Guillermo Cano World Press Freedom Prize

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Der Guillermo Cano World Press Freedom Prize ist ein Preis, der jährlich von der UNESCO verliehen wird. Der Preis wurde 1997 geschaffen und soll eine Person, Organisation oder Institution ehren, die sich in besonderer Weise, insbesondere unter Gefahr, für die Pressefreiheit eingesetzt hat.

Der Preis ist mit 25.000 US-Dollar dotiert und wird jeweils am 3. Mai, dem Tag der Pressefreiheit vergeben. Er ist benannt nach Guillermo Cano Isaza, dem Herausgeber der Zeitung El Espectador in Kolumbien, der in Bogotá am 17. Dezember 1986 ermordet wurde. Cano war eine vernehmbare Stimme der Kritik an den mächtigen Drogenbaronen im Land.

Der Preisträger wird von 14 Mitgliedern einer unabhängigen Jury bestimmt, die vom UNESCO-Generaldirektor ausgewählt werden. Vorschlagsberechtigt sind UNESCO-Mitgliedsstaaten und Nichtregierungsorganisationen, die auf dem Gebiet der Pressefreiheit arbeiten.

2011 wurde der zum Zeitpunkt der Preisverleihung inhaftierte iranische Journalist Ahmad Zeidabadi geehrt.[1] Er hatte sich als ehemaliger Chefredakteur der Zeitung Azad und als Mitarbeiter der Zeitung Hamshahari in Teheran für bürgerliche Freiheiten eingesetzt.[2]

Preisträger[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.unesco.org/new/fr/communication-and-information/freedom-of-expression/press-freedom/unesco-world-press-freedom-prize/
  2. http://www.epo.de/index.php?option=com_content&view=article&id=7207:ahmad-zeidabadi-erhaelt-unesco-preis&catid=55&Itemid=50