Hochobir

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Hochobir / Ojstrc
Petzen (links), Hochobir (Mitte), Schwarzer Gupf (rechts, 1.688 m) von der Sattnitz über das Drautal

Petzen (links), Hochobir (Mitte), Schwarzer Gupf (rechts, 1.688 m) von der Sattnitz über das Drautal

Höhe 2.139 m ü. A.
Lage Kärnten, Österreich
Gebirge Karawanken
Geographische Lage 46° 30′ 22″ N, 14° 29′ 14″ O46.50611111111114.4872222222222139Koordinaten: 46° 30′ 22″ N, 14° 29′ 14″ O
Hochobir (Kärnten)
Hochobir
Hochobir, Gipfelrinne

Hochobir, Gipfelrinne

Der Hochobir (slowenisch: Ojstrc) ist ein 2.139 Meter hoher Berg in den Karawanken in Kärnten.

Der Name Hochobir ist eine künstliche Germanisierung[1] und wurde erst Anfang des 20. Jahrhunderts an Stelle des alten Namens slowenischen Ursprungs, Oisterz, eingeführt. Er leitet sich ab aus dem slowenischen Wort ober - Riese, eigentlich Aware.[2]

Der Obir steht Pate für die Obirmundart, eine Dialektuntergruppe des Slowenischen.

Zum Gebirgsmassiv gehören noch der Kleine Obir (1.947 m, auch Kleinobir), Vielspitz (1.623 m), Altberg (1.552 m) und Kuhberg (2.024 m). Der Gipfel ist von der Eisenkappler Hütte (1.555 m) in einer leichten, ca. zweistündigen Wanderung zu erreichen. Zur Hütte führt eine 16 Kilometer lange Mautstraße. Diese ist vom Ebriachtal abzweigend von Bad Eisenkappel oder vom Schaidasattel (1.068 m) erreichbar.

Hochobir-Massiv

Unterhalb des Gipfels sind noch Reste des Rainer-Schutzhauses (2.043 m) zu finden, das ebenso wie die frühere Hannwarte auf dem Gipfel im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Die 1891 errichtete Hannwarte war eine der ersten Wetterstationen in den Alpen. Nördlich des Hochobirs befindet sich der Wildensteiner Wasserfall. Vom früheren Bleibergbau am Hochobir zeugen noch zahlreiche Stollen. Zu besichtigen ist die Obir-Tropfsteinhöhle.

Vom Gipfel hat man einen beinahe Rundumblick. Man kann im Westen bis zu den Hohen Tauern, im Norden bis zur Saualpe und im Osten bis zur Petzen schauen. Im Süden wird der Blick durch die Karawanken und Steiner Alpen begrenzt.


Panorama des Hochobir, September 2011
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Panorama des Hochobir, September 2011

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Quellen

  1. Homepage des Linguisten Heinz Pohl
  2. Bergnamen in Österreich von Heinz Dieter Pohl

[Bearbeiten] Weblinks

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