How to Cook Your Life

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Filmdaten
Deutscher Titel How to cook your life
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Englisch, Deutsch
Erscheinungsjahr 2007
Länge 100 Minuten
Altersfreigabe FSK keine Altersbeschränkung
Stab
Regie Doris Dörrie
Drehbuch Doris Dörrie
Produktion Franz X. Gernstl, Fidelis Mager
Musik b:sides music production
Kamera Jörg Jeshel
Doris Dörrie
Schnitt Suzi Giebler
Besetzung

How to Cook Your Life ist ein Dokumentarfilm von Doris Dörrie über den Zen-Lehrer Edward Espe Brown und dessen Kochkurse.

Inhalt[Bearbeiten]

Der Film begleitet dokumentarisch drei Kochkurse des Zen-Lehrers Edward Espe Brown. Die Kochkurse finden im Buddhistischen Zentrum Scheibbs in Österreich, im Tassajara Zen Mountain Center in Kalifornien und im Zen Center Green Gulch Farm in San Francisco statt. Brown bringt den Teilnehmern die Kunst des Kochens bei, zugleich unterrichtet er sie auch in der „Kunst des Lebens“. Er vermittelt dabei Weisheiten, die ihre Wurzeln in der jahrhundertealten Tradition des Zen-Meisters Dōgen, dem Gründer der Sōtō-shū, haben. Brown zeigt den Teilnehmern, wie man den Buddha in einfachen Küchentätigkeiten wie etwa dem Waschen von Reis oder dem Kneten von Teig entdecken kann. Die einzelnen Kochlektionen wechseln sich ab mit stiller Meditation und Rezitationen.

Ergänzt wird der Film durch einen Rückblick auf das Leben von Brown und dessen Lehrer. Weiters geht der Film auf die Essgewohnheiten und die Armut in den Vereinigten Staaten ein.

Filmkritik[Bearbeiten]

How to Cook Your Life ist ein kleiner Film, der sich die Freiheit nimmt, einen Menschen zu präsentieren, der ein paar Vorschläge zu machen hat. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.“

Ulrich Kriest: film-dienst, Nr. 10/2007

„Daraus resultiert kein Film über das Kochen, vielmehr eine Auseinandersetzung mit unserem Verhältnis zu Lebensmitteln, was letztlich die Beziehung zu uns selbst spiegelt. Eine reizvolle, nachdenklich stimmende Einführung in die Spiritualität des Zen-Kochens, die auch ein Ausdruck von Selbstsorge und Fürsorge ist.“

Lexikon des Internationalen Films[1]

Kapitel des Films[Bearbeiten]

  1. Begrüßung
  2. Befreit Eure Hände!
  3. Wer kocht wen?
  4. Fiasko
  5. Die Verwirrung durchschneiden
  6. Wut
  7. Überfluss
  8. Was steckt im Essen?
  9. Keine Vorliebe, keine Abneigungen
  10. Unvergleichlich
  11. Makel und Fehler
  12. Abspann

Bonusmaterial der DVD[Bearbeiten]

  • „Interview mit Doris Dörrie” über den Film
  • „Potato Chip Teaching” durch Edward Espe Brown
  • „Food & Wasting Food Teaching“ durch Edward Espe Brown
  • „Kinotrailer“

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Zeitschrift film-dienst und Katholische Filmkommission für Deutschland (Hrsg.), Horst Peter Koll und Hans Messias (Red.): Lexikon des Internationalen Films – Filmjahr 2007. Schüren Verlag, Marburg 2008. ISBN 978-3-89472-624-9