Gyula Kosice

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Gyula Kosice in seinem Werkstatt-Museum
"Relieve Agua Comunicante"

Gyula Kosice (* 26. April 1924 in Košice, seinerzeit in der Tschechoslowakei) als Fernando Fallik ist ein slowakisch-stämmiger, argentinischer Objektkünstler und Vertreter der Kinetischen Kunst und der Lichtkunst in Verbindung mit Wasser und Edelgasen, der „Hydrokinetik“.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Im Jahr 1947 hatte er seine erste Einzelausstellung im Bohemien Club in Galerías Pacífico in Buenos Aires, die erste Ausstellung abstrakter Kunst in Lateinamerika. Im Jahr 1949 begann er mit seinen "Hydrokinetischen" Objekten aus Wasser, Licht und Bewegung. Im Jahr 1961 hatte er eine Ausstellung im Stedelijk Museum in Amsterdam und nimmt 1967 an der Ausstellung Kunst-Licht-Kunst im Van-Abbe-Museum in Eindhoven teil. Im Jahr 1968 war er mit vier Hydrokinetischen Objekten auf der 4. documenta in Kassel vertreten. Gyula Kosice hatte insgesamt als 40 Einzel- und 500 Gruppenausstellungen.

Gyula Kosice benutzt den Namen seiner Geburtsstadt als Künstlernamen. Er war einer der Vorläufer der abstrakten und nicht-figurativen Kunst in Lateinamerika. Er verwendete zum ersten Mal in der internationalen Kunstszene, Wasser- und Neongas als Teil eines Kunstwerkes. Licht und Bewegung sind ein wesentlicher Bestandteil in seinen Werken. Kosice hat sein Atelier und seine Werkstatt in ein Museum umgewandelt. Er ist argentinischer Staatsbürger und lebt in Buenos Aires.

Literatur[Bearbeiten]

  • Ausstellungskatalog zur IV. documenta: IV. documenta. Internationale Ausstellung; Katalog: Band 1: (Malerei und Plastik); Band 2: (Graphik/Objekte); Kassel 1968
  • Kimpel, Harald / Stengel, Karin: documenta IV 1968 Internationale Ausstellung - Eine fotografische Rekonstruktion (Schriftenreihe des documenta-Archives); Bremen 2007, ISBN 978-3-86108-524-9

Weblinks[Bearbeiten]