Landkreis Leipzig

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Dieser Artikel behandelt den seit 2008 bestehenden Landkreis Leipzig. Für den Landkreis Leipzig im Freistaat Sachsen (1990–1994) und den flächengleichen Kreis im Bezirk Leipzig (1952–1990) siehe Kreis Leipzig-Land.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Leipzig Deutschlandkarte, Position des Landkreises Leipzig hervorgehoben51.11666666666712.5Koordinaten: 51° 7′ N, 12° 30′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Verwaltungssitz: Borna
Fläche: 1.646,78 km²
Einwohner: 259.207 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 157 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: L, BNA, GHA, GRM, MTL, WUR
Kreisschlüssel: 14 7 29
Kreisgliederung: 33 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Stauffenbergstraße 4
04552 Borna
Webpräsenz: www.landkreisleipzig.de
Landrat: Gerhard Gey (CDU)
Lage des Landkreises Leipzig in Sachsen
Landkreis Nordsachsen Leipzig Landkreis Leipzig Landkreis Mittelsachsen Chemnitz Landkreis Zwickau Vogtlandkreis Erzgebirgskreis Landkreis Görlitz Landkreis Bautzen Dresden Landkreis Meißen Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Freistaat Bayern Tschechien Thüringen Sachsen-Anhalt Brandenburg PolenKarte
Über dieses Bild
Rathaus von Borna, der drittgrößten Stadt und Sitz der Kreisverwaltung
Grimma, die größte Stadt des Kreises
Rathaus von Markkleeberg, der zweitgrößten Stadt des Kreises
Mühlenwerke in Wurzen, der viertgrößten Stadt des Kreises
Das Altranstädter Schloss in Markranstädt, der fünftgrößten Stadt des Kreises
Rathaus und Centaurenbrunnen in Frohburg, der sechstgrößten Stadt des Kreises
Schloss in Brandis, der siebtgrößten Stadt des Kreises

Der Landkreis Leipzig ist ein 2008 im Rahmen der sächsischen Kreisreform gebildeter Landkreis im Nordwesten Sachsens.[2] Er entstand durch den Zusammenschluss der zuvor bestehenden Landkreise Leipziger Land und Muldentalkreis (jeweils 1994–2008).

Lage[Bearbeiten]

Der Landkreis liegt südlich der kreisfreien Stadt Leipzig an der Grenze Sachsens zu Sachsen-Anhalt im Westen und Thüringen im Südwesten; Im Norden und Osten schließen sich der Landkreis Nordsachsen und südöstlich der Landkreis Mittelsachsen an.

Naturraum[Bearbeiten]

Geographie[Bearbeiten]

Der Landkreis befindet sich in der Leipziger Tieflandsbucht und ist ziemlich eben. Einzelne Erhebungen sind im Norden (Hohburger Berge) und im Süden des Landkreises anzutreffen. Größere Flüsse sind die Mulde, die Pleiße und die Weiße Elster. Erwähnenswert sind die vielen Seen des Leipziger Neuseenlandes im Westen des Kreises, die durch Flutungen ehemaliger Braunkohletagebaue entstanden sind.

Naturschutz[Bearbeiten]

Im Landkreis sind diverse Gebiete als Naturschutzgebiete (NSG), Landschaftsschutzgebiete (LSG), Flora und Fauna Habitate (FFH) und Europäische Vogelschutzgebiete (SPA) ausgewiesen.[3]

Naturschutzgebiete:

Nr. SGVO (L-Nr.) Gebietsbezeichnung Fläche (ca. ha)
L09 Burgaue (2 Teilflächen) 241
L12 Polenzwald 111
L13 Dornreichenbacher Berg 39
L17 Döbener Wald (3 Teilflächen) 143
L18 Alte See 23
L19 Rohrbacher Teiche 79
L23 Kirstenmühle-Schanzenbachtal (3 Teilflächen; Landkreis Leipzig und Döbeln) 277
L27 Pfarrholz Groitzsch 37
L28 Prießnitz 58
L29 Eschefelder Teiche 270
L30 Streitwald 70
L31 Hinteres Stöckigt 30
L39 Kleiner Berg Hohburg 40
L43 Kulkwitzer Lachen 36
L47 Wachtelberg-Mühlbachtal (2 Teilflächen) 23
L49 Haselberg-Straßenteich 39
L53 Kohlbachtal 244
L55 Am Spitzberg 160
L57 Rückhaltebecken Stöhna 293
L58 Schmielteich Polenz 38
L60 Bockwitz 545

Landschaftsschutzgebiete:

Nr. SGVO (L-Nr.) Gebietsbezeichnung Fläche (ca. ha)
c01 Muldental-Chemnitztal (2 Teilflächen) 1.362
l03 Mittlere Mulde (Landkreis Leipzig und Nordsachsen) 9.647
l05 Dahlener Heide (Landkreis Leipzig und Nordsachsen) 17.469
l06 Hohburger Berge 2.017
l11 Parthenaue Machern (Landkreis Leipzig und Nordsachsen) 4.396
l14 Großsteinberg-Ammelshain 2.574
l15 Wermsdorfer Forst (Landkreis Leipzig und Nordsachsen) 10.586
l16 Colditzer Forst 4.876
l17 Pleißestausee Rötha 183
l22 Thümmlitzwald-Muldetal 11.558
l29 Kohrener Land (2 Teilflächen) 6.462
l30 Dübener Heide (2 Teilflächen; Landkreis Leipzig und Nordsachsen) 30.000
l32 Parteaue (2 Teilflächen; Landkreis Leipzig und Stadt Leipzig) 9.650
l37 Schnauderaue 468
l40 Elsteraue 3.166
l43 Wyhraaue (2 Teilflächen) 1.507

Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung (SCI, FFH)[4]:

Landes-Nr. EU-Nr. Gebietsbezeichnung TF Fläche FFH-Gebiet gesamt (ca. ha)
65 E 4340-302 Vereinigte Mulde und Muldeauen 8 5.905
56 E 4542-301 Berge um Hohburg und Dornreichenbach 4 301
198 4542-302 Lossa und Nebengewässer 2 491
213 4641-301 Teich- und Waldgebiete um Machern und Brandis 3 216
52 E 4641-302 Laubwaldgebiete zwischen Brandis und Grimma 4 389
204 4644-302 Döllnitz und Mutzschener Wasser 3 1.347
218 4739-302 Elsteraue südlich Zwenkau 1 915
224 4740-301 Oberholz und Störmthaler Wiesen 2 198
214 4741-301 Laubwaldgebiete der oberen Partheaue 2 253
225 4741-302 Rohrbacher Teiche und Göselbach 1 191
230 4840-302 Wyhraaue und Frohburger Streitwald 3 434
227 4841-301 Laubwälder um Beucha 2 80
228 4841-302 Bergbaufolgelandschaft Bockwitz 1 564
237 4842-302 Muldentäler oberhalb des Zusammenflusses 8 2.301
236 4842-303 Tiergarten Colditz 1 98
234 4842-304 Kohlbach- und Ettelsbachtal 1 144
235 4842-305 Erlbach- und Auenbachtal bei Colditz 1 433
54 E 4941-302 Stöckigt und Streitwald 1 507

Geschichte[Bearbeiten]

Bei der ersten sächsischen Kreisreform am 1. August 1994 wurde der damalige Landkreis Leipzig mit den Landkreisen Borna und Geithain zum neuen Landkreis Leipziger Land zusammengeschlossen. Zum gleichen Zeitpunkt fusionierten die beiden Landkreise Grimma und Wurzen zum neuen Muldentalkreis. Mit Wirkung vom 1. August 2008 wurden der Landkreis Leipziger Land und der Muldentalkreis zum neuen Landkreis Leipzig zusammengefügt.

Politik[Bearbeiten]

Landrat[Bearbeiten]

Am 8. Juni 2008 fand die Landratswahl im Landkreis Leipzig statt. Da keiner der vier Kandidaten die erforderliche Mehrheit erringen konnte, wurde am 22. Juni 2008 eine Stichwahl durchgeführt, bei der sich Dr. Gerhard Gey (CDU) mit 57,0 % der Stimmen gegen die Mitbewerberin Petra Köpping (SPD, 43 %) durchsetzen konnte.[5] Er ist somit erster Landrat des neu gebildeten Landkreises.

Kreistag[Bearbeiten]

Der Kreistag des Landkreises Leipzig wurde ebenfalls am 8. Juni 2008 gewählt. Die 92 Sitze im Kreistag verteilen sich folgendermaßen auf die einzelnen Parteien[6]:

Sitzverteilung im Kreistag des Landkreises Leipzig nach der Wahl am 8. Juni 2008
Parteien und Wählergemeinschaften %
2014
Sitze
2014
%
2009
Sitze
2009
Kommunalwahl 2014
Wahlbeteiligung: 48,1 %
 %
40
30
20
10
0
35,10 %
19,20 %
16,20 %
15,00 %
4,80 %
4,00 %
3,10 %
n. k.
2,70 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
+1,70 %p
+0,60 %p
-1,00 %p
+2,00 %p
-2,20 %p
-0,70 %p
± 0,00 %p
-2,00 %p
+2,70 %p
Sitzverteilung im Kreistag
18
15
2
14
4
34
2
3
18 15 14 34 


CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 35,10 34 33,40 32
Linke Die Linke 19,20 18 18,60 18
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 16,20 15 17,20 16
UWV Unabhängige Wählervereinigung 15,00 14 13,00 12
FDP Freie Demokratische Partei 4,80 4 7,00 6
NPD Nationaldemokratische Partei Deutschlands 4,00 3 4,70 4
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 3,10 2 3,10 3
BfB Bürger für Borna 2,00 1
AfD Alternative für Deutschland 2,70 2
gesamt 100,0 92 100,0 92
Wahlbeteiligung 48,2 % 49,1 %

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde am 30. Oktober 2009 durch die Landesdirektion Leipzig genehmigt.

Blasonierung:„Unter silbernem Schildhaupt, darin drei blaue Wellenbalken, gespalten von Blau und Grün; vorn eine goldene Burg: über einer Zinnenmauer mit Tor ein Zinnenturm. hinten ein silberner Göpel begleitet von drei goldenen vierblättrigen Blüten.“

Um ein neues Kreiswappen zu finden wurde ein Gestaltungswettbewerb ausgerufen. Im November 2008 wurde ein Entwurf zum Sieger gekürt, der einen Löwen auf blauem Grund, umrahmt von fünf Sternen vorsah. In Diskussionen wurde darauf hingewiesen, dass dieser Entwurf nur einen kleinen Teil des neuen Kreises repräsentiere und zudem die Verwechslungsgefahr mit vorhandenen Wappen bestehe.[7] Am 3. Juni 2009 beschloss der Kreistag mit großer Mehrheit einen anderen Entwurf. Das Wappen des Landkreises Leipzig ist dreiteilig. Es verbindet drei heraldische Motive, die für die drei den neuen Landkreis Leipzig kulturell und wirtschaftlich prägenden Regionen stehen.

  • Im Schildhaupt symbolisieren drei blaue Wellenlinien das Leipziger Neuseenland, die im Zuge der Rekultivierung und Renaturierung der ehemaligen Tagebaurestlöcher neu entstehende und zum Sächsischen Seenland zählende Landschaft südlich von Leipzig.
  • Die Burg in der (heraldisch) rechten Schildhälfte verweist auf die Burg Gnandstein des zur Stadt Kohren-Sahlis gehörenden gleichnamigen Ortsteils. Die Burg gilt als Sachsens besterhaltene romanische Wehranlage und ist das Aushängeschild der Tourismus-Region Kohrener Land.
  • Für den östlichen Kreisteil steht die (heraldisch) linke Schildhälfte, in der der Zusammenfluss von Zwickauer und Freiberger Mulde durch einen silbernen Göpel auf grünem Grund dargestellt wird. Es ist das in geringfügig variierter Form übernommene Wappenbild des vormaligen Muldentalkreises, begleitet von goldenen Blüten, die wiederum als Anspielung auf dessen Vorgängerkreise standen.[8]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Im Dezember 2012 beschlossen die Stadt Leipzig, die Landkreise Leipzig und Nordsachsen sowie die IHK zu Leipzig, die gemeinsame WRL Wirtschaftsförderung Region Leipzig GmbH zu gründen.[9]

Klinikum Borna

Gesundheitswirtschaft[Bearbeiten]

Neurologisches Rehabilitationszentrum in Bennewitz

Im Landkreis gibt es vier Krankenhäuser der Regelversorgung, und zwar die beiden privaten Kliniken Leipziger Land[10], bestehend aus der Klinik Borna (mit zertifizierter Spezialstation für Schlaganfallpatienten[11], Brust-[12] und Darmzentrum[13]) und der Klinik Zwenkau (baulich mit dem Helios-Geriatriezentrum verbunden) sowie den beiden Muldentalkliniken[14] in Grimma und Wurzen in der Trägerschaft des Landkreises. Daneben arbeiten das Fachkrankenhaus für Neurologie und Psychiatrie in Zschadraß[15] mit der Diakonie als Träger und das Neurologische Rehabilitationszentrum in Bennewitz[16] mit 40 Akutbetten in der Hand der privaten Michels Kliniken. Die Michels Kliniken sind auch der Träger der Sachsenklinik in der Kurstadt Bad Lausick, einer Rehabilitationsklinik für Orthopädie, Neurologie und Psychosomatik. Die Kurstadt beherbergt mit der Median Klinik eine weitere private Rehabilitationsklinik, und zwar für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Orthopädie. Im nördlich gelegenen Naunhof befindet sich die Sachsen-Klinik (mit Bindestrich!) Naunhof[17], eine Rehabilitationsklinik für Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates. Das Fachklinikum Brandis[18] ist eine Rehabilitationsklinik für Orthopädie, Rheumatologie, Psychosomatik und Neurologie. 2010 wählte der Freistaat drei Modellregionen für die geriatrische Versorgung in Sachsen aus, darunter das Versorgungsnetzwerk Gerinet Leipzig-Süd (Helios-Kliniken).[19]

Der 1963 gegründete Ausrüster für HNO-Ärzte dantschke MEDIZINTECHNIK [20] mit Sitz in Markkleeberg und die ESA Elektroschaltanlagen Grimma GmbH[21] als Ausrüster von Krankenhäusern und medizinisch genutzten Einrichtungen mit Schaltanlagen und Baugruppen zur kompletten Stromversorgung gehören zu den führenden Medizintechnik-Unternehmen Sachsens.[22]

Verkehr[Bearbeiten]

A72-Brücke über die Zwickauer Mulde bei Penig

Als wichtige Verkehrswege im Landkreis zählen die Bundesautobahnen 9, 14, 38 und 72 sowie die Bundesstraßen 2, 6, 7, 93, 95, 107, 175, 176 und die 186. Als wichtiger Verkehrsknotenpunkt ist das Autobahndreieck Parthenaue zu erwähnen. Die Verlängerung der A 72 von Chemnitz bis Leipzig befindet sich im Bau.

Durch das Kreisgebiet verlaufen zusätzlich die Eisenbahnstrecken Leipzig-Riesa-Dresden, Leipzig-Döbeln-Meissen, Leipzig-Chemnitz mit der bedeutenden Zweigstrecke Leipzig-Geithain, Leipzig-Altenburg-Zwickau/Hof, Leipzig-Zeitz-Gera und Leipzig-Großkorbetha.

Die Weiße Elster und die Mulde, die durch den Landkreis führen, sind nicht schiffbar.

Städte und Gemeinden[Bearbeiten]

(Einwohnerzahlen vom 31. Dezember 2012[23])

Große Kreisstädte

  1. Borna (19.424) (Kreisstadt)
  2. Grimma (28.819)
  3. Markkleeberg (23.869)
  4. Wurzen (16.521)
Sachsen-Anhalt Thüringen Landkreis Mittelsachsen Landkreis Nordsachsen Leipzig Bennewitz Böhlen (Sachsen) Borna Borsdorf Brandis Colditz Frohburg Grimma Groitzsch Großpösna Kitzscher Kohren-Sahlis Lossatal Machern Markkleeberg Markranstädt Neukieritzsch Neukieritzsch Thallwitz Trebsen/Mulde Bad Lausick Otterwisch Geithain Narsdorf Belgershain Naunhof Parthenstein Elstertrebnitz Pegau Pegau Regis-Breitingen Espenhain Wurzen Zwenkau RöthaGebietsaufteilung des Landkreises Leipzig
Über dieses Bild

Sonstige Städte

  1. Bad Lausick (8233)
  2. Böhlen (6676)
  3. Brandis (9357)
  4. Colditz (8980)
  5. Frohburg (10.531)
  6. Geithain (5580)
  7. Groitzsch (7632)
  8. Kitzscher (5174)
  9. Kohren-Sahlis (2750)
  10. Markranstädt (14.810)
  11. Naunhof (8452)
  12. Pegau (6365)
  13. Regis-Breitingen (4006)
  14. Rötha (3629)
  15. Trebsen/Mulde (3958)
  16. Zwenkau (8755)

Gemeinden

  1. Belgershain (3347)
  2. Bennewitz (4982)
  3. Borsdorf (8237)
  4. Elstertrebnitz (1304)
  5. Espenhain (2301)
  6. Großpösna (5322)
  7. Lossatal (6223)
  8. Machern (6609)
  9. Narsdorf (1707)
  10. Neukieritzsch (7071)
  11. Otterwisch (1436)
  12. Parthenstein (3487)
  13. Thallwitz (3660)

Verwaltungsgemeinschaften

Eingemeindungen[Bearbeiten]

  • Auflösung der Gemeinde Wyhratal – Eingemeindung nach Borna (1. Januar 2004)
  • Auflösung der Gemeinde Eulatal – Eingemeindung nach Frohburg (1. Januar 2009)
  • Auflösung der Gemeinde Großbothen – Eingemeindung nach Grimma (1. Januar 2011)
  • Auflösung der Gemeinde Thümmlitzwalde – Eingemeindung nach Grimma (1. Januar 2011)
  • Auflösung der Gemeinde Mutzschen – Eingemeindung nach Grimma (1. Januar 2012)
  • Auflösung der Gemeinde Kitzen – Eingemeindung nach Pegau (1. Januar 2012)
  • Auflösung der Gemeinden Falkenhain und Hohburg – Zusammenschluss zu Lossatal (1. Januar 2012)
  • Auflösung der Gemeinde Deutzen – Eingemeindung nach Neukieritzsch (1. Juli 2014)

Statistische Daten für den Landkreis[Bearbeiten]

Einwohner: (Stand 1. Januar 2011)[Bearbeiten]

  • Nach den Eingemeindungen von Thümmlitzwalde und Teilen von Großbothen am 1. Januar 2011 sowie von Mutzschen am 1. Januar 2012 ist die Große Kreisstadt Grimma die bevölkerungsreichste Stadt des Landkreises, zuvor war dies Markkleeberg.
  • Die niedrigste Einwohnerzahl hat mit 1.395 Einwohnern die Gemeinde Elstertrebnitz.

Fläche[Bearbeiten]

  • Die flächenmäßig größte Ausdehnung hat die Große Kreisstadt Grimma mit 217 km².
  • Deutzen ist mit 6,62 km² Fläche die flächenmäßig kleinste Gemeinde des Landkreises.
  • Die Stadt Grimma hat mit insgesamt 65 die meisten Ortsteile.

Bevölkerungsdichte[Bearbeiten]

  • Mit 774 Einwohnern pro km² hat Markkleeberg die höchste Bevölkerungsdichte.

Höhenlage[Bearbeiten]

  • Die höchstgelegene Gemeinde ist Narsdorf mit 252 m ü. NN.
  • Mit 110 m ü. NN. liegt die Gemeinde Thallwitz am niedrigsten.

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten]

Am 1. August 2008 wurde dem Landkreis das seit dem 1. Januar 1991 für den damaligen Landkreis und die kreisfreie Stadt Leipzig gültige Unterscheidungszeichen L zugewiesen. Seit dem 9. November 2012 sind zudem die Unterscheidungszeichen BNA (Borna), GHA (Geithain), GRM (Grimma), MTL (Muldental) und WUR (Wurzen) erhältlich.

Literatur[Bearbeiten]

  • Matthias Donath: Leipziger Land. Kulturlandschaften Sachsens Bd. 2, Edition Leipzig, Leipzig 2010

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Aktuelle Einwohnerzahlen nach Gemeinden 2012 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Verwaltungsreform Sachsen Leistungsstarkes Sachsen – Ordnung für die Zukunft.
  3. Regionalplan Westsachsen 2008. Teil 1 – Festlegung mit Begründung. Grimma 2008. www.rpv-westsachsen.de
  4. gemäß Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union L 12/473 vom 15. Januar 2008
  5. Statistisches Landesamt Sachsen: Ergebnisse der Landratsneuwahlen vom 22. Juni 2008
  6. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatErgebnis der Kreistagswahl 2008. Abgerufen am 8. Dezember 2008.
  7. Bericht auf mdr.de zum neuen Wappen. Abgerufen am 18. Juni 2009.
  8. Wappenbeschluss des Landkreises Leipzig
  9. Pressemitteilung vom 3. Dezember 2012
  10. Website der Kliniken Leipziger Land
  11. Liste der Stroke Units
  12. Liste der zertifizierten Brustkrebszentren
  13. Liste der zertifizierten Darmkrebszentren
  14. Website der Muldentalkliniken
  15. Website des Diakoniewerks Zschadraß
  16. Website des NRZ
  17. Website der Sachsen-Klinik Naunhof
  18. Website Fachklinikum Brandis
  19. Pressemitteilung des Freistaates vom 26. Dezember 2010
  20. Website dantschke MEDIZINTECHNIK
  21. Website ESA Elektroschaltanlagen Grimma GmbH
  22. Medizintechnik in Sachsen
  23. Aktuelle Einwohnerzahlen nach Gemeinden 2012 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Landkreis Leipzig – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien