Immersionsfuß

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Soldat mit „Grabenfuß“ im Ersten Weltkrieg

Der Immersionsfuß (Grabenfuß) ist eine Erkrankung des Fußes durch längere Einwirkung von Wasser. Chronifizierung der Erkrankung führt zur Gangrän.

Entstehung[Bearbeiten]

Der Immersionsfuß entsteht, wenn die Füße für einen längeren Zeitraum, meist über zwölf Stunden, in Wasser getaucht werden oder andauernd nass sind.

Symptome[Bearbeiten]

Unter anderem wird die dicke Außenhaut der Fußsohle weiß und runzlig. Einige Falten der Fußsohle werden beim Gehen sehr empfindlich. Nach wenigen Tagen wird der Schmerz stärker, und die Füße schwellen leicht an. Am größten ist der Schmerz an den Fersen und Fußballen.

Bei Wassertemperaturen ab ca. 30 °C sind zusätzlich die Fußoberseite, die Knöchel und eventuell sogar die Beine betroffen (Dschungelfäule). Zudem sind die Schmerzen und Schwellungen stärker, und die Haut ist gespannt und hart. Durch Scheuern (z. B. von Stiefeln verursacht) gegen die weiche, feuchte Haut können großflächige und tiefe Hautabschürfungen entstehen. Auch leichtes bis mäßiges Fieber (38–40 °C) ist möglich.

Behandlung[Bearbeiten]

Die einzige Möglichkeit, diesem Leiden entgegenzuwirken, besteht in der Trocknung bzw. Trockenhaltung von Füßen und Beinen. Um die Krankheit im Anfangsstadium aufzuhalten, muss man die nasse Haut an Füßen und Beinen mindestens zehn Stunden lang austrocknen lassen.

Gesundheitshinweis Dieser Artikel bietet einen allgemeinen Überblick zu einem Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose. Bitte hierzu diese Hinweise zu Gesundheitsthemen beachten!