Jon Krakauer

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Jon Krakauer (* 12. April 1954 in Brookline, Massachusetts) ist ein US-amerikanischer Autor, der für die Zeitschrift „Outside“ tätig ist. Er wurde bekannt durch seinen Tatsachenbericht „In eisige Höhen“ (Into Thin Air), der von den tragischen Ereignissen während seiner Besteigung des Mount Everest im Mai 1996 handelt.

Dabei gerieten zwei kommerziell geführte Expeditionen im Zuge der Gipfelbesteigung wegen Planungsfehlern, übertriebenem Ehrgeiz, Selbstüberschätzung und Unverantwortlichkeit auf dem viel zu spät eingeleiteten Rückweg vom Gipfel in eines der häufigen Unwetter, die auch an guten Besteigungs-Tagen nachmittags plötzlich auftreten können. Das Unwetter und die fehlenden Rettungsmöglichkeiten führten zum Tod mehrerer Expeditionsmitglieder infolge Sauerstoffmangels, Entkräftung, Erfrierungen und Abstürzen.

Aus Krakauers Zeitschriften-Berichten und seinem Buch In eisige Höhen entwickelte sich eine heftige Kontroverse mit dem am selben Ereignis beruflich beteiligten Bergführer Anatoli Boukreev, der das Ereignis in einem weiteren Buch in vielen Punkten anders darstellte. Das Buch Krakauers wurde ein millionenfach verkaufter Bestseller. Krakauer ist ein erfahrener Bergsteiger und lebt in Seattle.

In Mord im Auftrag Gottes erzählt er die Geschichte der Mormonen, ihr Entstehen und ihre Verfolgung, aber auch die Verbrechen, die Angehörige dieser religiösen Gemeinschaft begingen und wie die Mormonen damit umgehen.

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