Hermann Schöne (Philologe)

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Hermann Schöne (* 18. April 1870 in Halle an der Saale; † 20. Mai 1941 in Berlin) war ein deutscher Klassischer Philologe.

Schöne, Sohn des Archäologen Richard Schöne, studierte Klassische Philologie in Bonn bei Hermann Usener, wo er am 16. Juni 1893 promoviert wurde. Anschließend unternahm er Forschungs- und Bildungsreisen in den Mittelmeerraum und arbeitete in Köln. Für seine Ausgabe des Apollonios von Kition erhielt er 1897 finanzielle Unterstützung der Preußischen Akademie der Wissenschaften.

1898 habilitierte sich Schöne an der Universität Berlin. 1903 ging er als außerordentlicher Professor nach Königsberg, 1906 als Ordinarius nach Basel, 1909 nach Greifswald und 1916 schließlich nach Münster. 1927/1928 fungierte er als Rektor dieser Universität. 1935 wurde er emeritiert.

Sein Hauptforschungsgebiet war die antike Medizingeschichte. Ab 1903 war er korrespondierendes Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten]

  • De Aristoxeni Peri tes Herophilu aireseos: libro tertio decimo a Galeno adhibito, Bonn 1893 (= Dissertation)
  • Apollonius von Kitium. Illustrierter Kommentar zu der hippokrateischen Schrift Περὶ ἀρθρῶν. Leipzig 1898

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikisource: Hermann Schöne (Philologe) – Quellen und Volltexte