen die Münchner Löwen erweist sich in der Regel bis heute als ein sehr torreiches Spiel vor ausverkauftem Stadion.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: FC Augsburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Chronik des TSV Schwaben Augsburg.
  2. Festschrift zum 50-jährigen Vereinsjubiläum des Ballspiel-Club Augsburg.
  3. Herbert Schmoll: Serie: Abschied aus der Rosenau: Ein Rekord für die Ewigkeit, Augsburger Allgemeine, 27. Februar 2009 (aufgerufen am 8. Mai 2010).
  4. Bericht der Augsburger Allgemeinen.
  5. Pressemeldung FC Augsburg.
  6. Homepage des FC Augsburg - Mitteilung vom 5. März 2012.
  7. Luhukay verlässt den FCA, fcaugsburg.de vom 5. Mai 2012.
  8. Luhukay zurückgetreten! Kommt Weinzierl?, kicker.de, 5. Mai 2012.
  9. Schnellstes Joker-Tor aller Zeiten: Zwiesler Hain schreibt Geschichte, Onlineausgabe der Passauer Neue Presse vom 29. Januar 2012.
  10. Meldung Bild.
  11. http://www.fcaugsburg.de/cms/website.php?id=/index/aktuell/news/data6473.htm.
  12. www.fcaugsburg.de/cms/website.php?sid=d0e0ea0004980b29ed9b5e8391b97888&id=/index/profis/team.htm
  13. Fanclubs des FCA.