Hauteroda
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Thüringen | |
| Landkreis: | Kyffhäuserkreis | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
An der Schmücke | |
| Höhe: | 180 m ü. NN | |
| Fläche: | 12,65 km² | |
| Einwohner: |
550 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 43 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 06577 | |
| Vorwahl: | 034673 | |
| Kfz-Kennzeichen: | KYF, ART, SDH | |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 65 031 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Hauptstr. 81 06577 Hauteroda |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Norbert Eichholz | |
| Lage der Gemeinde Hauteroda im Kyffhäuserkreis | ||
Hauteroda ist eine Gemeinde im thüringischen Kyffhäuserkreis. Sie gehört zur Verwaltungsgemeinschaft An der Schmücke. Zur Gemeinde gehören der Ort Hauterode sowie der Ortsteil Lundershausen.
Inhaltsverzeichnis |
Lage [Bearbeiten]
Hauteroda liegt am östlichsten Zipfel der auslaufenden Goldenen Aue. Finne, Schmücke und Hohe Schrecke sind die bestimmenden Höhen der Gegend und beeinflussen die Landschaft maßgeblich. Die Kreisstraße 517 erschließt das Randgebiet verkehrsmäßig.
Geschichte [Bearbeiten]
Die drei Kilometer nordöstlich von Hauterode westlich des Teufelgrundes auf dem Rücken der Schrecke liegende Teufelsburg war wohl mit eine der ersten Ansiedlungen des Umlandes. 1909 fand man dort Steingeräte aus der Jungsteinzeit. Metallische Hinterlassenschaften stammen sicher aus dem Mittelalter.[2]
Der 7. März 1362 weist W. Kahl als urkundliche Ersterwähnung nach.[3]
Hauteroda wurde am 25. April 1448 erstmals in einem Lehnregister von Fürst Wilhelm III. (Sachsen) urkundlich erwähnt. 1553 verpfändeten die Grafen Hans Georg und Hans Albrecht von Mansfeld das in ihrem Amt Heldrungen gelegene Dorf Hauteroda für 2000 Taler drei Jahre an Ewaldt von Baumbach d. Ä. auf Burg Tannenberg.
Einwohnerentwicklung [Bearbeiten]
Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):
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- Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
- Eine gut erhaltene Holländermühle ohne Flügel am Fuße der Schrecke.
- Die in den Jahren 1708 bis 1709 erbaute Kirche St. Martini.
Wirtschaft [Bearbeiten]
Einst waren die inzwischen stillgelegten Kaliwerke Gewerkschaft Walter und Kaliwerk Gewerkschaft Irmgard die größten Arbeitgeber am Ort. Das stillgelegte Kalibergwerk Gewerkschaft Irmgard liegt etwa 1,6 km nordöstlich von Hauteroda(vergleiche nachstehenden Lageplan). Nur etwa 225 m Luftlinie vom Schacht Irmgard entfernt liegt Schacht Walter der gleichnamigen Gewerkschaft. Beide Gewerkschaften bauten am Südrand der Hohen Schrecke eine flachwellige, zumeist aus konglomeratischem Carnallitgestein bestehende Kalilagerstätte ab. Beide Schachtanlagen waren miteinander durchschlägig.
Heute ist die Markus-Gemeinschaft, eine "Camphill-Initiative für Mensch und Umwelt", einer der größeren Arbeitgeber am Ort.
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung nach Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften (Hilfe dazu)
- ↑ Michael Köhler: Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze,Jenzig-Verlag,2001, ISBN 3-910141-43-9,S.246
- ↑ Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer Verlag-Rockstuhl,Bad-Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 113
Weblinks [Bearbeiten]
- Verwaltungsgemeinschaft an der Schmücke
- Hauteroda.net (private Seite über Hauteroda)
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