James R. Rice

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James Robert Rice (* 3. Dezember 1940 in Frederick (Maryland)) ist ein US-amerikanischer Ingenieurwissenschaftler für theoretische Mechanik und Geophysiker. Er ist Professor an der Harvard University

Rice studierte an der Lehigh University mit dem Bachelor-Abschluss als Ingenieur 1962, dem Master-Abschluss 1963 und der Promotion in Angewandter Mechanik bei Ferdinand Beer[1] 1964. Danach war er Assistant Professor und ab 1970 Professor an der Brown University und ab 1981 Professor in Harvard. Er ist dort heute Mallinckrodt Professor of Engineering Science and Geophysics.

Er befasst sich insbesondere mit Hydrodynamik und Festkörpermechanik mit Anwendung in der Geophysik und Geotechnik, speziell Spannung, Deformation, Bruchbildung und Flüsse in Zusammenhang mit Erdbeben und Mechanik von Eis und Gletschern, Erdrutschen, Tsunamis und Hydrologie.

Er war unter anderem Gastprofessor und Gastwissenschaftler am Isaac Newton Institute, an der École normale supérieure (Blaise Pascal Professor), in Stanford, Cambridge und am Caltech (als Fairchild Scholar).

1994 erhielt er die Timoshenko Medal und er erhielt die William Prager Medal, 2012 die Louis Néel Medal[2], 2014 die Von-Karman-Medaille und er erhielt die Walter H. Bucher Medal. Er ist Mitglied der National Academy of Sciences, der American Academy of Arts and Sciences und der National Academy of Engineering. Er ist Fellow der Royal Society und der Royal Society of Edinburgh, der Academie des Sciences (1996), Mitglied der spanischen Ingenieursakademie und Fellow der American Geophysical Union. Er ist sechsfacher Ehrendoktor (Grenoble, Technion, Universität Paris VI, Lehigh, Northwestern, Brown).

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Mathematics Genealogy Project
  2. Laudatio