Karl-Heinz Stroux

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Karl-Heinz Stroux (* 25. Februar 1908 in Hamborn, heute zu Duisburg; † 2. August 1985 in Düsseldorf) war ein deutscher Schauspieler, Regisseur und Theaterleiter.

Leben[Bearbeiten]

Der Sohn eines Arztes studierte zwischen 1927 bis 1930 Geschichte und Philosophie in Berlin und besuchte daneben die Schauspielschule an der Volksbühne Berlin, an der er Regieassistent und Schauspieler (1928 bis 1930) war. Anschließend war Stroux Regisseur an verschiedenen Berliner Bühnen, 1934/1935 in Erfurt und 1936 bis 1938 in Wuppertal, 1939 bis 1944 Gastregisseur am Burgtheater in Wien. 1945 eröffnete er die von ihm mitbegründeten Heidelberger Kammerspiele. 1946 wurde er Oberspielleiter in Darmstadt, 1948 in Wiesbaden. 1949 bis 1951 war Stroux Oberspielleiter am Hebbel-Theater, dann bis 1955 am Schiller- und Schlossparktheater in Berlin und von 1955 bis 1972 Generalintendant des Schauspielhauses in Düsseldorf. Ab 1972 war er als freier Regisseur und wieder als Schauspieler tätig.

Stroux arbeitete seit 1959 mit Eugène Ionesco zusammen und setzte sich besonders für das osteuropäische Theater ein.

Karl-Heinz Stroux war der Vater von Thomas Stroux und Stephan Stroux.[1]

Sein Grab befindet sich auf dem Düsseldorfer Nordfriedhof.

Ehrungen[Bearbeiten]

Filmografie[Bearbeiten]

  • 1931: M (Darsteller)
  • 1939: Morgen werde ich verhaftet (Regie)
  • 1949: Der große Mandarin (Drehbuch, Regie)
  • 1949: Begegnung mit Werther (Regie)
  • 1961: Wir sind noch einmal davongekommen (Regie)
  • 1962: Vor Sonnenuntergang (Regie)
  • 1968: Das Käthchen von Heilbronn (Regie)
  • 1970: Triumph des Todes oder Das große Massakerspiel (Regie)
  • 1984: Die Dame und die Unterwelt (Darsteller)

Weblinks[Bearbeiten]

Belege[Bearbeiten]

  1. http://www.stephanstroux.de/stroux/stroux_biographie.html