Kabardinische Autonome Sozialistische Sowjetrepublik

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Die Kabardinische Autonome Sozialistische Sowjetrepublik (auch ASSR Kabardin, russisch Кабардинская Автономная Советская Социалистическая республика, auch Kabardinskaya USDA) war der Name der Kabardino-Balkarischen ASSR nach der Deportation der Balkaren im Zweiten Weltkrieg, als nur noch Kabardiner übrig blieben.

Erst im Jahre 1957 wurde der alte Name wiederhergestellt. Die Kabardinskaya USDA war eine autonome Republik innerhalb der RSFSR, die innerhalb der Jahre 1944–1957 existierte.

Das Land, in den sich dieses Gebiet befand, war die UdSSR, der Status war die USDA (deutsch ASSR), sie war innerhalb der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik, das administrative Zentrum war Nalchik. Die offiziellen Sprachen waren kabardinisch und russisch.

Aufgeteilt war die autonome sozialistische Sowjetrepublik in 15 Bezirke: Baksan, Zolskij, Kuba, Leskensky, Maisky, Nagorny, Naltschik, Primalkinsky, Prokhladnensky, dem Sowjetischen, Terek, Urvansky, Urozhaynensky, Chegem und Elbrusskij.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Kabardinskaya USDA entstand am 8. April 1944 durch die Umbenennung der Kabardino-Balkarischen ASSR (in Verbindung mit der Deportation der Balkaren, welche der Kollaboration mit den Deutschen bezichtigt wurden).

Im Jahre 1956 wurden Kuba und Nalchik, die bergigen Gebiete, abgeschafft.

Am 9. Januar 1957 wurde als Ergebnis der Rehabilitation der Balkarischen ASSR Balkarien zurück in die Kabardino-Balkarische Autonome Sozialistische Sowjetrepublik umbenannt.

Nach der Unabhängigkeit Russlands von der Sowjetunion wurde der Föderationsvertrag unterzeichnet, und das Gebiet wurde als Kabardino-Balkarien eine autonome Teilrepublik der Russischen Föderation.

Literatur[Bearbeiten]

  • Arsen Karow: Administratiwno-territorijalnyje preobrasowanija w Kabardino-Balkarii: istorija i sowremennost. El-Fa, Naltschik 2000, ISBN 5-88195-434-3.