Hudson Italia

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Ein Serienexemplar des Hudson Italia

Der Hudson Italia war eine Designstudie und ein in geringer Zahl in den Modelljahren 1954 und 1955 hergestelltes Coupé, das gemeinsam von der Hudson Motor Car Co. in Detroit, Michigan und der Carrozzeria Touring in Italien entwickelt wurde. Der von Frank Spring entwickelte Wagen basierte auf dem Hudson Jet, von dem er Plattform und Mechanik übernahm, jedoch eine eigene Karosserie und Innenausstattung besaß.

Entwicklung[Bearbeiten]

Während der Entwicklung des unglücklichen Hudson Jet hoffte der Designer, Frank Spring, ein flaches, elegantes Auto zur Hudson-Modellpalette beizusteuern. Der Wagen erschien zunächst unter dem Namen „Super Jet“ und wartete mit vielen Neuerungen auf, wie Aluminiumkarosserie, Panorama-Windschutzscheibe, Türen, die für leichteres Ein- und Aussteigen 36 cm in das Dach eingriffen (wie Flugzeugtüren) und Schalensitze aus Leder und Vinyl.

Das Styling des Jet war konservativ, das des Italia jedoch ganz im Gegenteil. Zum einen war der Italia 10 cm niedriger als der Jet. Über den Hauptscheinwerfern hatten die vorderen Kotflügel V-förmige Lufteinlässe, die Kühlluft zu den Bremsen leiteten. Der vordere Stoßfänger zeigte ein großes umgekehrtes V in der Mitte, das bis in den Kühlergrill reichte. Lufteinlässe an den hinteren Kotflügeln kühlten die hinteren Bremsen und die Rückleuchten bestanden aus drei verchromten Röhren auf jeder Seite, die in die hinteren Kotflügel eingelassen waren.

Der hohe Preis des Wagens (4.350 USD) zusammen mit den fetzigen Prospekten von Hudson und der unabhängigen Marke (Hudson und Nash fusionierten im Mai 1954) besiegelten das Ende des Italia nach nur ca. 25 Exemplaren. Ein einzelner Prototyp einer 4-türigen Limousine – als X-161 bezeichnet – wurde ebenfalls zur Untersuchung der Fertigungsmöglichkeiten gebaut.

Der Wagen wurde von Hudsons L-Head-Sechszylindermotor mit 3,3 Litern Hubraum abgetrieben, der 114 PS (84 kW) entwickelte, und waren mit einem manuellen Dreiganggetriebe mit Lenkradschaltung ausgestattet. Man sagt, dass 21 der ursprünglich 26 gebauten Fahrzeuge bis heute überlebt haben.

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]