Hallescher FC

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Hallescher FC
Logo des Hallescher FC
Voller Name Hallescher Fußballclub e. V.
Ort Halle (Saale), Sachsen-Anhalt
Gegründet 26. Januar 1966
Vereinsfarben rot-weiß
Stadion Erdgas Sportpark
Plätze 15.057
Präsident Michael Schädlich
Trainer Sven Köhler
Dieter Strozniak (II.)
Homepage www.hallescherfc.de
Liga 3. Liga
Verbandsliga Sachsen-Anhalt (II.)
2013/14 9. Platz
14. Platz Oberliga Nordost (Staffel Süd) (II.)
Heim
Auswärts

Der Hallesche FC (bis 1991 Hallescher FC Chemie) ist ein Fußballverein aus der sachsen-anhaltischen Stadt Halle an der Saale, der am 26. Januar 1966 durch Ausgliederung der Fußballsektion aus dem SC Chemie Halle gegründet wurde. Die Farben des 852 Mitglieder (Stand November 2013) zählenden Vereins sind rot und weiß.[1]

Der Hallesche FC Chemie spielte von 1965 – mit einer Saison Unterbrechung – bis 1984 sowie zwischen 1987 und 1991 in der DDR-Oberliga, der höchsten Spielklasse im DDR-Fußball. Der größte Erfolg der Hallenser war der dritte Platz in der Saison 1970/71 und die damit verbundene Qualifikation für den UEFA-Pokal. In der letzten Spielzeit der nunmehr NOFV-Oberliga erreichte man den vierten Tabellenplatz und zog damit ebenfalls in den UEFA-Pokal ein. Nach der deutschen Wiedervereinigung konnte der Hallesche FC nicht mehr an die alten Erfolge anknüpfen. Bis auf die Saison 1991/92, in der der Verein in der 2. Bundesliga antrat, spielte man bis 2012 nur unterklassig. In der Saison 2011/12 gelang dem Halleschen FC der Aufstieg in die 3. Liga. In diesem Zusammenhang bekam die erste Männermannschaft ab der Saison 2012/13 ein neues Logo.

Geschichte[Bearbeiten]

Strukturelle Entwicklung[Bearbeiten]

Die historischen Wurzeln des HFC reichen bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg zurück. Die sowjetischen Besatzungsmacht hatte auf der Grundlage der Direktive Nr. 23 des Alliierten Kontrollrats alle Sportvereine auf Dauer verboten und zunächst Sportwettkämpfe nur in engen territorialen Grenzen gestattet. Es entstanden locker organisierte Sportgruppen, in Halle 1946 z. B. die SG Halle-Glaucha. Sie nannte sich 1948 in SG Freiimfelde Halle um. Diese schloss sich 1949 mit anderen Sportgruppen zur ZSG Union Halle zusammen.

Zu dieser Zeit war in der sowjetischen Besatzungszone der Sportbetrieb bereits neu organisiert worden, die Sportgruppen wurden von so genannten Trägerbetrieben übernommen und in Betriebssportgemeinschaften (BSG) umgewandelt. Dies geschah für die ZSG Union erst später, am 15. Juli 1950 übernahm das Energiekombinat West die ZSG in die neue BSG Turbine Halle.

1954 startete die DDR-Sportführung eine neue Strukturreform und veranlasste die Gründung von Sportklubs als regionale Schwerpunkte. Eine der wesentlichsten Stützen der neuen Sportklubs waren die Fußballsektionen der örtlichen Betriebssportgemeinschaften. So sollte auch mit dem SC Chemie Halle-Leuna verfahren werden, die Fußballsektion der BSG Turbine Halle sollte in den SC eingegliedert werden. Dagegen gab es seitens der Spieler erhebliche Widerstände, erst im Oktober 1954 fanden sich die Fußballspieler zum Übertritt bereit, die Fußballsektion von Turbine Halle blieb hingegen erhalten.

Parallel zum SC Chemie war in Halle auch noch der SC Wissenschaft Halle gegründet worden. 1958 wurden beide Sportklubs zum SC Chemie Halle zusammengelegt. 1965 ging eine neue Welle der Umstrukturierung durch den DDR-Sport, die leistungsstärksten Fußballsektionen wurden aus ihren Sportklubs herausgelöst und als Fußballklubs neu gegründet. Auf diese Weise wurde am 26. Januar 1966 der Hallesche FC Chemie gegründet. Als nach der deutschen Wiedervereinigung und den damit verbunden wirtschaftlichen Veränderungen die finanzielle und logistische Unterstützung der regionalen Chemieindustrie eingestellt wurde, nannte sich der Klub 1991 in Hallescher FC um.

Sportliche Entwicklung[Bearbeiten]

Vor dem Zweiten Weltkrieg[Bearbeiten]

Vor dem Zweiten Weltkrieg war der FC Wacker 1900 Halle zeitweilig einer der stärksten deutschen Fußballklubs in Mitteldeutschland. In der Saison 1920/21 wurden die Hallenser Mitteldeutscher Meister. In der darauffolgenden Endrunde um die Deutsche Meisterschaft erreichte der Klub das Halbfinale, unterlag dort allerdings deutlich dem späteren deutschen Meister, dem 1. FC Nürnberg. 1924 kam Wacker Halle bei der Mitteldeutschen Meisterschaft in das Finale und unterlag dort der SpVgg 1899 Leipzig. 1928 konnte im Finale um die Mitteldeutsche Meisterschaft der Dresdner SC, die künftig dominierende Mannschaft in Mitteldeutschland, besiegt werden. Im Achtelfinale der Deutschen Meisterschaft war dann aber der FC Bayern München Endstation. 1934 gelang mit der Gaumeisterschaft in der neu geschaffenen Gauliga Mitte noch einmal ein großer Erfolg. Mannschaften wie der 1. FC Nürnberg, Borussia Fulda oder der Dresdner SC waren dann aber in den Spielen um die Deutsche Meisterschaft zu stark.

1946 bis 1954[Bearbeiten]

Hauptartikel: Turbine Halle

Die nach dem Zweiten Weltkrieg entstandene SG Freiimfelde Halle stand 1948 im Endspiel um die 1. Ostzonenmeisterschaft, unterlag jedoch der SG Planitz mit 0:1. Ein Jahr später machte es die Nachfolgermannschaft ZSG Union Halle im Endspiel um die 2. Ostzonenmeisterschaft besser. Der Thüringer Vertreter Fortuna Erfurt wurde mit 4:1 besiegt. Gleichzeitig hatte sich Halle für die neue höchste Fußballklasse Ostdeutschlands, die Oberliga, qualifiziert. In der 1. Oberligasaison 1949/50 belegte die ZSG Union Rang 5. Die im Sommer 1950 gegründete BSG Turbine Halle rutschte in der Saison 1950/51 auf den sechsten Platz herunter. Dagegen verlief die Spielzeit 1951/52 für Turbine optimal, mit einem Vierpunkte-Vorsprung vor der SG VP Dresden gewannen die Hallenser die DDR-Fußballmeisterschaft. Die folgende Saison brachte einen enttäuschenden Abfall auf Rang 13, zwei Punkte vor einem Abstiegsplatz. Anschließend fiel die Mannschaft völlig auseinander, da zahlreiche Spieler infolge der politischen Unruhen im Zusammenhang mit dem Volksaufstand von 1953 in die Bundesrepublik geflüchtet waren. Trotzdem konnte sich Turbine auch in der folgenden Spielzeit 1953/54 mit Platz acht in der Oberliga behaupten.

1955 bis 1991[Bearbeiten]

Spieler des SC Chemie mit dem 1962 gewonnenen FDGB-Pokal

Nach dem Anschluss des Großteils der Oberligamannschaft der BSG Turbine Halle an den SC Chemie Halle-Leuna 1954 erfolgte jedoch der Abstieg in die DDR-Liga. Als Zweitligist konnten die Hallenser allerdings den nächsten großen Erfolg feiern. 1956 gewann Halle den DDR-Fußballpokal (FDGB-Pokal) durch ein 2:1 im Finale gegen ZSK Vorwärts KVP Berlin. Zum Spieljahr 1957 kehrte Halle auch in die Oberliga zurück, um zwei Jahre später, nun als SC Chemie Halle, erneut abzusteigen. Nach dem sofortigen Wiederaufstieg konnte sich der Klub immerhin vier Jahre halten. Erfolgreicher als in der Liga war Chemie jedoch erneut im FDGB-Pokal. Nachdem 1960 noch im Halbfinale gegen SC Empor Rostock das Aus kam, konnte die Mannschaft 1962 den Pokal ein zweites Mal gewinnen. Im Finale besiegte Halle den SC Dynamo Berlin mit 3:1. 1963 erreichte die Mannschaft erneut das Pokalhalbfinale gegen Motor Zwickau. 1964/65 musste Chemie jedoch erneut für ein Jahr in die Zweitklassigkeit.

Mannschaftsfoto 1983/84

Dem sofortigen Wiederaufstieg folgte dann die erfolgreichste Phase in der Oberliga, deren größter Erfolg der dritte Platz 1970/71 und die damit verbundene Qualifikation für den UEFA-Pokal war. Nach dem tragischen Aus (siehe unten) im UEFA-Pokal ging es auch in der Liga wieder abwärts. 1973 stand der erneute Abstieg fest, dem jedoch der sofortige Wiederaufstieg folgte. Diesem schlossen sich zehn durchgehende Oberligajahre an, die man zumeist auf einem Platz im Mittelfeld abschloss.

Historisches Logo des HFC Chemie (1966 Gerhard Voigt, „Burg“)

1984 ging es erneut hinab in die DDR-Liga, in der man zweimal hintereinander als Zweiter den Aufstieg knapp verpasste, ehe 1987 die Rückkehr in die Oberliga gelang. Durch die beste Platzierung seit dem dritten Platz 1971, dem vierten Platz in der Spielzeit 1990/91, gelang den Hallensern die Qualifikation für die gesamtdeutsche 2. Bundesliga.

Europapokalteilnahmen[Bearbeiten]

Chemie Halle spielte erstmals als FDGB-Pokalsieger 1962 im Europapokal mit, scheiterte jedoch in der 1. Runde im Europapokal der Pokalsieger am OFK Belgrad (A 0:2/H 3:3).

Die zweite Europapokalqualifikation gelang nach dem dritten Platz in der DDR-Oberliga 1970/71 zum UEFA-Pokal 1971/72. Nach einem 0:0 im Hinspiel daheim gegen den PSV Eindhoven wurden die Hallenser am Vorabend des Rückspiels in einen Hotel-Großbrand in Eindhoven verwickelt. Es gelang u. a. den Spielern Klaus Urbanczyk und Erhard Mosert, einigen anderen Hotelgästen das Leben zu retten, wobei sie sich allerdings selbst schwer verletzten. Da zudem der Nachwuchsspieler Wolfgang Hoffmann beim Brand ums Leben kam, zog sich der HFC Chemie aus dem UEFA-Pokal zurück und das Rückspiel wurde nicht mehr ausgespielt. Dadurch kam der PSV Eindhoven in die 2. Runde. Ein inoffizielles „Rückspiel“ wurde 2006 ausgetragen, wobei Eindhoven gegen den damaligen Viertligisten in Halle 12:2 gewann.[2]

Die dritte und seitdem letzte Europapokalqualifikation gelang 1991 nach dem vierten Platz in der Oberliga Nordost. Als gesamtdeutscher Zweitligist schied Halle gegen Torpedo Moskau in der ersten UEFA-Pokalrunde aus (H 2:1/A 0:3).

Entwicklung nach 1991[Bearbeiten]

Umbenannt in Hallescher FC, trat das Team zur Saison 1991/92 in der Süd-Staffel der 2. Bundesliga an. Auf Grund des Spielmodus während jener Saison gehörte der HFC in der Rückrunde zu den sechs Mannschaften, die gegen den Abstieg spielten. Den Wechsel von Spielmacher Dariusz Wosz zum VfL Bochum während der Winterpause konnte das Team jedoch nicht kompensieren, so dass der Klassenerhalt verpasst wurde und der HFC absteigen musste. Nachdem die zum Ziel gesetzte sofortige Rückkehr in den Profifußball gescheitert war, setzte ein kontinuierlicher sportlicher Abstieg ein, der erst in der fünftklassigen Verbandsliga gestoppt werden konnte. Zeitweilig büßte der HFC dabei auch seine Vormachtstellung im halleschen Fußball gegenüber dem VfL Halle 1896 ein.

Seit der Saison 2000/01 spielte der HFC acht Jahre lang in der Südstaffel der Oberliga Nordost (Spielklasse 4). Bei der Neueinteilung des Ligasystems 2008 konnte sich der HFC für die Regionalliga Nord qualifizieren. Als Liganeuling gelang in der Saison 2008/09 ein ausgezeichneter zweiter Platz hinter Holstein Kiel, wobei der Aufstieg in die 3. Liga erst am letzten Spieltag verpasst wurde. Bemerkenswert ist, dass der HFC während dieser Saison einerseits bis zum 26. Spieltag ungeschlagen war, und andererseits keine einzige Auswärtsniederlage hinnehmen musste. Jene Serie hielt 28 Auswärtsspiele lang: von November 2007 (1:2 gegen VfB Germania Halberstadt am 12. Spieltag der NOFV-Oberliga Süd) bis September 2009 (0:1 gegen den FC Oberneuland am 6. Spieltag der Regionalliga Nord). Durch den Gewinn des Sachsen-Anhalt-Pokals (4:3 nach Elfmeterschießen gegen den 1. FC Magdeburg am 14. Mai 2008) durfte der HFC in dieser Saison auch am DFB-Pokal teilnehmen, schied aber bereits in der 1. Hauptrunde nach einem 0:5 gegen Hannover 96 aus. In der Saison 2009/2010 spielte der HFC ebenfalls lange um den Aufstieg mit, konnte sich aber auf Grund nur mäßigen Erfolges in den letzten Begegnungen nicht behaupten und belegte am Ende den vierten Platz. Am 16. Mai 2010 entschied der Hallesche FC die 20. Austragung des Landespokals durch einen 3:2-Erfolg über den Oberligisten VfB Germania Halberstadt für sich. In der 1. Runde des DFB-Pokals 2010/11 schlug der HFC den Zweitligisten 1. FC Union Berlin mit 1:0. In der 2. Runde unterlag die Mannschaft dem Zweitligisten MSV Duisburg mit 0:3.

Während sich der HFC in der Saison 2010/2011 schon früh aus dem Aufstiegsrennen verabschiedete, gelang im Landespokal der vierte Finaleinzug in Folge. Am 17. Mai 2011 hieß der Gegner im Dessauer Paul-Greifzu-Stadion die Mannschaft von FC Grün-Weiß Piesteritz aus der Verbandsliga Sachsen-Anhalt (6. Liga). Erwartungsgemäß gewann der Hallesche FC das Spiel mit 2:0 und startet durch die erfolgreiche Titelverteidigung wiederum in der 1. Runde des DFB-Pokals 2011/12. Dort musste sich der Hallesche FC nach einem über lange Zeit ausgeglichenem Spiel schließlich Eintracht Frankfurt mit 0:2 geschlagen geben.

Am letzten Spieltag der Saison 2011/12, nachdem Holstein Kiel der zweiten Mannschaft des VfL Wolfsburg mit 4:1 unterlag, stieg der HFC mit einem 0:0-Unentschieden gegen den letztlich drittplatzierten RB Leipzig, in die dritte Liga auf.

Vier Tage später sicherte sich der HFC im FSA-Pokalfinale zum dritten mal in Folge den Landespokal gegen den Haldenslebener SC, vor ca 2.700 Zuschauern mit 4:0 im Paul-Greifzu-Stadion in Dessau (und damit insgesamt der 6. Landespokal seit der Erstaustragung 1991). Damit zogen sie erneut in die erste Hauptrunde des DFB-Pokals ein. In der 1. Runde des DFB-Pokal 2012/13 traf der HFC auf den Zweitligisten MSV Duisburg, dem er mit 0:1 unterlag. Somit kam es zu einem wiederholten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften innerhalb von zwei Jahren. In der 2. Runde des DFB-Pokal 2010/11 unterlag die Mannschaft damals dem Zweitligisten MSV Duisburg mit 0:3.

3. Liga[Bearbeiten]

Die erste Saison 2012/2013 in der 3.Liga schloss der Hallesche FC nach einer eher bescheidenen Hinrunde und einer starken Rückrunde am letzten Spieltag mit einem 2:1-Heimsieg gegen den 1.FC Saarbrücken letztlich als Tabellenzehnter ab. Dabei konnte jedoch erst am vorletzten Spieltag mit einem 2:2-Unentschieden in der Auswärtspartie bei der 2. Mannschaft von Borussia Dortmund der Klassenerhalt gesichert werden. Die Saison 2013/2014 zeigte einen ganz ähnlichen Verlauf. Die ganz überwiegend aus neuen Spielern zusammengesetzte und später durch zahlreiche Verletzungen dezimierte Mannschaft fand zunächst nicht in den Wettbewerb und stand zum Jahreswechsel auf einen Abstiegsplatz. Nicht zuletzt aufgrund der Wintertransfers von Tim Kruse (defensives Miitelfeld) und Francky Sembolo (Sturm) gelang eine herausragende Rückrunde und der sichere Klassenerhalt mit Platz 9 der Tabelle.

Spielstätten[Bearbeiten]

Seine Heimspiele trug der Hallesche FC bis Sommer 2010 im Kurt-Wabbel-Stadion aus. Da die Spielstätte aufgrund des Neubaus einer reinen Fußballarena abgerissen wurde, musste der Verein vorübergehend in das Stadion im Bildungszentrum im Hallenser Stadtteil Neustadt ausweichen. Das neue Stadion, das den Namen Erdgas Sportpark trägt und 15.057 Plätze fasst, wurde im September 2011 fertiggestellt und dient dem Halleschen FC seit der Saison 2011/12 als Heimstätte.[3]

Sponsoren und Ausrüster[Bearbeiten]

Nachdem die Erste Mannschaft des Hallesche FC keine Unterstützung der regionalen Chemieindustrie mehr erhielt, schloss man im Zuge der Wiedervereinigung erste Sponsorenverträge ab:

Saison Ausrüster Hauptsponsor Branche
2013/14 Masita Stadtwerke Halle Energie, Ver- und Entsorgung
2014/15 Masita Stadtwerke Halle Energie, Ver- und Entsorgung

Meisterschaftsplatzierungen[Bearbeiten]

Legende:  ↓ abgestiegen  ↑ aufgestiegen

Erste Mannschaft[Bearbeiten]

Logo der 1. Mannschaft ab der Saison 2012/13

(Stand: 18. Oktober 2014)

Kader der Saison 2014/15[Bearbeiten]

Nr. Spieler Nation Geboren am Im Verein seit
Tor
1 Dominik Kisiel PolenPolen 15. Apr. 1990 2013
30 Pierre Kleinheider DeutschlandDeutschland 07. Nov. 1989 2013
31 Lukas Königshofer OsterreichÖsterreich 16. Mär. 1989 2014
Abwehr
3 Dominic Rau DeutschlandDeutschland 14. Nov. 1990 2014
5 Patrick Mouaya Kongo RepublikRepublik Kongo 06. Juli 1985 2009
7 Florian Brügmann DeutschlandDeutschland 23. Jan. 1991 2013
8 Florian Krebs DeutschlandDeutschland 15. Nov. 1988 2014
17 Daniel Ziebig DeutschlandDeutschland 21. Jan. 1983 2013
24 Alexander Schmitt DeutschlandDeutschland 16. Sep. 1995
25 Marcel Baude DeutschlandDeutschland 05. Okt. 1989 2013
28 Marcel Franke DeutschlandDeutschland 05. Apr. 1993 2013
33 Max Barnofsky DeutschlandDeutschland 05. Mär. 1995
36 Robert Schickl DeutschlandDeutschland 26. Aug. 1993 2013
Mittelfeld
4 Ivica Banović KroatienKroatien 02. Aug. 1980 2014
6 Toni Lindenhahn DeutschlandDeutschland 15. Nov. 1990 2007
8 Björn Ziegenbein DeutschlandDeutschland 30. Apr. 1986 2012
15 Tony Schmidt DeutschlandDeutschland 20. Juli 1988 2013
18 Tim Kruse DeutschlandDeutschland 10. Jan. 1983 2014
20 Sören Bertram DeutschlandDeutschland 05. Juni 1991 2013
22 Max Jansen DeutschlandDeutschland 26. Mai  1993 2014
23 Sascha Pfeffer DeutschlandDeutschland 09. Okt. 1986 2014
27 Marco Engelhardt DeutschlandDeutschland 02. Dez. 1980 2014
Angriff
10 Selim Aydemir DeutschlandDeutschland TurkeiTürkei 26. Okt. 1990 2014
11 Akaki Gogia DeutschlandDeutschland 18. Jan. 1992 2013
14 Timo Furuholm FinnlandFinnland 11. Okt. 1987 2013
35 Osayamen Osawe EnglandEngland 03. Sep. 1993 2014

Trainer- und Betreuerstab der Saison 2014/15[Bearbeiten]

Name Funktion
DeutschlandDeutschland Sven Köhler Trainer
DeutschlandDeutschland Dieter Strozniak Co-Trainer
DeutschlandDeutschland Jens Adler Torwarttrainer
DeutschlandDeutschland Norbert Ciornei Mannschaftsleiter
DeutschlandDeutschland Dr. Thomas Bartels Mannschaftsarzt
DeutschlandDeutschland Hans Gottschalt Physiotherapeut
DeutschlandDeutschland Walter Moissejenko Physiotherapeut
DeutschlandDeutschland Jens Neumann Physiotherapeut

Transfers zur Saison 2014/15[Bearbeiten]

Zugänge
Nat. Name abgebender Verein Transferperiode
DeutschlandDeutschland Max Barnofsky Eigene Jugend Sommer 2014
DeutschlandDeutschland Alexander Schmitt Eigene Jugend
DeutschlandDeutschland AlgerienAlgerien Mustapha Amari Eigene Jugend
KroatienKroatien Ivica Banović Energie Cottbus
DeutschlandDeutschland Max Jansen VfL Bochum II
EnglandEngland Osayamen Osawe FC Southport
DeutschlandDeutschland Sascha Pfeffer Chemnitzer FC
DeutschlandDeutschland Dominic Rau FC Erzgebirge Aue
DeutschlandDeutschland TurkeiTürkei Selim Aydemir VfR Aalen
DeutschlandDeutschland Marco Engelhardt Rot-Weiß Erfurt
OsterreichÖsterreich Lukas Königshofer Rapid Wien
DeutschlandDeutschland Florian Krebs VfL Osnabrück
Abgänge
Nat. Name aufnehmender Verein Transferperiode
DeutschlandDeutschland Pierre Becken FC Carl Zeiss Jena Sommer 2014
DeutschlandDeutschland Franco Flückiger FC Oberlausitz Neugersdorf
FinnlandFinnland Kristian Kojola unbekannt
DeutschlandDeutschland Niklas Brandt 1. FC Magdeburg
DeutschlandDeutschland Anton Müller FC Schönberg 95
DeutschlandDeutschland Philipp Zeiger Rot-Weiss Essen
DeutschlandDeutschland Pierre Merkel VfB Oldenburg
Kongo RepublikRepublik Kongo Francky Sembolo VfL Osnabrück
DeutschlandDeutschland Chris Reher FSV Budissa Bautzen
DeutschlandDeutschland Mustapha Amari VfL Halle 1896


1 ausgeliehen
2 war ausgeliehen


Zweite Mannschaft[Bearbeiten]

Die zweite Mannschaft des Halleschen FC spielte vom Aufstieg 2012 bis 2014 in der Oberliga Nordost (Staffel Süd). Sie wird seit Sommer 2013 von Stefan Blank[4] trainiert und trägt ihre Heimspiele im EVH-Zentrum der HFC-Fußballjugend am Sandanger aus. 2014 musste man in die Verbandsliga Sachsen-Anhalt absteigen.

Auswahl bekannter Spieler[Bearbeiten]

DDR-Nationalspieler[Bearbeiten]

Folgende Spieler bestritten während ihrer Zeit beim HFC Chemie Länderspiele für die Nationalmannschaft der DDR:

Bernd Bransch war der HFC Chemie-Spieler mit den meisten Länderspieleinsätzen (1974)

Gesamtdeutsche Nationalspieler[Bearbeiten]

Nationalspieler anderer Nationen[Bearbeiten]

Bundesligaspieler[Bearbeiten]

Insgesamt 16 Spieler waren nach ihrer Zeit beim HFC (Chemie) in der 1. Bundesliga aktiv:

Sonstiges[Bearbeiten]

Seit 2004 besitzt der Verein ein eigenes Maskottchen namens Hallotri, eine übergroße Biberfigur.[5]

In der Traditionspflege ist der 1991 aus dem Vereinsnamen getilgte Begriff „Chemie“ weiterhin präsent. Das Stadionheft des HFC heißt „Chemiker“, und der Schlachtruf der Fans lautet „Chemie - Halle“.[6]

Es besteht seit den 1990er Jahren eine Fanfreundschaft zu Lok Leipzig und seit den 2000ern zum FC Rot-Weiß Erfurt.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hallescher FC – Vereinsinformationen. In: kicker.de. Kicker-Sportmagazin, abgerufen am 1. Juni 2011.
  2.  Steffen Rohr: Inferno im „Seepferdchen“. In: Kicker-Sportmagazin. Nr. 80, 2014, S. 94–95.
  3. halleforum.de: Richtfest beim Erdgas Sportpark in Halle (Saale) (Version vom 11. April 2011 im Internet Archive)
  4. STEFAN BLANK WIRD NEUER U23-TRAINER. Offizielle Website des Halleschen FC, 20. Juni 2013, abgerufen am 1. November 2013.
  5. Hinweis in: RevierSport 18/2013, S. 47 mit Erklärung des Namens
  6. HFC-Website mit Hinweis auf Stadionheft und Schlachtruf