Heidi Mahler

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Heidi Mahler (* 31. Januar 1944 in Hamburg) ist eine deutsche Volksschauspielerin und Hörspielsprecherin.

Leben[Bearbeiten]

Heidi Mahler ist die Tochter der Hamburger Volksschauspielerin Heidi Kabel und des Ohnsorg-Theater-Intendanten Hans Mahler. Im Alter von siebzehn Jahren begann sie eine Ausbildung an der Hochschule für Schauspiel und bildende Künste bei Eduard Marks. Ihre erste Rolle im Hauptprogramm des Ohnsorg-Theaters spielte sie 1964 in De vergnögte Tankstell. Sie war auch in vielen Fernsehaufzeichnungen zu sehen, wie in Verteufelte Zeiten mit Henry Vahl, Edgar Bessen, Heidi Kabel, Gisela Wessel und Ernst Grabbe oder in Kein Auskommen mit dem Einkommen mit Otto Lüthje, Heidi Kabel, Edgar Bessen, Erna Raupach-Petersen und Hilde Sicks. Heidi Mahler ist bis heute Mitglied des Ensembles. Sie ist, genau wie die übrigen Schauspieler des Theaters, immer wieder in zumeist mundartlichen Hörspielen beim Norddeutschen Rundfunk und bei Radio Bremen aufgetreten. Ihr erster Ehemann war der Pilot Klaus Wischmann, den sie am 1. August 1969 geheiratet hatte. In zweiter Ehe war sie von 1981 bis 1985 mit dem Schauspieler Jürgen Pooch verheiratet. Seit 1986 lebt sie in dritter Ehe mit dem in Düsseldorf geborenen Schauspieler und Regisseur Michael Koch zusammen.

Stücke[Bearbeiten]

  • Tratsch op de Trepp
  • Die Königin von Honolulu
  • De Witwenclub
  • Mudder Mews
  • Up Düvels Schuvkar
  • Thea Witt maakt nich mit
  • Dat Hörrohr
  • Rum aus Jamaika
  • Frauen an Bord
  • Wenn Du Geld hast
  • Lotte spielt Lotto
  • Verteufelte Zeiten
  • Der Lorbeerkranz
  • Oh diese Eltern
  • Der schönste Mann von der Reeperbahn
  • Schneider Nörig
  • Ein Mann ist kein Mann
  • Zwei Engel
  • Die Venus von Müggensack
  • Kein Auskommen mit dem Einkommen
  • Ein Mann mit Charakter
  • Wenn der Hahn kräht
  • Willems Vermächtnis
  • Das Kuckucksei
  • Rund um Kap Hoorn (Eine lustige Küstenfahrt)
  • Die Chefin
  • Frau Pieper lebt gefährlich
  • Das Herrschaftskind
  • Mein Mann, der fährt zur See
  • Frühstück bei Kellermann
  • Eine gute Partie
  • Wenn ik du weer
  • Der Weiberhof
  • Der Ritter aus Taiwan

Filmografie[Bearbeiten]

Hörspiele[Bearbeiten]

  • 1963: Duppelt Spill – Regie: Rudolf Beiswanger
  • 1963: Küselwind – Regie: Rudolf Beiswanger
  • 1964: Dag und Nacht – Regie: Nicht angegeben
  • 1964: Dat gefährliche Öller – Regie: Rudolf Beiswanger
  • 1964: Schatten op'n Weg – Regie: Heinz Lanker
  • 1965: Ole Kunst un junge Leev – Regie: Heinz Lanker
  • 1965: De Seelenköper – Regie: Friedrich Schütter
  • 1967: De Nixenkomödie – Regie: Hermann Lenschau
  • 1968: Seils in'e Nacht – Regie: Heinz Lanker
  • 1969: De Pietsch – Regie: Heini Kaufeld
  • 1969: Sommerleev – Regie: Otto Lüthje
  • 1969: Dat Wulkenhus – Regie: Rudolf Beiswanger
  • 1969: De Weg weer wiet – Regie: Heinz Lanker
  • 1970: Elkeen för sick – Regie: Jochen Schenck
  • 1971: De Slankheitskur – Regie: Karl-Heinz Kreienbaum
  • 1972: Lanterne – Regie: Heinz Lanker
  • 1972: Op jeden Pott paßt'n Deckel – Regie: Heinz Lanker
  • 1973: To laat? – Regie: Karl-Heinz Kreienbaum
  • 1973: De Schrittmaker – Regie: Heinz Lanker
  • 1978: De Saak mit de Wohrheit – Regie: Karl-Otto Ragotzky
  • 1979: Söben Tügen – Regie: Curt Timm
  • 1982: Dat ole Huus von Tante Gertrud – Regie: Hans Helge Ott
  • 1983: Dat nee Huus – Regie: Nicht angegeben
  • 1998: Eenmal Camping, jümmer Camping – Regie: Frank Grupe
  • 2006: Ünner den Melkwoold (Niederdeutsche Fassung des Hörspiels von Dylan Thomas) – Regie: Hans Helge Ott

Erstsendedatum unbekannt:

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 2007 Rolf-Mares-Preis der Hamburger Theater für ihre Darstellung in Mudder Mews im Ohnsorg-Theater

Weblinks[Bearbeiten]