James Dickey

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Dickeys Grab (li.) in Pawleys Island, South Carolina

James Lafayette Dickey (* 2. Februar 1923 in Atlanta; † 2. Januar 1997 in Columbia, South Carolina) war ein US-amerikanischer Schriftsteller und Lyriker.

Dickey wurde in den USA zuerst als Lyriker bekannt. In den folgenden Jahren veröffentlichte er regelmäßig Gedichtbände, verdiente seinen Lebensunterhalt aber mit Nebenjobs, Stipendien und Preisgeldern. Einen großen auch kommerziellen Erfolg hatte er mit seinem Roman Flussfahrt (orig. Deliverance), der bald darauf mit Burt Reynolds und Jon Voight unter dem Titel Beim Sterben ist jeder der Erste verfilmt wurde. Er schildert hier die Kanufahrt von vier zivilisationsmüden Amerikanern, die sich zu einem Alptraum aus Bedrohung und Mord entwickelt. Dickey spielte in dem Film selbst eine kleine Nebenrolle. Der Film wurde ein überwältigender Erfolg bei der Kritik und der Kinokasse.

Mit keinem seiner folgenden Werke, Lyrik und zwei weiteren Romanen, hat er an diesen Erfolg anschließen können. Flussfahrt gilt unter amerikanischen Literaturkritikern als einer der besten und einflussreichsten amerikanischen Romane des 20. Jahrhunderts.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1970: Flußfahrt, Einheitssachtitel: Deliverance.
  • 1987: Alnilam
  • 1993: Flucht zum weißen Meer (Orig. To the White Sea)

Verfilmungen[Bearbeiten]

Literarische Vorlage
  • 1971: Beim Sterben ist jeder der Erste (Deliverance)
Drehbuch
  • 1976: Der Ruf der Wildnis (The Call of the Wild) – nach dem Roman von Jack London

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]