Hermann V. (Baden)

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Herman V, Margrave of Baden-Baden.jpg

Markgraf Hermann V. von Baden († 16. Januar 1243) war regierender Markgraf von Verona und Baden von 1190 bis 1243.

Hermann V. war der Sohn von Hermann IV. von Baden und Bertha von Tübingen. Er heiratete um 1217 die Pfalzgräfin Irmengard bei Rhein (* um 1200; † 24. Februar 1260), die Tochter des Pfalzgrafen Heinrich I. bei Rhein, genannt der Lange. Aus der Ehe gingen folgende Kinder hervor:

  1. ∞ Graf Eberhard von Eberstein
  2. Ludwig II. von Lichtenberg.

Im deutschen Thronkrieg von 1198 stand Hermann V. auf Seiten von König Philipp und 1208–1211 auf Seiten des Kaisers Otto IV. Er war ein enger Vertrauter von Kaiser Friedrich II. Hermann V. von Baden ist der Stadtgründer von Backnang, Pforzheim und Stuttgart. 1219 machte er Pforzheim zur Residenz der Markgrafschaft Baden.

Im Jahre 1218 verzichtete er auf Erbansprüche in Zähringen und 1227 auf Ansprüche in Braunschweig. Daraufhin wurde er Graf der Ortenau und des Breisgaus. Im Gefolge Friedrich II. war er in ganz Deutschland und Italien unterwegs und geriet im Jahre 1221 in Ägypten in Gefangenschaft. Der Markgraf war einer der Geiseln, die dem Sultan von Ägypten überliefert wurden. Er war Rat am Hofe König Heinrich VII., bis er sich mit ihm verwarf. 1235 war er Teilnehmer am Mainzer Hoftag und bis 1238 im engsten kaiserlichen Gefolge. Er gilt als Teilnehmer der Abwehrschlacht von Liegnitz gegen die Mongolen.

Hermann gilt als Förderer der Klöster Maulbronn, Tennenbach, Herrenalb, Selz, Salem und Backnang. Seine Frau Irmengard bei Rhein gilt 1245 als Gründerin des Klosters Lichtenthal in Baden-Baden, der späteren Grablege der Markgrafen.

Markgraf Hermann V. von Baden fand seine letzte Ruhe im Augustiner-Chorherrenstift Backnang, bis seine Witwe im Jahre 1248 seinen Leichnam nach Lichtental ins Kloster Lichtenthal überführte.

Siehe auch:


Vorgänger Amt Nachfolger
Hermann IV. Markgraf von Baden
Markgraf von Verona

1190–1243
Hermann VI.
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