Universität Erfurt

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Universität Erfurt
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Gründung 4. Mai 1389 (1379)

(1816 Schließung, 1994 Neugründung)

Ort Erfurt
Bundesland Thüringen
Staat Deutschland
Präsident Gerd Mannhaupt (kommissarisch)[1]
Studenten 5.731 WS 2013/14[2]
Mitarbeiter 538
Website www.uni-erfurt.de
Eingangsbereich der Universität Erfurt

Die Universität Erfurt (Alma mater Erfordensis) wurde aufgrund einer Stiftungsurkunde Papst Urbans VI. vom 4. Mai 1389 errichtet[3] und in der zweiten Woche nach Ostern 1392 offiziell eröffnet.[4] Die bereits im Jahr 1379 von Papst Clemens VII. auf Antrag der Erfurter Bürgerschaft erteilte Gründungsurkunde führte wegen des Abendländischen Schismas nicht zur Universitätsgründung,[4] wird aber von einigen Forschern als eigentliches Gründungsdatum angesehen, womit Erfurt als die älteste Alma mater Deutschlands vor Heidelberg (1385) und Köln (1388) gelten würde. Mit dem bis ins 13. Jahrhundert zurückreichenden Generalstudium weist sie in jedem Falle die längste Hochschultradition auf.[5] Die Universität wurde 1816 geschlossen. Nach der deutschen Wiedervereinigung erfolgte 1994 die Neugründung als Universität. Die zu DDR-Zeiten begründete Pädagogische Hochschule Erfurt sowie weitere Einrichtungen gingen in der wiedererrichteten Universität auf. Ausgeschlossen davon wurde die bis 1993 existierende Medizinische Hochschule Erfurt. Heute ist die Universität Erfurt eine von vier Universitäten im Freistaat Thüringen.

Der mit Abstand größte Studiengang an der Universität ist das Grundschullehramt (als Primare und Elementare Bildung bezeichnet); der zweitgrößte Studiengang, Erziehungswissenschaften, stammt ebenfalls aus der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät. Weitere Schwerpunkte der Universität sind die Staatswissenschaften (Sozialwissenschaften, Wirtschaftswissenschaft und Rechtswissenschaften) sowie einige Disziplinen der Philosophischen Fakultät (hier sind Geschichte und Kommunikationswissenschaften die größten Studiengänge).

Geschichte[Bearbeiten]

Gründung[Bearbeiten]

Seit dem 13. Jahrhundert hatte sich in Erfurt ein universitätsähnliches Generalstudium etabliert, das von Stiftschulen getragen wurde. Der florierende Schulbetrieb geriet jedoch Mitte des 14. Jahrhunderts in die Krise, da ihm anders als den entstehenden mitteleuropäischen Universitäten insbesondere das Promotionsrecht fehlte. Deshalb hatte sich die Stadt Erfurt 1378 bei Papst Clemens VII., dem Gegenpapst in Avignon, für die Gründung einer eigenen Universität in Erfurt beworben und 1379 eine Stiftungsbulle erhalten. Die Initiative für die Bewerbung ging dabei insbesondere auf das hohe Engagement der Erfurter Bürgerschaft zurück. Da der Landesherr, Erzbischof Adolf von Mainz, die Fronten wechselte und sich Papst Urban VI. in Rom zuwandte, wurde die Eröffnung unmöglich.

Nachdem jedoch im Jahre 1388 der Rat zu Köln die Gründung der Universitas Studii Coloniensis in seiner Stadt erreicht hatte, wurden auch die Erfurter Stadtväter wieder aktiv und bemühten sich ein zweites Mal um die Genehmigung zur Gründung einer Universität. Diese Genehmigung erteilte ihnen der römische Papst Urban VI. mit Urkunde vom 4. Mai 1389.

In der zweiten Woche nach Ostern 1392 wurde die Universität Erfurt als dritte Universität nach der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (1386) und Köln (1388) innerhalb der Grenzen des heutigen Deutschlands eröffnet (die älteste Universität im Heiligen Römischen Reich nördlich der Alpen ist die 1348 gegründete Karls-Universität Prag). Im selben Jahr fand die erste Rektorwahl statt, und zum Sommersemester wurde der Lehrbetrieb aufgenommen. Bekannt war die Universitas Studii Erfordiensis bald unter der Bezeichnung Hierana (die an der Gera/Hiera gelegene).

Collegium Maius - ehemaliges Hauptgebäude der Alten Universität

Die Lehrgebäude lagen im Lateinischen Viertel, gegenüber der Michaeliskirche, die als Universitätskirche diente. Das repräsentative Hauptgebäude war das 1511 bis 1550 errichtete Collegium Maius.

Neuere Forschungen zur Gründungsgeschichte der Universität plädieren dafür, das Gründungsprivileg von 1379 als „Geburtsurkunde“ zu betrachten, womit Erfurt als älteste Universität im heutigen Deutschland vor Heidelberg (1385) und Köln (1388) gelten würde. Auch in Wien, wo zwischen Gründungsprivileg 1365 und Aufnahme eines geregelten Studienbetriebes fast 20 Jahre liegen, und weiteren alten Universitäten beruft man sich auf das erste Datum.

Erste Blütezeit[Bearbeiten]

Erster Rektor der Universität Erfurt war der Arnstädter Ludwig Mollner. Unter ihm und seinen Nachfolgern nahm die Universität Erfurt einen raschen Aufstieg. Schnell entwickelte sich die junge Universität zu einer Volluniversität mit allen vier Fakultäten (Philosophie, Medizin, weltliches und kirchliches Recht, Theologie). Die Artistenfakultät, an der die Sieben Freien Künste (artes liberales) gelehrt wurden, genoss weithin hohes Ansehen. Auch auf Grund der zentralen Lage Erfurts am Schnittpunkt europäischer Verkehrswege entwickelte sich die Universität bald zu einer der namhaftesten Bildungsstätten Zentraleuropas.

Dasselbe gilt insbesondere für die theologische Fakultät, deren Absolventen in ganz Deutschland tätig waren, und für die juristische Fakultät, an der sich zu Beginn des 15. Jahrhunderts neben dem Kirchenrecht auch das Zivilrecht durchsetzte. Die Erfurter Universität war zeitweilig die berühmteste Stätte rechtswissenschaftlicher Studien nördlich der Alpen und wurde als „Bologna des Nordens“ gerühmt. Zum hohen Ansehen dieser beiden Fakultäten trugen vor allem auch ihre Vertreter bei, die an den Konzilien von Konstanz (1414–1418) und Basel (1431–1449) teilnahmen und in vielen kirchlichen Streitfragen als bedeutsame Gutachter fungierten. Außerdem machten sie sich als Ratgeber der Fürsten einen Namen.

So kam es, dass die Universität Erfurt im 15. Jahrhundert zur meistbesuchten Universität Deutschlands wurde und die größte Studentenschaft zählte. Ihre Scholaren strömten aus allen Teilen Europas nach Erfurt. Außerdem diente Erfurt als Vorbild für viele Universitätsgründungen des 15. Jahrhunderts, z. B. für Rostock (1419), Basel (1460), Trier (1473) und Mainz (1477).

Bibliotheca Amploniana in der Universitätsbibliothek der Universität Erfurt

Aus dieser Zeit stammt auch eine große Bibliothek, die berühmte Bibliotheca Amploniana, gestiftet von Amplonius Rating de Berka, der in Erfurt sein Medizinstudium beendete und dort 1393 promoviert wurde. Vom 5. Mai 1394 bis zum 31. Januar 1395 war er der zweite Rektor der Universität Erfurt. Um 1410 schrieb er eigenhändig einen nach Wissensbereichen (Theologie, Medizin etc.) geordneten Katalog für seine Bibliothek, der heute noch erhalten ist. Am 1. Mai 1412 schenkte Amplonius seine Bibliothek dem von ihm gestifteten Collegium Porta Coeli (Collegium Amplonianum) in Erfurt. Die Bibliothek des Amplonius umfasst das Universum des spätmittelalterlichen Wissens. Bis heute sind noch etwa zwei Drittel des ursprünglichen Buchbestandes erhalten. Die Bibliotheca Amploniana wird seit 2001 in der Universitätsbibliothek Erfurt aufbewahrt. Sie gilt als eine der bedeutendsten Handschriftensammlungen in Deutschland und ist die weltweit größte noch geschlossen erhaltene Handschriftensammlung eines spätmittelalterlichen Gelehrten.

Zweite Blütezeit[Bearbeiten]

Einen weiteren geistigen Aufschwung erlebte die Universität Erfurt um die Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert. Er erfolgte gleichzeitig nach zwei Richtungen: Zum einen gab es eine Spätblüte der Scholastik, zum anderen blieb Erfurt der via moderna treu. Auf Grund der zentralen Lage Erfurts am Schnittpunkt europäischer Verkehrswege entwickelte sich die Universität bald zu einer der namhaftesten Bildungsstätten Zentraleuropas. Zeitweise mit mehr als 1100 Lehrkräften und Studenten und mit 35.707 Immatrikulierten während der Jahre 1392 bis 1521 war sie damals nach Wien die am stärksten besuchte Hochschule im deutschsprachigen Raum.

Einer der bekanntesten Erfurter Studenten aus dieser Zeit ist der spätere Reformator Martin Luther, welcher an der artistischen Fakultät der Universität Erfurt 1501 als „Martinus Ludher ex Mansfeldt“ immatrikuliert wurde, dort 1502 sein Bakkalaureus-Examen ablegte und 1505 zum Magister Artium wurde. Dabei erhielt er wichtige Grundlagen und zahlreiche Anregungen für seine spätere Entwicklung.

Wer gut studieren will, der gehe nach Erfurt, hatte Luther empfohlen und andere Universitäten gegenüber der Universität Erfurt als „kleine Schützenschulen“ bezeichnet. Sein ganzes Leben lang hatte er eine enge Beziehung zu Erfurt und seiner Universität, wohin ihn sein Weg auch später noch mehrmals führte. Wie ein Bekenntnis klingt es, wenn er 1513 formulierte: „Die Erfurter Universität ist meine Mutter, der ich alles verdanke.“ Nach seinem Gewitter-Erlebnis trat Luther am 17. Juli 1505 in das Augustinerkloster ein. 1507 empfing er in der Kiliani-Kapelle des Erfurter Marienstifts (Dom) (heute ein Vorlesungsraum der Katholisch-Theologischen Fakultät) die Priesterweihe und begann danach Theologie am Generalstudium der Augustiner-Eremiten in Erfurt, das der Universität inkorporiert war, zu studieren, 1509 wurde er dann im Coelicum (dem heutigen Auditorium der Katholisch-Theologischen Fakultät) promoviert.

Der Humanist Eobanus Hessus (1488–1540), der ab 1504 in Erfurt studierte, verkündete: Erfurt strahlt im Ruhm der Wissenschaft, vor allen Städten Deutschlands trug es im Wettkampf die Siegespalme davon.

Auch in den säkularen Erneuerungsbewegungen von Humanismus und Reformation spielte die Universität eine sehr wichtige Rolle. So entstanden im so genannten „Erfurter Humanistenkreis“ um Helius Eobanus Hessus die „Dunkelmännerbriefe“ (1515/17), welche als die bedeutendsten und treffendsten Satiren auf die späte Scholastik und das pseudogelehrte Mönchtum der damaligen Zeit gelten.

In den Jahren 1520/1521 bekleidete der angesehene Humanist Crotus Rubeanus das Rektorenamt. Er bereitete für Martin Luther bei dessen Erfurter Aufenthalt (6. bis 8. April 1521) auf dem Weg zum Reichstag nach Worms 1521 einen Ehrenempfang, was von der begeisterten Aufnahme des reformatorischen Gedankens zeugt.

Schließung[Bearbeiten]

Nachdem die Universität Erfurt im Zeitalter der Reformation und des Humanismus ihre höchste Blüte erreicht hatte, kam es beginnend mit den Pfaffenstürmen 1521, insbesondere aber nach den Revolutionskriegen und mit der napoleonischen Ära, zu einem unaufhaltsamen Niedergang der Erfurter Universität. Ihr Anteil innerhalb der deutschen Studentenschaft (ohne die Habsburgischen Gebiete) fiel von über 20 % auf 1,5 % bis 3 % im 17. und 18. Jahrhundert. Sie war „längst nur noch ein Schatten ihrer ehemaligen Größe“. Erfurt teilte das Schicksal solcher Kleinstuniversitäten wie Altdorf, Duisburg, Fulda und Herborn und überlebte die Epoche der Napoleonischen Kriege in Deutschland nicht. So mussten um 1800 insgesamt 22 deutsche Universitäten schließen.

In der Zeit, als Erfurt „Kaiserliche Domäne“ Napoleons war, wurden von 1806 bis 1814 das Collegium Maius (Hauptgebäude der Universität und Sitz von drei Fakultäten), die benachbarte Bursa der Philosophischen Fakultät und das Coelicum der Theologen am Kreuzgang des Doms von den Franzosen als Magazine und Lazarette zweckentfremdet.[6]

Ab 1814 wieder zum preußischen Staat gehörend, wurde 1816 die Erfurter Universität mit gerade noch 20 Studenten per Auflösungsdekret König Friedrich Wilhelms III. vom 24. September 1816 geschlossen.

Lediglich die im Jahre 1754 von Erfurter Universitätsprofessoren gegründete Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt blieb bestehen. Die Akademie versuchte, wie auch der Verein für die Geschichte und Altertumskunde von Erfurt, das Andenken der Universität wachzuhalten.

Hinterlassenschaften[Bearbeiten]

Studentenburse (bursa pauperum) der alten Erfurter Universität am Kreuzsand

An die Tradition der alten Erfurter Universität erinnern unter anderem einige Gebäude im historischen Universitätsviertel, dem sogenannten Lateinischen Viertel. Dort befindet sich auch das durch einen US-amerikanischen Luftangriff im Februar 1945 völlig zerstörte und seit 1998 wiederaufgebaute Hauptgebäude der historischen Universität, das Collegium Maius (errichtet 1512–1515).

Ein Antiquariat und akademische Buchhandlung in diesem Bereich (Futterstraße) führt noch den Namen der alten Hierana.

Mit der Bibliotheca Amploniana, Privatbibliothek des zweiten Rektors Amplonius Ratingk d. Ä. (ca. 1365–1435), die er 1412 der Universität übereignete, besitzt Erfurt eine weltberühmte Handschriftensammlung spätmittelalterlichen Wissens. Diese größte Bibliothek eines Gelehrten aus vorhumanistischer Zeit vermittelt auch einen umfassenden Überblick über die gesamte zeitgenössische Medizin, wie sie bis in die zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts überall in Europa gelehrt wurde.

Wiedererrichtung[Bearbeiten]

Von 1954 bis 1993 bestand in Erfurt mit der Medizinischen Akademie Erfurt eine akademische Ausbildungsstätte für Ärzte und ab 1975 auch für Zahnärzte, die sich in der Tradition der alten Universität Erfurt sah. Ihre 1960 gebildete Abteilung für Geschichte der Medizin machte sich um die Erforschung der Erfurter Wissenschafts- und Universitätsgeschichte verdient. Die Medizinische Akademie (ab 1992 Medizinische Hochschule) wurde – trotz positiver Evaluierung durch den Wissenschaftsrat – nicht als Fakultät in die Universität übernommen.[7] Stattdessen konzentrierte das Land Thüringen die kostenintensive Medizinerausbildung an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Im Jahr 1969 wurde durch Zusammenlegung der 1953 eröffneten Pädagogischen Institute Erfurt und Mühlhausen die Pädagogische Hochschule Erfurt gegründet. Ab 1987 engagierten sich Mitglieder der heutigen Universitätsgesellschaft Erfurt für eine Wiedergründung der Universität, die mit der Wende 1989 auf deren Initiative hin rasch Gestalt annahm. Im Dezember 1993 beschloss der Landtag des Freistaats Thüringen, die Universität wiederzuerrichten. Sie ist damit die jüngste staatliche Universität Deutschlands und zugleich eine der ältesten, welche über eine bis ins Mittelalter zurückreichende Tradition verfügt.

Die Universität nutzt am Standort Nordhäuser Straße die größtenteils in den 1950er Jahren errichteten Gebäude des Pädagogischen Instituts / der Pädagogischen Hochschule. Sie weisen den damals für solche Bauten in der DDR charakteristischen neoklassizistischen Stil auf. Das Auditorium maximum stammt aus den Jahren 1956 bis 1961.

Die juristische Wiedergründung der Universität in Erfurt erfolgte zum 1. Januar 1994. Der Lehrbetrieb wurde zum Wintersemester 1999/2000 aufgenommen. Kurz zuvor verließ Gründungspräsident Peter Glotz, SPD-Politiker und Kommunikationswissenschaftler, die Universität. Sein Nachfolger wurde Wolfgang Bergsdorf. Der Freund des damaligen Ministerpräsidenten Bernhard Vogel hatte kurz zuvor bei der Abwahl Helmut Kohls seine Stellung als Ministerialdirektor im Bundeskanzleramt verloren. 2001 wurde die Pädagogische Hochschule Erfurt in die Universität eingegliedert. Zwei Jahre später wurde mit der Katholisch-Theologischen Fakultät die zuvor von der katholischen Kirche getragene Theologische Fakultät Erfurt samt Priesterseminar (Nachfolgerin des 1952 errichteten Philosophisch-Theologischen Studiums Erfurt) als vierte Fakultät in die Universität integriert.

Neuere Entwicklungen[Bearbeiten]

Wegen chronischer Unterfinanzierung kam es 2003 zu umfangreichen Entlassungen und Nicht-Besetzungen freier Stellen, die wie in ganz Thüringen Studentenproteste auslösten. Unter Anpassung einiger der ursprünglichen Reformziele konnte die Situation durch administrative Maßnahmen der Universitätsleitung und der -gremien stabilisiert werden.

2005 und 2008 schnitten die Studienrichtung Kommunikationswissenschaften und einige Studienrichtungen der Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität in der Spitzengruppe des Hochschulrankings vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) und dem Magazin stern ab. Zahlreiche Studiengänge wurden von der Akkreditierungsagentur ACQUIN akkreditiert.

Im selben Jahr wurde die Universität Erfurt vom „Audit Familiengerechte Hochschule“ der gemeinnützigen Hertie-Stiftung als besonders familiengerechte Hochschule ausgezeichnet.

Besondere Einrichtungen[Bearbeiten]

Willy Brandt School Of Public Policy der Universität Erfurt
Universitätsbibliothek Erfurt

Zu den besonderen Einrichtungen der Universität zählt das Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien, ein Institute for Advanced Study mit einem angeschlossenen Graduiertenkolleg, an dem Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen (so z. B. Soziologie, Geschichtswissenschaft, Philosophie, Theologie, Religions-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaft) auf Zeit zu Fellows bestellt werden, die sich an einem Weberschen Forschungsprogramm beteiligen sollen und die Kollegiaten – sowohl Doktoranden als auch Habilitanden – betreuen.

Eine weitere Einrichtung ist die weitgehend durch Drittmittel getragene Erfurt School of Public Policy (ESPP), 2009 umbenannt zur Willy Brandt School of Public Policy, eine nach angloamerikanischem Vorbild konzipierte Professional School, die seit 2002 den ersten deutschen Studiengang zum Erwerb des Master of Public Policy (MPP) anbietet.

Als Fördergesellschaft für die Universität fungiert die Universitätsgesellschaft Erfurt. 2002 wurde die Michaeliskirche in Erfurt nach 1392 zum zweiten Mal zur Universitätskirche ernannt.

Universitätsbibliothek[Bearbeiten]

Die Universitätsbibliothek Erfurt wurde im Jahr 1999 mit der Forschungs- und Landesbibliothek Gotha vereinigt. Als Universitäts- und Forschungsbibliothek Erfurt/Gotha verfügt sie über einen Bestand von etwa 750.000 Bänden in Erfurt sowie etwa 550.000 Bände vorwiegend aus dem 16. bis 19. Jahrhundert in Gotha. Zum Bibliotheksbestand gehören auch ca. 10.000 Handschriften sowie die berühmte Gelehrtenbibliothek Bibliotheca Amploniana mit fast 1000 mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Handschriften, die niemals Teil der Universitätsbibliothek der alten Universität Erfurt war, sondern stets dem von Amplonius Rating de Berka gegründeten Collegium Porta Coeli gehörte.

Fakultäten und Fachbereiche[Bearbeiten]

Staatswissenschaftliche Fakultät der Universität Erfurt
Philosophische Fakultät der Universität Erfurt
Erziehungswissenschaftliche Fakultät der Universität Erfurt
Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Erfurt (Coelicum in der Domstraße)

Die Universität Erfurt gliedert sich in vier Fakultäten mit einem geisteswissenschaftlichen Profil. Zur bereits seit den 1950er-Jahren bestehenden Lehrerausbildung/Pädagogik kamen 1999 noch die staatswissenschaftlichen Disziplinen und die Kommunikationswissenschaft hinzu. Die Ausbildung in den geisteswissenschaftlichen Kernfächern wie Philosophie, Geschichte oder Literaturwissenschaft wurde vom für Lehramt üblichen Rahmen auf ein Vollstudium ausgedehnt. Seit 2003 gehört auch die zuvor von der katholischen Kirche getragene Theologische Fakultät Erfurt als vierte Fakultät rechtlich zur Universität. Seit Dezember 2004 hat die Katholisch-Theologische Fakultät die nach dem ehemaligen Besitzer benannte Villa Martin auf dem Campus der Universität Erfurt als Dienstgebäude. Die Katholisch-Theologische Fakultät ist deutlich kleiner als die anderen drei Fakultäten.

  • Philosophische Fakultät mit Sitz im Lehrgebäude 4
    • Fachbereich für Geschichtswissenschaft
    • Fachbereich für Kommunikationswissenschaft
    • Fachbereich für Literaturwissenschaft
    • Fachbereich für Philosophie
    • Fachbereich für Religionswissenschaft
    • Fachbereich für Sprachwissenschaft
  • Erziehungswissenschaftliche Fakultät mit Sitz im Lehrgebäude 2
    • Fachgebiet Allgemeine Erziehungswissenschaft und Empirische Bildungsforschung
    • Fachgebiet Berufspädagogik und betriebliche Weiterbildung/ Erwachsenenbildung
    • Fachgebiet Grundschulpädagogik und Kindheitsforschung
    • Fachgebiet Kunst (in der Hügelschule in der Altstadt [Lehrgebäude 3])
    • Fachgebiet Musik
    • Fachgebiet Psychologie
    • Fachgebiet Schulpädagogik
    • Fachgebiet Sonder- und Sozialpädagogik
    • Fachgebiet Sport- und Bewegungswissenschaften
    • Fachgebiet Technische Wissenschaften und Betriebliche Entwicklung (in Kooperation mit der FH Erfurt)
    • Fachgebiet Evangelische Theologie
  • Katholisch-Theologische Fakultät mit Sitz in der Domstraße 10
    • Fachgebiet Alte Kirchengeschichte, Patrologie und Ostkirchenkunde
    • Fachgebiet Christliche Sozialwissenschaft
    • Fachgebiet Christliche Weltanschauung, Religions- und Kulturtheorie
    • Fachgebiet Dogmatik
    • Fachgebiet Exegese und Theologie des Alten Testaments
    • Fachgebiet Exegese und Theologie des Neuen Testaments
    • Fachgebiet Fundamentaltheologie und Religionswissenschaft
    • Fachgebiet Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit
    • Fachgebiet Kirchenrecht
    • Fachgebiet Liturgiewissenschaft
    • Fachgebiet Moraltheologie und Ethik
    • Fachgebiet Pastoraltheologie und Religionspädagogik
    • Fachgebiet Philosophie
  • Studium Fundamentale und Berufsfeld: Im für alle belegungspflichtigen Studium Fundamentale sollen die Studierenden einen Einblick in die Inhalte anderer Studienrichtungen erhalten und so lernen, sich auch mit fachfremden Inhalten auseinanderzusetzen. Im Berufsfeld müssen Praktika absolviert werden. Auch Sprachkenntnisse und anderes können hier eingebracht werden.
  • Max-Weber-Kolleg, „Institute for Advanced Study“ und Graduiertenkolleg für Soziologie, Geschichtswissenschaft, Religionswissenschaft, Wirtschaftswissenschaft, Rechtswissenschaft, Theologie und Philosophie[8]
  • Graduiertenkolleg „Mediale Historiographien“

Studiengänge[Bearbeiten]

Verwaltungsgebäude der Universität Erfurt

Grundständiger Magister-Studiengang[Bearbeiten]

  • Katholische Theologie

Bachelor-Studienrichtungen[Bearbeiten]

Master-Studiengänge[Bearbeiten]

  • Erziehungswissenschaft - Innovation und Management im Bildungswesen (M.A.)
  • Geschichtswissenschaft: Geschichte der Weltregionen (M.A.)
  • Geschichte und Soziologie/Anthropologie des Vorderen Orients in globaler Perspektive (M.A.) - in Kooperation mit Université Saint-Joseph, Beirut
  • Kinder- und Jugendmedien (M.A.)
  • Kommunikationsforschung: Politik und Gesellschaft (M.A.)
  • Lehramt berufsbildende Schule (MaL)
  • Lehramt Grundschule (MaL)
  • Lehramt Gymnasien (Staatsexamen): Katholische Religionslehre - in Kooperation mit Uni Jena
  • Lehramt Regelschule (MaL)
  • Lehramt Regelschule(Staatsexamen): Katholische Religionslehre - in Kooperation mit Uni Jena
  • Lehramt Sonderpädagogik (MaL) - Weiterbildendes Studium
  • Literaturwissenschaft: Texte.Zeichen.Medien (M.A.)
  • Philosophie (Sprache - Wissen - Handlung) (M.A.)
  • Psychologie (M.Sc.)
  • Religionswissenschaft/Religious Studies (M.A.)
  • Sonder- und Integrationspädagogik (M.A.)
  • Staatswissenschaften (M.A.)
  • Theologie und Wirtschaft (M.A.)

Weiterbildende Master-Studiengänge[Bearbeiten]

Campus & Studentenleben[Bearbeiten]

Verfasste Studierendenschaft der Universität Erfurt[Bearbeiten]

Die Verfasste Studierendenschaft besteht aufgrund der §§72ff Thüringer Hochschulgesetz und gliedert sich gemäß ihrer Satzung in Fachschaftsräte, die auf Ebene der Studienrichtungen eine Vertretung gegenüber der Fachbereichsleitungen und Professorenschaft ausüben, und dem Studierendenrat, der eine Gesamtvertretung darstellt. Alle immatrikulierten Studierenden der Universität sind zugleich Mitglied der Verfassten Studierendenschaft als Körperschaft des öffentlichen Rechts. Bezweckt wird eine Vertretung gegenüber der Hochschulleitung sowie eine Förderung der studentischen Kultur. Die Verfasste Studierendenschaft erhebt auf Grundlage der Beitragsordnung einen Beitrag, mit dem auf Antrag Veranstaltungen von Fachschaftsräten, Hochschulgruppen und einzelnen Studierenden gefördert werden können.[9]

Studentengemeinden[Bearbeiten]

In Erfurt gibt es die Evangelische Studentengemeinde und die Katholische Studentengemeinde sowie Studenten für Christus (SfC).

Studentenclub[Bearbeiten]

Hochschulladen WIESEL der Universität und Fachhochschule Erfurt

Das Studentenzentrum Engelsburg ist der Ort für studentische und kulturelle Begegnung in der Erfurter Altstadt. 1968 wurde von Studierenden der Medizinischen Akademie Erfurt mit einer Vielzahl von ehrenamtlichen Stunden der Grundstein für eine heute professionelle Kultur- und Gastronomiearbeit gelegt. Der Verein Studentenzentrum Engelsburg e. V. organisiert regelmäßig Konzerte, Lesungen, Filmnächte, Theatervorstellungen, Vorträge und vieles mehr. Im Hof der Engelsburg befindet sich auch der Erfurter Hochschulladen WIESEL | Alles rund ums Studium.

Studentische Gruppen[Bearbeiten]

An der Universität Erfurt existieren zahlreiche studentische Gruppen, so etwa politische und konfessionelle Hochschulgruppen, eine Amnesty International-Hochschulgruppe, die Jungen Europäischen Föderalisten, AEGEE Erfurt e. V. und das MARKET TEAM - Verein zur Förderung der Berufsausbildung e. V. Die seit 2004 an der Universität tätige Arbeitsgemeinschaft Nachhaltigkeit erreichte bereits die komplette Umstellung der Drucker und Kopierer auf Ökopapier. Für den internationalen Austausch sorgen die verschiedenen Projekte wie Café International, Springboard to Learning, Fremde werden Freunde - Eine Initiative für Toleranz und Gastfreundschaft in Erfurt oder der internationale Stammtisch.

Studentenmedien[Bearbeiten]

Seit 2009 erscheint die von Studierenden herausgegebene Literaturzeitschrift Wortwuchs. Die ebenfalls studentische Zeitung Campus Echo erscheint seit 2005 vierteljährlich. Die studentische Zeitung Zett-eL wurde im Wintersemester gegründet und berichtet insbesondere über die Politik des Studierendenrates der Universität Erfurt und andere hochschulrelevante Themen. Außerdem erscheint zwei Mal im Semester die Zeitung Lemma, die gemeinsam von Studierenden der Friedrich-Schiller Universität Jena, der Bauhaus Universität Weimar, der Universität Erfurt und der Technischen Universität Ilmenau herausgegeben wird.

Projekte[Bearbeiten]

National Model United Nations[Bearbeiten]

Im Sommersemester 2003 hat sich erstmals eine MUN-Projektgruppe an der Universität gebildet. Das Ziel der studentischen Initiative ist seither die Teilnahme am renommierten National Model United Nations NMUN in New York, mit über 3000 Studierenden eine der größten UNO-Simulationen weltweit. Dabei vertraten die Erfurter Delegierten 2004 die Interessen der Staaten Sao Tome und Principe und der Zentralafrikanischen Republik, 2005 Iran, 2006 Mexiko, 2007 Schweden, 2008 Rumänien, 2009 Frankreich, 2010 Mauritius, 2011 Cuba und 2012 Chile. Bei den National Model United Nations Conferences 2006 und 2009 wurde die Gruppe der Universität Erfurt jeweils mehrmals ausgezeichnet und schloss 2006 zudem als beste deutsche Gruppe ab. Sowohl 2007 als auch 2008 wurden die teilnehmenden Delegationen ausgezeichnet. Auch im Jahr 2012 erhielt die Delegation aus Erfurt eine Auszeichnung und zählte zu den besten Teilnehmern.

Die Gruppe ist ebenso regelmäßig an der Organisation kleinerer Vorbereitungs-MUNs, wie z. B. Erfurt Model United Nations (EfMUN) beteiligt.[10]

Kinder-Uni Erfurt[Bearbeiten]

Die Universität Erfurt beteiligt sich seit 2005 an der ganzjährig stattfindenden "Kinder-Uni Erfurt". Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren können dabei an speziell für sie konzipierten Veranstaltungen teilnehmen. Dort bringen Hochschullehrende den Kindern in Workshops und Vorlesungen vor allem medizinische, sozial- naturwissenschaftliche Themen verständlich näher und beantworten ihre Fragen. Die Universität Erfurt arbeitet dabei mit der Fachhochschule Erfurt und dem Klinikum Erfurt zusammen.

Erfurter Herbstlese[Bearbeiten]

Die Erfurter Herbstlese ist ein literarisches Projekt, das durch den Gründungsrektor der Universität Erfurt, Peter Glotz, maßgeblich mitgeprägt wurde und von der Universität Erfurt gemeinsam mit Partnern wie der Thüringer Allgemeinen veranstaltet wird. Die Lesereihe findet seit 1997 jährlich von Ende Oktober bis Anfang Dezember statt. Dabei stellen bekannte Autoren Deutschlands (beispielsweise Martin Walser oder der Schauspieler und Autor Armin Mueller-Stahl), aber auch Nachwuchs-Autoren ihre Werke vor.

Persönlichkeiten der Universität[Bearbeiten]

Siehe: Liste bekannter Persönlichkeiten der Universität Erfurt und Kategorie:Hochschullehrer (Erfurt)

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Erich Kleineidam: Universitas studii Erfordensis: Überblick über die Geschichte der Universität Erfurt im Mittelalter 1392-1521. Teil 1: 1392-1460. 1964, 2. erw. Auflage Leipzig 1985. Teil 2: Spätscholastik, Humanismus und Reformation: 1461 - 1521. 1969, 2. erw. Auflage Leipzig 1992. ISBN 3-7462-0603-0. Teil 3: Die Zeit der Reformation und Gegenreformation, 1521 - 1632. Leipzig 1980. Teil 4: Die Universität Erfurt und ihre theologische Fakultät von 1633 bis zum Untergang 1816. Leipzig 1981.
  • Almuth Märker: Geschichte der Universität Erfurt 1392-1816. (Schriften des Vereins für die Geschichte und Altertumskunde von Erfurt. Band 1) Weimar 1993. ISBN 3-7400-0814-8
  • Robert Gramsch: Erfurt - Die älteste Hochschule Deutschlands. Vom Generalstudium zur Universität. (Schriften des Vereins für die Geschichte und Altertumskunde von Erfurt. Band 9) Erfurt 2012. ISBN 978-3-95400-062-3
  • Steffen Raßloff: Erfurt. Die älteste und jüngste Universität Deutschlands. Erfurt 2014. (E-Paper)
  • Walter Künzel: 600 Jahre Universität Erfurt - Vier Jahrzehnte Medizinische Akademie Erfurt. Festschrift der Medizinischen Akademie Erfurt aus Anlass der Erfurter Universitätsgründung 1392. Erfurt 1992.
  • Fritz Wiegand: Szepter, Siegel und Ornate der ehemaligen Universität Erfurt. In: Harry Güthert (Hrsg.): Festschrift zur Eröffnung der Medizinischen Akademie Erfurt. Erfurt 1954, S. 27-42.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Universität Erfurt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. PM Prof. Dr. Gerd Mannhaupt wird bis auf Weiteres Leiter der Universität Erfurt und übernimmt die Aufgaben des Präsidenten vom 8. Juli 2014 auf uni-erfurt.de
  2. Statistisches Bundesamt: Studierendenzahlen Studierende und Studienanfänger/-innen nach Hochschularten, Ländern und Hochschulen, WS 2012/13, S. 66-113 (abgerufen am 3. November 2013)
  3.  Erich Kleineidam: Die Gründungsurkunde Papst Urbans VI. für die Universität Erfurt vom 4. Mai 1389. In: Ulman Weiß (Hrsg.): Erfurt 742-1990. Stadtgeschichte, Universitätsgeschichte. Böhlau Verlag, Weimar 1992, ISBN 3-7400-0806-7, S. 135-153.
  4. a b  Sönke Lorenz: Das Erfurter "Studium generale artium". In: Ulman Weiß (Hrsg.): Erfurt 742-1990. Stadtgeschichte, Universitätsgeschichte. Böhlau Verlag, Weimar 1992, ISBN 3-7400-0806-7, S. 123, 133.
  5. Robert Gramsch: Erfurt - Die älteste Hochschule Deutschlands. Vom Generalstudium zur Universität (Schriften des Vereins für die Geschichte und Altertumskunde von Erfurt. Bd. 9). Erfurt 2012. ISBN 978-3-95400-062-3
  6. Georg Oergel:Universität und Akademie zu Erfurt unter der Fremdherrschaft 1806-1814. Jahrbücher der Königlichen Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt. Neue Folge, Heft XXXI. Erfurt, 1905. S. 234
  7. "Gesetz zur Errichtung der Universität Erfurt und zur Aufhebung der Medizinischen Hochschule Erfurt" vom 23. Dezember 1993
  8. Universität Erfurt, Max-Weber-Kolleg: Forschungsschwerpunkte, Zugriff am 23. November 2009
  9. Satzungen der Verfassten Studierendenschaft
  10. Internetseite Model United Nations Universität Erfurt

50.99138888888911.010833333333Koordinaten: 50° 59′ 29″ N, 11° 0′ 39″ O