Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar

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Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar
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Gründung 1872
Trägerschaft staatlich
Ort Weimar
Bundesland Thüringen
Staat Deutschland
Rektor Christoph Stölzl
Studenten 828 WS 2012/13[1]
Website www.hfm-weimar.de

Die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar ist eine Musikhochschule in Weimar.

Geschichte[Bearbeiten]

Das von dem Architekten Anton Georg Hauptmann errichtete Fürstenhaus Weimar nach Plänen des fürstlichen Landbaumeisters Johann Gottfried Schlegel wurde 1774 fertiggestellt. Das geschah gerade noch rechtzeitig um den Weimarer Hof unterzubringen, denn das Weimarer Stadtschloss brannte in diesem Jahr nahezu völlig ab.

Franz Liszt setzte sich seit ungefähr 1850 für die Gründung von Musikschulen ein, insbesondere für ein Ausbildungszentrum für Orchestermusiker in Weimar. Doch erst 1872 wurde unter Carl Müllerhartung in Weimar die erste Orchesterschule Deutschlands gegründet. Die Ausbildung erfolgte auf allen Orchesterinstrumenten, am Klavier und im Dirigieren. Dazu kamen bald auch Gesang, Oper und Theater, Komposition, die pädagogische Ausbildung zum Instrumental- und Gesangslehrer sowie die Virtuosenschulung. 1948 trat zu den obligatorischen musiktheoretischen und musikgeschichtlichen Begleitfächern das eigenständige Studienfach Musikwissenschaft.

Diese Differenzierungen brachten über die Zeit viele Namensänderungen hervor:

  • 1877 Orchester- und Musikschule,
  • 1885 Orchester-, Musik- und Opernschule,
  • 1899 Musik-, Opern- und Theaterschule,
  • 1902 Großherzogliche Musikschule,
  • 1919 Staatliche Musikschule,
  • 1930 Staatliche Hochschule für Musik.
  • 1956 erhielt die Hochschule ihren heutigen Namen Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar.

Rektoren[Bearbeiten]

Professoren und Dozenten (Auswahl)[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

  • Altenburg, das langjährige Wohnhaus von Franz Liszt in Weimar, wird heute von der nach ihm benannten Hochschule für Musik genutzt

Literatur[Bearbeiten]

  •  Wolfram Huschke: Zukunft Musik. Eine Geschichte der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Böhlau, Weimar 2006, ISBN 3-412-30905-2.

Bilder[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt: Studierendenzahlen Studierende und Studienanfänger/-innen nach Hochschularten, Ländern und Hochschulen, WS 2012/13, S. 66-113 (abgerufen am 3. November 2013)

50.9783211.33154Koordinaten: 50° 58′ 42″ N, 11° 19′ 54″ O