Hamid Gul

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Hamid Gul (* 20. November 1936) ist ein pensionierter pakistanischer Armeegeneral. Er leitete den pakistanischen Geheimdienst Inter-Services Intelligence nach dem Sowjetisch-Afghanischen Krieg von 1987 bis 1989, also im Wesentlichen in Benazir Bhuttos erster Legislaturperiode als Premierministerin.[1]

Am 14. Dezember 2008 bezeichnete der pakistanische Präsident Asif Ali Zardari Gul in einem Interview als „politischen Ideologen des Terrors“.[2]

Gul soll sich, den Afghan War Diary zufolge, im Januar 2009 mit Aufständischen in der pakistanischen Stammesregion Süd-Waziristan getroffen und hierbei einen Anschlag zur Vergeltung für den Tod eines pakistanischen Al-Qaida-Funktionärs geplant haben.[3]

2012 trat Gul als Redner für die islamistische, pakistanische Organisation Difa-e Pakistan auf.[4]

Weblinks[Bearbeiten]

  • Hasnain Kazim: Märchen-General a.D. Pakistans Ex-Geheimdienstchef. In: Spiegel Online. 26. Juli 2010, abgerufen am 11. Februar 2011 (deutsch, Interview mit Hamid Gul über die Afghan War Diarys).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Karzai ist doch längst Geschichte. In: Spiegel online. 2. Juni 2010.
  2. Zardari calls Hamid Gul political ideologue of terror. In: The Nation. 15. Dezember 2008.
  3. Umfassende Beschreibung des Krieges, ORF, 26. Juli 2010
  4. Sascha Zastiral: Neues Islamisten-Netzwerk. In: Neue Zürcher Zeitung. 24. Februar 2012, abgerufen am 24. Februar 2012 (deutsch).