Hartmut Pelka

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Hartmut Pelka
Pelka.jpg
Spielerinformationen
Voller Name Hartmut Pelka
Geburtstag 11. März 1957
Geburtsort HohenmölsenDDR
Größe 180 cm
Position Sturm
Vereine in der Jugend
1963–1966
1966–1968
1968–1974
BSG Aktivist Großgrimma
BSG Traktor Zorbau
HFC Chemie
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1974–1977
1977–1982
BSG Chemie Leipzig
BFC Dynamo
48 (28)
67 (27)
Stationen als Trainer
1982–
2007–
BFC Dynamo (Nachwuchs)
SV Braunsbedra (Co-Trainer)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Hartmut Pelka (* 11. März 1957 in Hohenmölsen) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Sportlicher Werdegang[Bearbeiten]

Hartmut Pelka begann im Jahre 1963 bei der BSG Aktivist Großgrimma mit dem Fußball. Über die BSG Traktor Zorbau wechselte er 1968 für sechs Jahre zum HFC Chemie.

Als siebzehnjähriger schloss er sich zur Saison 1974/75 dem DDR-Oberligaabsteiger Chemie Leipzig an. Die Leipziger qualifizierten sich durch ihren Staffelsieg für die Aufstiegsrunde, in der sie mit dem zweiten Platz die Rückkehr ins Oberhaus perfekt machten. Pelka absolvierte alle Spiele und schoss dabei zwanzig Tore. Mit seinen 18 Toren in der Gruppenphase wurde er zudem Torschützenkönig der Liga-Staffel C. In der Oberliga-Saison 1975/76 zwang ihn erstmals eine Knieoperation zu einer längeren Pause. Am Ende kam er nur auf fünf Einsätze und Chemie stieg nach einem Jahr wieder in die DDR-Liga ab. Pelka konnte in der Saison 1976/77 wieder an alte Leistungsstärke anknüpfen und erzielte in dreizehn Spielen acht Tore. Nach dem Staffelsieg wurde er trotz der noch ausstehenden Aufstiegsrunde schon zum BFC Dynamo delegiert.

In seiner ersten Saison für den BFC 1977/78, die man auf dem dritten Platz beendete, kam er auf zwanzig Einsätze und schoss dabei acht Tore. Mit der Saison 1978/79 begann der BFC seine einmalige Erfolgsserie (10 Titel in Folge) und Pelka trug mit seinen vier Toren bei zwanzig Einsätzen dazu bei. Auch das FDGB-Pokalfinale wurde erreicht, wo es jedoch eine Niederlage gegen den 1. FC Magdeburg gab. Die Saison 1979/80 sollte seine beste in der Oberliga werden, denn in 24 Spielen erzielte er 15 Tore und der BFC konnte seinen Meistertitel aus dem Vorjahr dank eines Sieges am letzten Spieltag gegen Dresden verteidigen. Auf internationaler Ebene kam er im Europapokal der Landesmeister zu sechs Einsätzen und erzielte dabei drei Tore. Im Sommer 1980 musste er sich erneut einer Knieoperation unterziehen und kam in der Saison 1980/81 nur noch in der Rückrunde zu drei Kurzeinsätzen. Jedoch konnte er noch an den letzten 5 Spieltagen (4 Tore) in der Nachwuchsoberliga (NWOL) zum Gewinn der Meisterschaft beitragen.

In der Saison 1981/82 stand er zwar noch im Kader des nun dreimaligen Meisters, aber zu einem Einsatz reichte es nicht mehr. Auf ärztliches Anraten beendete er am Ende der Saison, mit nur 25 Jahren seine leistungssportliche Laufbahn und ging in den Trainerstab des BFC Nachwuchs über.

Seit 2007 ist er Co-Trainer beim SV Braunsbedra.

Statistik[Bearbeiten]

  • DDR-Oberliga: 72 Spiele / 27 Tore (Leipzig 5/-) , (BFC 67/27)
  • DDR-Liga: 43 Spiele / 28 Tore für Chemie Leipzig (inkl. Aufstiegsrunde)
  • Europapokal: 6 Spiele / 3 Tore für den BFC

Erfolge[Bearbeiten]

  • DDR-Meister: 1979, 1980, 1981
  • DDR-Meister NWOL: 1981
  • Oberligaaufstieg mit DDR-Liga Staffelsieg: 1975
  • DDR-Liga Staffelsieg: 1977
  • Torschützenkönig DDR-Liga Staffel C: 1975
  • FDGB-Pokalfinalist: 1979

Quellen[Bearbeiten]

  • Hanns Leske (2007): Enzyklopädie des DDR-Fußballs, Verlag Die Werkstatt, ISBN 978-3-89533-556-3
  • FUWO: Jahrgänge 1974-1982, Sportverlag Berlin, ISSN 0323-8407
  • Persönliche Erinnerungen aus dem Familienkreis