Haider al-Abadi

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Abadi

Haider al-Abadi (arabisch ‏حيدر العبادي‎, DMG Ḥaidar al-ʿIbādī; * 25. April 1952 in Bagdad) ist ein irakischer Politiker und Ministerpräsident des Landes.

Der Zwölferschiit libanesischer Herkunft Haider al-Abadi erhielt seinen Alma Mater an der Universität der Technologie in Bagdad und an der Universität Manchester.

Er war zwischen dem 1. September 2003 und dem 1. Juni 2004 der Kommunikationsminister in der ersten irakischen Regierung nach dem Sturz Saddam Husseins. Abadi ist Sprecher und seit dem 15. Januar 2007 stellvertretender Vorsitzender der Islamischen Dawa-Partei, die Teil der Rechtsstaat-Koalition ist. Er wurde am 11. August 2014 von Staatspräsident Fuad Masum als Nachfolger von Nuri al-Maliki für das Amt des Ministerpräsidenten des Irak nominiert.[1] Dieses trat er am 8. September 2014 samt der ersten Minister und Ministerinnen seines Kabinetts an.[2] Vorausgegangen waren die Parlamentswahlen vom 30. April, bei denen die Rechtsstaat-Koalition mit Abstand die meisten Stimmen errang.[3]

Al-Abadi hat 3 Kinder.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Nuri al-Maliki will al-Abadi als Premier unterstützen. In: Spiegel Online. 14. August 2014, abgerufen am 3. Februar 2015.
  2. Neue Regierung im Irak: Abadi als Premier vereidigt. In: Spiegel Online. 8. September 2014, abgerufen am 3. Februar 2015.
  3. Inga Rogg: Maliki gewinnt die Wahl im Irak. In: Neue Zürcher Zeitung. 19. Mai 2014, abgerufen am 3. Februar 2015.
  4.  Birgit Svensson: Der Kommunikator. In: Cicero. Nr. 2, Ringier, Berlin Februar 2015, ISSN 1613-4826, S. 54–55.