Hörgársveit

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Hörgársveit
Basisdaten
Staat: Island
Region: Norðurland eystra
Wahlkreis: Norðausturkjördæmi
Sýsla: Eyjafjarðarsýsla
Einwohnerzahl: 559 (1. Januar 2014)
Fläche: 894 km²
Bevölkerungsdichte: 1 Einwohner/km²
Höhe: 630
Postleitzahl: 601
Politik
Gemeindenummer 6514
Bürgermeister: Guðmundur Sigvaldason
Kontakt
Adresse der Gemeindeverwaltung: Þelamerkurskóla
601 Akureyri
Webpräsenz: www.horgarsveit.is
Karte
Lage von Hörgársveit

65.457222222222-18.792777777778Koordinaten: 65° 27′ N, 18° 48′ W

Die Gemeinde Hörgársveit liegt im Norden Islands in der Region Norðurland eystra. Am 1. Januar 2014 lebten auf dem Gemeindegebiet 559 Einwohner.

Geografie[Bearbeiten]

Die Gemeinde befindet sich am Westufer des Eyjafjörður. Sie umfasst unter anderem die Täler Öxnadalur und Hörgárdalur mit dem Hof Möðruvellir sowie die Orte Lónsbakki mit Ungültiger Metadaten-Schlüssel Lónsbakki (Hörgársveit) sowie Hjalteyri mit Ungültiger Metadaten-Schlüssel Hjalteyri Einwohnern (Stand: 1. Januar 2014).

Die nächste größere Stadt ist Akureyri.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde Hörgársveit entstand am 12. Juni 2010 durch einen Zusammenschluss der Gemeinden Hörgárbyggð und Arnarnes (Arnarneshreppur).

Die ehemalige Gemeinde Hörgárbyggð war am 1. Januar 2001 durch den Zusammenschluss der Landgemeinden Skriða (Skriðuhreppur), Öxnadalur (Öxnadalshreppur) und Glæsibær (Glæsibæjarhreppur) entstanden. Der Hauptort der ehemaligen Gemeinde Arnarnes war Hjalteyri.

Beide ehemaligen Gemeinden erteilten einer Eingemeindung nach Akureyri in einem Referendum am 8. Oktober 2005 eine Absage.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Ehemalige Gemeinde Hörgárbyggð

Wie bei vielen Gemeinden außerhalb der südwestlichen Regionen ist nach Stagnation oder gar Rückgang ein Bevölkerungswachstum zu verzeichnen.

Jahr * Einwohner
1997 404 (Gebietsstand von 2001)
2003 371
2004 390
2005 399
2006 411

* jeweils zum 1. Dezember

Ehemalige Gemeinde Arnarnes

Wie inzwischen nur noch wenige Gemeinden Islands außer dem Südwesten rund um die Hauptstadt Reykjavík war Arnarnes von starker Landflucht betroffen. Von 1997 bis 2005 betrug der Bevölkerungsrückgang 17 %.

Jahr * Einwohner
1997 209
2003 188
2004 183
2005 174
2006 176
2007 171

* jeweils zum 1. Dezember

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]