Hans Brunhart

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hans Brunhart (* 28. März 1945 in Balzers) war Regierungschef von Liechtenstein, Außenminister und Finanzminister vom 26. April 1978 bis zum 26. Mai 1993. Er war Mitglied der Vaterländischen Union.

Leben[Bearbeiten]

Brunhart besuchte von 1952 bis 1957 die Volksschule in Balzers und von 1957 bis 1958 die Sekundarschule in Vaduz. Danach ging er von 1958 bis 1964 auf das Gymnasium Untere Waid in Mörschwil im Kanton St. Gallen, sowie schließlich von 1964 bis 1966 auf das Lyzeum Gutenberg in Balzers. Nach Beendigung der Schule studierte Brunhart von 1966 bis 1967 Germanistik[1] an der Universität Fribourg, sowie von 1967 bis 1972 an der Universität Basel.

Im Anschluss wurde er ab 1972 als Leiter der Liechtensteinischen Landesbibliothek und des Landesarchives tätig. Diesen Posten bekleidete er bis 1974[1], als er am 27. März von Fürst Franz Josef II. zum stellvertretenden Regierungschef des Fürstentums Liechtenstein ernannt wurde. Am 26. April 1978 erfolgte seine Ernennung zum Regierungschef des Fürstentums Liechtenstein. Brunhart war nun bis 1993 in diesem Amt tätig.

Von 1996 bis Ende 2011 war er Vorsitzender des Verwaltungsrates der Verwaltungs- und Privat-Bank AG, Vaduz. Bereits seit 1994 war er Mitglied des Verwaltungsrates gewesen.

Ehrungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b [1]
  2. Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952 (PDF; 6,9 MB)
  3. Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952 (PDF; 6,9 MB)
  4. Akademische Ehrungen der Universität Innsbruck