AMC AMX
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Der AMC AMX war ein PKW, der von der American Motors Corporation (AMC) hergestellt wurde.Der AMX war eine kürzere, 2-sitzige Version des Pony Cars AMC Javelin. Der AMX hatte eine leistungsfähige Mechanik und einen starken Motor in der Gran Turismo (GT) – Tradition, aber einen erschwinglichen Preis.
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[Bearbeiten] Ursprung des AMX
Der Name AMX bedeutet „American Motors eXperimental“, ein Code, der für etliche frühe Prototypen, die von AMC entwickelt wurden, verwendet wurde. Sie waren Teil der Versuche der Firma, ihr Image, nur wirtschaftliche Fahrzeuge zu bauen, in ein eher leistungsorientierten und jugendlicheren Image zu verkehren. Die ursprünglichen, großen AMX-Modelle wurden 1965 von den Styling-Studios von AMC unter Charles Mashigan entwickelt. 1966 wurde ein Konzeptfahrzeug von einem firmenfremden Berater entworfen und „AMX II“ benannt. Dies war ein Auto mit Kunststoffkarosserie, die Teil des „Projektes IV“ war. Der Vorstandsvorsitzende von AMC, Roy Abernethy gab dem italienischen Designer Vignale in Turin den Auftrag, ein richtiges Auto zu konstruieren. Dieser lieferte in nur 78 Tagen ein funktionsfähiges Auto mit Stahlkarosserie. Es wurde „AMX Vignale“ genannt und 1966 in der „New York International Auto Show“ ausgestellt.
American Motors hatte gleichzeitig zwei Entwicklungsprogramme: (1.) einen Production Racer zu bauen, der vom Javelin abgeleitet war, und (2.) ein komplett neues Auto aus Kunststoff zu entwickeln. Die erste Lösung nutzte schon vorhandene Technologien von AMC und ihre Erfahrungen im Bau verschweißten Karosseriekonstruktion, und wurde daher ausgewählt. Durch ziemlich kostengünstige Veränderungen am Javelin konnte der Production Racer dem Styling und den Proportionen des Prototyps angenähert werden. Der AMX wurde nur gute vier Monate nach dem Javelin auf den Markt gebracht.
Er war der erste amerikanische Production Racer mit Stahlkarosserie seit dem 1957er Ford Thunderbird. Der einzige andere 2-sitzige Sportwagen aus heimischer Produktion war zu dieser Zeit der Chevrolet Corvette mit einem Radstand von 2489,2 mm, während der Abstand zwischen Vorder- und Hinterachse beim AMX 2463,8 mm betrug. AMC gelang es, den Ruf eines leistungsfähigen Rennwagens für den AMX zu erreichen, da die Rennfahrer Craig Breedlove und Lee Breedlove 106 Geschwindigkeitsrekorde mit dem Wagen aufstellten. Der Motorpresse wurde das neue Modell auf dem Daytona International Speedway vorgestellt. Sogar der Playboy half mit, den neuen AMX zu vermarkten.
[Bearbeiten] Ein amerikanischer 2-Sitzer
Der Zweisitzer AMX war eine Limited Edition, der nach seiner Vorstellung am 15. Februar 1968 drei Jahre lang gebaut wurde. Die Verkaufszahlen waren: 6.725 Stück 1968, 8.293 Stück 1969 und 4.116 Stück 1970. Von diesen Fahrzeugen sind die 52 von Hurst umgebauten SS/AMX Drag Racer vielleicht die von Sammlern gesuchtesten.
Der AMX erhielt einen Preis als Best Engineered Car of the Year in den Jahren 1969 und 1970 von der SAE. Einer der Gründe für diese Preise lag in dem ersten aus Sicherheitsgründen in einem Stück spritzgegossenen Armaturenbrett der amerikanischen Industrie.
Alle von 1968 bis 1970 gebauten AMX gab es mit V8-Maschinen mit 290, 343, 360 und 390 cu.in. (4,75 ltr. , 5,6 ltr., 5,9 ltr. und 6,4 ltr. Hubraum) und Vierfachvergaser, die alle vom gleichen Block abstammten. Die Wagen hatten serienmäßig ein handgeschaltetes T-10-Vierganggetriebe, spezielle Torsionsstäbe, doppelte Auspuffrohre und dickere Reifen für bessere Traktion. Die Fahrleistungen mit der größten Maschine waren ansprechend, und so hatte der AMX seine größten Erfolge auf dem Dragstrip, wo er viele Jahre lang der „Super Stock Champion“ war. Als AMC den AMX auf den Markt brachte, verließ man sich auf den Rat von Craig Breedlove, um die nationalen und internationalen Geschwindigkeitsrekorde zu erreichen. Mehr als 100 Rekorde wurden gebrochen, einige davon bei Weitem, z.B. der für 24 Stunden mit 130 mph (208,26 km/h), der vorher bei 103 mph (165 km/h) lag.
1971 übertrug AMC den Name AMX auf eine leistungsfähigere Variante des Javelin, der bis 1974 hergestellt wurde. Selbst für leistungsgesteigerte Versionen des Hornet 1977, des Concord 1978 und des Spirit 1979 und 1980 nahm man diesen Namen wieder auf.
2005 fuhr die „Speed Channel Show American Muscle Car“ einen AMX 390 in einem Vergleichstest, um das großartigste je gebaute Muscle Car zu küren. Obwohl der AMX deutlich weniger Leistung als seine Wettbewerber (z.B. Pontiac GTO Judge, Ford Mustang Cobra Jet und Dodge Hemi Challenger) hatte, ermöglichte ihm sein geringes Gewicht, wettbewerbsfähig zu sein und sich vor einigen wesentlich größeren und leistungsfähigeren Fahrzeugen einzureihen.
Es gibt viele AMC-Vereine, die sich um dieses Auto kümmern, und auch Ersatzteile lassen sich noch in großer Menge zu vernünftigen Preisen finden.
[Bearbeiten] Konzeptfahrzeuge und Show-Cars
[Bearbeiten] AMX GT
Der AMX GT war ein AMC Javelin mit Kamm-Heck und wurde für den Auto Show Circuit 1968 als Konzeptfahrzeug entwickelt.
[Bearbeiten] AMX-400
George Barris baute sich einen 1969er AMX um. Er wurde für die zweite Episode der TV-Serie Banacek gebaut. Der Wagen war tiefergelegt und seine Karosserie deutlich verändert. Seine Dachholme waren um fast 25 cm gekürzt und der ganze Wagen um 46 cm verlängert worden. Er wurde als AMX-400 bekannt.
[Bearbeiten] Bizzarrini AMX/3
Der AMX/3 von 1970 war ein Hochleistungssportwagen mit Mittelmotor, der in den USA verkauft werden sollte. Sein Design war amerikanisch, er wurde aber von ItalDesign in der ehemaligen Bizzarrini-Fabrik in Turin gebaut. Von 1969 bis 1972 entstanden 6 Exemplare. Sein Design stammte vorwiegend vom AMC-Designer Richard Teague.
Der AMX/3 hatte einen AMC-V8-Motor mit 6.383 cm³ (390 cui), der 340 SAE-PS (254 kW) bei 5.100 U/min. entwickelte, und ein speziell hergestelltes OTO-Melara-Fünfganggetriebe in Transaxle-Bauweise. Der Wagen wurde von BMW für AMC getestet und man sagt, dass er Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 160 mph (256 km/h) schaffte. Er hatte einen Radstand von 2675 mm und war 4460 mm lang und 1902 mm breit.
Als Ableitung früherer Prototypen ist der Wagen nicht gerade bekannt. Der AMX/3 war die 3. Ableitung des AMC AMX-2-Sitzer-Konzeptfahrzeuges. Die zweite Ableitung, der AMX/2, war eine nicht funktionsfähige Designstudie. Es wurden nur zwei rollfähige Prototypen hergestellt. (Ein AMX/2 verbrachte viele Jahre vernachlässigt als Werbung auf einem Mast eines Gebrauchtwagenhandels). Der erste voll funktionsfähige AMX-Prototyp wurde als Teil des AMX-Projektes von AMC 1966 vorgestellt und wurde in gut erhaltenem Zustand jahrelang im Museum des Talladega Speedways ausgestellt.
[Bearbeiten] Leistungsdaten
Die Fernsehshow „Car and Track“ 1969 stellte folgende Werte nach Versuchsfahrten mit einem AMC-390 mit Vierfachvergaser und einer Verdichtung von 10,5 : 1 fest:
- Beschleunigung 0-60 mph (entspricht ca. 0-100 km/h): 6,5 sec.
- Zeit für ¼ Meile (400 m, stehender Start): 14,1 sec.
[Bearbeiten] Weblinks
- AMX390.com (englisch)
- AMXfiles.com (englisch)
- AMX-perience.com (englisch)
- Detailinformationen über den AMX/3 (englisch)
- JavelinAMX.com (englisch)
- AMC AMX bei ‘’Muscle Car Facts’’ — Eine Darstellung des AMX Baujahr für Baujahr (englisch)
- AMC Rambler Club -- Verein für AMCs, Baujahre 1958 – 1969 (englisch)
- American Motors Owners -- Verein für AMCs, Baujahre 1958 – 1987 (englisch)
Verbundene Automarken: Ajax | AMC | Dover | Eagle | Essex | Hudson | Jeep | Jeffrey | LaFayette | Nash | Nash-Healey | Rambler | Terraplane
AMC-Modelle: Alliance | Ambassador | AMX | Concord | Eagle | Encore | Gremlin | Hornet | Javelin | Marlin | Matador | Pacer | Rebel | Spirit
Eagle-Modelle: Medallion | Premier | Summit | Talon | Vision | Vista
Hudson-Modelle: 112 | Big Six | Challenger | Commodore Eight | Commodore Six | Country Club Eight | Country Club Six | Custom Eight | Custom Six | DeLuxe Eight | DeLuxe Six | Eight | Greater Eight | Greater Hudson | Hornet | Italia | Jet | Metropolitan | Pacemaker | Rambler | Six | Special Eight | Standard Eight | Super Eight | Super Six | Traveller Six | Wasp
Nash-Modelle: 40 | 400 | 600 | 660 | 680 | 870 | 880 | 890 | 960 | 970 | 980 | 990 | Advanced Eight | Advanced Six | Airflyte | Ambassador | Big Six | Four | LaFayette | Light Six | Metropolitan | Rambler | Single Six | Six | Special Eight | Special Six | Standard Eight | Standard Six | Statesman | Twin Ignition Eight | Twin Ignition Six
Rambler-Modelle: Ambassador | American | Classic | Marlin | Rebel

