Heinrich Krebs

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Heinrich Krebs (* 6. Januar 1910; † 21. März 2001) war von 1959 bis 1972 Richter am deutschen Bundessozialgericht

Nach Beendigung seiner juristischen Ausbildung trat Krebs 1937 in den Justizdienst ein und wurde zunächst in der ordentlichen Gerichtsbarkeit, zuletzt als Oberlandesgerichtsrat beim Oberlandesgericht Koblenz tätig, ehe er als Senatspräsident beim Landessozialgericht Rheinland-Pfalz in die Sozialgerichtsbarkeit wechselte.
In der Zeit des Nationalsozialismus soll er im Rahmen seiner Tätigkeit als Amtsgerichtsrat im Senat für Hochverratssachen beim Oberlandesgericht Stuttgart an Todesurteilen gegen vermeintliche Regimegegner beteiligt gewesen sein.[1]

Im Jahre 1959 wurde Krebs zum Richter am Bundessozialgericht ernannt. Nach Erreichen der Altersgrenze trat er 1972 in den Ruhestand.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Braunbuch. Kriegs- und Naziverbrecher in der Bundesrepublik Deutschland und Westberlin, 3. Aufl.hrsg. vom Nationalrat der Nationalen Front des Demokratischen Deutschland, Berlin (Ost) 1968