Jan de Baen

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Johan de Witt (1625–1672), Gemälde von Jan de Baen, Haags Historisch Museum Den Haag

Jan de Baen (* 20. März 1633 in Haarlem; † vor 8. März 1702, vermutlich in Den Haag) war ein niederländischer Porträtmaler.

Leben[Bearbeiten]

Jan de Baen war ein Schüler des Malers Jacob Adriaensz. Backer. Parallel kopierte er auch verschiedentlich Werke von Anthonis van Dyck um ihn zu studieren. Durch diese Studien wurde der englische König Karl II. auf de Baen aufmerksam und lud ihn nach London ein.

Später kehrte de Baen in die Niederlande zurück und ließ sich in Den Haag nieder. Vermutlich starb er dort im Alter von nahezu 69 Jahren am 8. März 1702.

Durch seine Porträts erreichte de Baen schon bald seinen künstlerischen Durchbruch. Mit der Zeit saßen ihm die vornehmsten Personen Modell, u. a. arbeitete er auch für den brandenburgischen Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm, für den er 1675 ein Porträt seiner Gattin, der Kurfürstin Dorothea von Holstein-Glücksburg, anfertigte.[1]

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Das Bild hängt heute im Schloss Caputh bei Potsdam. Abbildung in: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Schloss und Park Caputh. Deutscher Kunstverlag, Berlin 2009, ISBN 978-3-422-04011-3 (vordere Umschlagklappe).

Weblinks[Bearbeiten]

Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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