Hakusan-Nationalpark

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Hakusan-Nationalpark, Blick auf den namensgebenden Haku-san

Der Hakusan-Nationalpark (jap. 白山国立公園, Hakusan Kokuritsu Kōen) ist ein japanischer Nationalpark und befindet sich auf der Insel Honshū etwa 100 km nördlich von Kyōto. Er wurde im Jahr 1962 gegründet und umfasst eine Fläche von 477 Quadratkilometern, wobei er sich über die Präfekturen Fukui, Gifu, Ishikawa und Toyama erstreckt. Das Gebiet wurde 1980 von der UNESCO als Biosphärenreservat anerkannt.

Landschaft und Vegetation[Bearbeiten]

Die Landschaft wird von Bergland mit bisweilen steilen Hängen dominiert. Von November bis April liegt Schnee, der stellenweise regelmäßig 4-5 m tief sein kann. Die vorherrschende Vegetationsform sind Laubwälder, die in den oberen Lagen von Kerb-Buchen, weiter unten von Mongolischen Eichen dominiert werden. Daneben kommen Staudenfluren vor, etwa an Stellen, an denen Hänge abgerutscht sind.[1] Weiter oben herrschen Nadelwälder vor. Das Gebiet wird vom Haku-san dominiert, einem 2.702 m hohem Vulkan.

Tierwelt[Bearbeiten]

Zu den größeren Tieren des Gebietes zählen der Japanische Kragenbär,[1] der Rotgesichtsmakak,[2] der Honshu-Sikahirsch und der Japanische Serau. Unter den Vögeln fallen besonders der Nepalhaubenadler und der Steinadler auf.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b  Masamitsu Hanai: Population Characteristics of the Japanese Black Bear in Hakusan National Park, Japan. In: Bears – Their Biology and Management. Volume 4, 1980, S. 63–66 (PDF).
  2.  Katsuji Hayashi: Utilization of ledges by Japanese monkeys in Hakusan National Park. In: Primates. Volume 10, Nr. 2, S. 189-191, doi:10.1007/BF01730984.

Weblinks[Bearbeiten]

36.155136.78805555556Koordinaten: 36° 9′ 18″ N, 136° 47′ 17″ O