Hafen Vancouver

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Hafen Vancouver
Daten
UN/LOCODE CAVAN
Betreiber Vancouver Fraser Port Authority (ab 2008)
Eröffnung 1964, neuer Betreiber 2008
Hafentyp Güter (Container) und Passagierhafen
Gesamtfläche des Hafens Küstenlinie 247 km,
Landfläche 4.6 km²,
Wasserfläche 60 km²
Passagiere 812.398 (2013)[1]
Umschlagsmenge 135,0 Millionen Tonnen (2013)[1]
Container (TEU) 2,83 Millionen TEU (2013)[1]
Website http://portmetrovancouver.com
Geografische Informationen
Ort Vancouver
Provinz British Columbia
Staat Kanada
Hafen Vancouver
Hafen Vancouver
Koordinaten 49° 17′ 7,4″ N, 123° 4′ 49,8″ W49.2854-123.08050Koordinaten: 49° 17′ 7,4″ N, 123° 4′ 49,8″ W
Hafen Vancouver (British Columbia)
Hafen Vancouver
Lage Hafen Vancouver

Der Hafen Vancouver (englisch Port Metro Vancouver) ist der größte Seehafen Kanadas und des pazifischen Nordwestens, der zweitgrößte Seehafen an der Westküste Nordamerikas und auch der am meisten diversifizierte des Kontinents. Für die Verwaltung des Hafengebiets, zu dem neben der Stadt Vancouver auch der gesamte Burrard Inlet sowie der Roberts Bank Superport in Delta gehören, ist seit 2008 die staatliche Gesellschaft Vancouver Fraser Port Authority zuständig. Es gibt 28 Umschlagplätze, davon vier für Container[A 1], 19 für Massengut, zwei für Massenstückgut[A 1] und zwei für die Autoverladung sowie zwei Kreuzfahrtterminals.[2]

Der Hafen schafft rund 98.800 Arbeitsplätze, davon 45.200 direkt und generiert rund 9,5 Milliarden CAD Bruttoinlandsprodukt.[3] Im Jahr 2013 liefen 3166 Schiffe mit 135,0 Mio. GRT den Hafen an.[1] Darüber hinaus wurden 1,64 Millionen Container bzw. 2,83 Millionen TEU umgeschlagen. Von Mai bis September ist Vancouver Ausgangspunkt zahlreicher Kreuzfahrtschiffe; von den Anlegestellen Canada Place und Ballantine aus reisten im Jahr 2013 812.398 Passagiere, hauptsächlich in Richtung Alaska.

Geschichte[Bearbeiten]

Mit der Eröffnung des Panamakanals im Jahre 1914 war der Hafen von Vancouver in der Lage, eine ernstzunehmende Konkurrenz zu anderen größeren Häfen zu werden. Durch seine Lage konnte der Hafen eine alternative Schiffsroute nach Europa bieten. Zu Beginn 1920 kämpfte die Provinzregierung von British Columbia gegen die Frachtrate, die den Schiffsverkehr durch zusätzliche Steuern und Abgaben im Gegensatz zu Zugfracht diskriminierte. Durch die erfolgreiche Abschaffung der Frachtrate und der Etablierung einer Aufsichtsbehörde, der Harbour Commission (1923), die die Vorgängerbehörde der Port Authority war, gewann der Frachtverkehr zunehmend an Bedeutung. Im Jahre 1930 steigerte sich die Menge des kommerziellen Frachtverkehrs und war damit der größte Zuwachs in Vancouvers Economie.

Am 1. Januar 2008 erfolgte der Zusammenschluss von North Fraser Port Authority und Fraser River Port Authority und somit die Neugründung der Vancouver Fraser Port Authority.

Statistiken und Auslastung[Bearbeiten]

Im Jahr 2013 wurden 135,0 Millionen Tonnen Fracht umgeschlagen.[1] Eine Steigerung um 9 % im Vergleich zu dem Jahr 2012 mit 123,88 Millionen Tonnen. Zu den größten Im- und Exportländern gehören 2013 (in Millionen Tonnen):

  • China - 32.050
  • Japan - 16.022
  • Südkorea - 15.082
  • Vereinigte Staaten von Amerika - 7.287
  • Indien - 4.136
  • Taiwan - 3.120
  • Brasilien - 3.015
  • Indonesien - 2.645
  • Chile - 1.711
  • Mexiko - 1.56

Expansion[Bearbeiten]

Studien gehen davon aus, dass sich der Container Frachtverkehr an den Westküsten Nordamerikas in zwanzig Jahren verdreifachen wird. Aufgrund dieser Entwicklung gab die Hafenbetreibergesellschaft bekannt, ihre Containerkapazitäten auszubauen.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e Statistics Overview 2013. Port Metro Vancouver, abgerufen am 28. September 2014 (englisch).
  2. Terminals & Facilities. Port Metro Vancouver, abgerufen am 28. September 2014 (englisch).
  3. 2012 Port Metro Vancouver Economic Impact Study. InterVISTAS, 31. Mai 2013, abgerufen am 28. September 2014 (englisch).

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. a b Das Fraser Surrey Dock ist ein Terminal an dem sowohl Massenstückgut als auch Container verladen werden.