Giuseppe Prezzolini

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Giuseppe Prezzolini (* 27. Januar 1882 in Perugia; † 14. Juli 1982 in Lugano) war ein italienischer Journalist, Schriftsteller und Verleger.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Prezzolini wurde in Perugia als Sohn eines Präfekten geboren. Bedingt durch den Beruf seines Vaters zog die Familie in seiner Jugend oft um. Prezzolinis Mutter verstarb noch in seiner Kindheit.

Nach dem Verlust des Vaters begann er, bereits im Alter von 21 Jahren als Journalist und Verleger tätig zu werden. 1903 gründete er zusammen mit Giovanni Papini die Zeitschrift Leonardo, die bis 1908 erschien. Im selben Jahr gründete er die Zeitschrift La Voce, die zur Zeit ihres Bestehens – auch dank vieler berühmter Autoren – mit Artikeln über Literatur, Politik und Gesellschaft einige Bedeutung erlangte.

Während des Ersten Weltkriegs diente er im italienischen Heer zum Schluss als Kapitän und nahm an den Kämpfen des Jahres 1918 um den Monte Grappa teil. 1929 zog er in die USA und unterrichtete an der Columbia University in New York City. Nach 25-jährigem Auslandsaufenthalt kehrte er wieder zurück nach Italien, an die Amalfiküste.

In späteren Jahren arbeitete er für die Bologneser Zeitung Il Resto del Carlino und zog 1968 nach Lugano im Schweizer Tessin. Dort starb er 1982 im Alter von hundert Jahren.

Weblinks[Bearbeiten]