Haselbacher See

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Haselbacher See
Regis-Breitingen - Haselbacher See 2 (aka).jpg
Geographische Lage Leipzig (Sachsen)
Altenburger Land (Thüringen)
Größere Städte in der Nähe Altenburg; Borna
Daten
Koordinaten 51° 5′ 3″ N, 12° 23′ 52″ O51.08411944444412.397744444444151Koordinaten: 51° 5′ 3″ N, 12° 23′ 52″ O
Haselbacher See (Sachsen)
Haselbacher See
Höhe über Meeresspiegel 151 m ü. NN
Fläche 3,35 km²f5
Volumen 23.785.000 m³f8
Umfang 8,2 kmf9
Maximale Tiefe 33 mf10
Mittlere Tiefe 7,1 mf11
Besonderheiten

Tagebaurestloch

Der Haselbacher See ist ein Tagebaurestloch zwischen Regis-Breitingen und Haselbach im Osten und Lucka sowie den Ortsteilen Ramsdorf, Hagenest und Wildenhain von Regis-Breitingen im Westen. Er gehört zum Leipziger Neuseenland und liegt zu drei Vierteln in Sachsen und zu einem Viertel in Thüringen.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Haselbacher See entstand aus dem Braunkohlentagebau Haselbach. Nach dem Ende der Förderung 1977 begann der Wiederanstieg des Grundwassers. Seit dem 1. September 1993 wurde zusätzlich Sümpfungswasser aus dem MIBRAG-Tagebau Vereinigtes Schleenhain eingeleitet, die Flutung dauerte bis 2003. Bis etwa 2055 wird weiterhin Wasser in den See eingeleitet, um den Wasserspiegel zu halten, danach ist dies durch den Grundwasseranstieg nicht mehr notwendig.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. haselbachersee.de. Website des Haselbacher Sees. Abgerufen am 9. April 2013.

Nutzung[Bearbeiten]

Der Haselbacher See wird zur Freizeiterholung genutzt und soll weiter für den Tourismus erschlossen werden. Auf beiden Seiten der anliegenden Länder gibt es einen Badestrand, außerdem seit 2006 einen Bootssteg. Rings um den See sollen noch Wander- und Radwege entstehen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Lutz Schiffer et al. (Hrsg.): Bergbaurestseen in Mitteldeutschland. Seenkompass. Chemnitz/Espenhain 2002

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Haselbacher See – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Haselbacher See