Karl Christian Planck

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Karl Christian Planck

Karl Christian Planck (* 17. Januar 1819 in Stuttgart; † 7. Juni 1880 in Winnenden) war ein deutscher Naturphilosoph und Vertreter des Reinen Realismus.

Planck gehört zu den Philosophen, die sich den zu seiner Zeit aktuellen Strömungen des Positivismus, Materialismus und Darwinismus entgegenstellten. Zwar erkannte er die Leistungen der Naturwissenschaften an, versuchte diese aber in ein System einzugliedern, in dem die menschliche Gesellschaft sich von ethischen Maßstäben leiten lässt und die naturwissenschaftlichen und technischen Fortschritte nicht zu inhumanen Zwecken verwendet werden. Seine Theorien fanden keine Anerkennung durch eine akademische Laufbahn, die er immer angestrebt hatte. Auf der anderen Seite wurde er von seinen Anhängern als politischer Messias gepriesen.

Leben[Bearbeiten]

Planck verbrachte seine ersten Lebensjahre in Stuttgart und dem damals noch ländlichen Stammheim. Dann musste er nach Großbottwar zum Großvater Megenhardt umziehen, um dort seine Grundschulzeit zu absolvieren. Die Trennung von seinen Eltern, die Geschichten um Friederike Hauffe und eine herzliche Abneigung gegenüber seinem Vetter Friedrich Rohmer mögen mitbestimmend für seinen Lebenslauf gewesen sein. 1830 wurde Planck auf zwei Jahre mit seiner Familie in Blaubeuren wiedervereinigt, wo er in der dortigen Lateinschule auf die Prüfungen fürs evangelisch-theologische Seminar vorbereitet wurde. Aber schon 1832 erfolgte eine neue Trennung anlässlich seines Eintritts in das Seminar Schöntal, das er als einer der besten 1836 verließ.

Planck studierte anschließend Theologie an der Universität Tübingen als Stipendiat des Evangelischen Stifts Tübingen bis zum ersten Examen 1840, ohne das übliche Vikariat anzutreten. Er promovierte zum Doktor der Philosophie mit Die Völker der neueren Zeit. 1841/42 verbrachte er ein wissenschaftliches Wanderjahr, das ihn bis nach Berlin und Dresden führte. In die Heimat zurückgekehrt wurde er Verweser des zweiten Stadtpfarramts in Blaubeuren 1842/43. Aus dieser Zeit sind Predigt-Texte und theologische Veröffentlichungen erhalten. Schon in seiner Zeit am Tübinger Stift entstanden seine ersten philosophischen Arbeiten. Im Herbst 1843 wurde Planck als Repetent an das Seminar Maulbronn berufen, im August 1844 in gleicher Funktion dann zum Tübinger Stift, wo er sich 1848 als Privatdozent der Philosophie habilitierte und Stiftsbibliothekar wurde.

Da eine ordentliche Professur nicht in Aussicht stand, studierte Planck zusätzlich klassische Philologie und wurde 1855 Gymnasiallehrer in Ulm; 1869 wechselte er nach Blaubeuren in gleicher Funktion, um endlich 1879 in Maulbronn zum Ephorus ernannt zu werden. Die letzten Wochen seines Lebens verbrachte er in der Anstalt Winnenthal.

Eine Biographie Karl Christian Plancks wurde erst 1950 von seiner Tochter Mathilde Planck verfasst und herausgegeben.

Schaffen[Bearbeiten]

Zu Plancks Werken ist als Erstes zu bemerken, dass sie physisch nur schwer zugänglich sind: in den Lesesälen großer Bibliotheken. Die Auflagen waren bis auf eine Ausnahme sehr klein. Der Katechismus des Rechts wurde von Planck auf eigene Kosten gedruckt und musste als Ladenhüter dann zu Makulatur verarbeitet werden!

Planck wird der berechtigte Vorwurf gemacht, dass er seine Quellen nicht ausführlich dokumentiert. Auf der anderen Seite ging er wohl davon aus, dass seine Leser im gleichen Maß Teilhaber am Kanon der Weimarer Klassik und der Philosophie des Deutschen Idealismus waren wie er (siehe dazu die Übersichten bei Schlosser). Darüber hinaus sollten zumindest Jean Paul Richter, David Friedrich Strauß, Carl Gustav Carus, Justinus Kerner und die Zugehörigkeit zur Tübinger Schule (Ferdinand Christian Baur) besonders hervorgehoben werden, um Plancks Gedankengängen zum großen Teil folgen zu können.

Offensichtlich aus seinen Vorlesungs-Skripten entwickelte Planck seine grundlegenden Ideen und präsentierte diese der Öffentlichkeit ab 1849 in Die Weltalter. Deren erster Teil System des reinen Realismus wurde 1850 veröffentlicht; der zweite, weitaus schmalere Teil Das Reich des Idealismus oder zur Geschichte der Philosophie erschien 1851; beide beim Tübinger Verlag der Buchhandlung Zu-Guttenberg. Das philosophische System, das er in dieser Schrift entwickelte, stieß auf wenig Interesse, und in den nächsten Jahren unternahm er weitere Anstrengungen, um seine Gedankengänge publik zu machen. So entstanden die Bücher Katechismus des Rechts (1852), Grundlinien einer Wissenschaft der Natur, Seele und Geist (1871) und zahlreiche weitere Schriften. Ein Jahr nach Plancks Tod gab sein Freund Karl Reinhold von Köstlin das Testament eines Deutschen heraus, in dem seine Hauptgedanken noch einmal verdeutlicht wurden.

Neben den bereits genannten Schriften verfasste Planck auch Anthropologie und Psychologie auf naturwissenschaftlicher Grundlage (1874), Bismarck: Süddeutschland und der deutsche Nationalstaat (1872) und Logisches Causalgesetz und natürliche Zweckmäßigkeit (1874). 1843 gründete er zusammen mit Albert Schwegler und Eduard Zeller die Jahrbücher der Gegenwart, die als Organ des schwäbischen Hegelianismus auftraten.

Wirkung bei Zeitgenossen und Nachgeborenen[Bearbeiten]

Planck tritt mit einem fertigen Universal-Konzept an die Öffentlichkeit, das er bis zu seinem Tod im Wesentlichen nicht mehr ändert. Um nicht missverstanden zu werden, drückt er sich sehr umständlich aus, obwohl die folgenden Zitate zeigen mögen, dass er sehr viel mehr Aufmerksamkeit verdient hätte. Seine als Psychogramm ausgearbeitete Schrift über Jean Paul etwa ist leicht lesbar ausgearbeitet und öffnet auch heutigen Lesern einen sehr guten Zugang zu diesem Schriftsteller. Abgesehen von Freunden und Schülern ist er zu seiner Schaffenszeit ignoriert worden, obwohl Spuren in den französischen und skandinavischen Sprachraum verfolgt werden können (etwa zu Jules Correvon oder Harald Høffding). Die Eintragungen in den Lexika verschweigen fast durchwegs die sozialrevolutionären Aspekte seines Schaffens.

Johannes Heinßen insinuiert, dass Planck sehr wohl Bestandteil des Bildungsbürgertumkanons gegen Ende des 19. Jahrhunderts war; erwähnt hat ihn aber etwa Albert Schweitzer in seiner Geschichte der Leben-Jesu-Forschung (1906) nicht. Sehr erstaunlich, wenn man bedenkt, dass Planck die „konsequente Eschatologie“ in extremis extrapoliert hat zu „Katechismus des Rechts“ und sogar „Evangelium der Menschheit“ (siehe dazu die kurze Ausarbeitung bei Andreas Wechsler im Tübinger Kontext der 1840er Jahre.)

Aus heutiger Sicht muss Planck als Visionär gelten, der erst von Nachgeborenen – mit oder ohne Kenntnis seiner Werke – aufgegriffen worden ist. Als Naturphilosoph nimmt er das integrale Bewusstsein eines Jean Gebser vorweg, und sogar das „Rechnende Universum“ von Konrad Zuse lässt sich bei ihm erahnen. Er geht davon aus, dass aus einer ursprünglichen Ganzheit Teile sich Schritt für Schritt verselbständigen, die aber immer untereinander in Verbindung bleiben. Als Geschichts- und Religionsphilosoph sieht er den ursprünglichen Menschen als Wollenden eins mit der Natur. Sobald das Denken sich verselbständigt, wird hinter der Natur ein jenseitiger Wille wahrgenommen – es entsteht die Religion, die sich über mehrere Schritte entwickelt, kulminierend in Jesus, der das Jenseitige in sich selbst entdeckt. Durch die Erwartung einer „neuen Erde“ haben Jesus und seine Anhänger es allerdings versäumt, sich um die rechtliche Ausgestaltung des Evangeliums zu kümmern.

Als Ansporn mochte Planck Fichtes Satz gestanden haben: „Es ist Bestimmung des Staates, jedem erst das Seinige zu geben, ihn in sein Eigentum erst einzusetzen und ihn sodann erst ihn dabei zu schützen.“[1] Direkt hat Planck diesen Satz umgesetzt in die Maxime, dass der Boden Allen gehört, und dass Jeder seinen Anteil für den eigenen Broterwerb daran haben muss. Dies ist nun das konsequente Anliegen von Planck als Rechtsphilosoph, wie es gedrängt in seinem Katechismus des Rechts oder Grundzüge einer Neubildung der Gesellschaft und des Staats gleich eingangs zum Ausdruck kommt: „Jeder Mensch hat von Natur ein Anrecht auf den Boden, aus welchem er die Mittel für sein Dasein entnehmen muß; jeder Mensch hat den rechtlichen Anspruch, daß ihm für seine Arbeit in der menschlichen Gemeinschaft auch das zu Theil werde, wessen er als Mensch bedarf, daß er leiblich und geistig sich zu dem ausbilden könne, wozu er als Mensch berufen ist.“ Das Ziel ist eine weltweite Gesellschaft, die alle Jenseits-Hoffnungen ins Diesseits integriert, um so wieder die ursprüngliche Einheit zu erreichen. In seinem Testament eines Deutschen steigert Planck diese Ideen zu einem „Evangelium der Menschheit – Das Ziel und die Vollendung“.

Ob Silvio Gesell mit seiner Freiland-Bewegung auf Planck fußt, müsste noch nachgewiesen werde.

Mit der Unterscheidung von Erwerbsarbeit und Berufstätigkeit nimmt Planck das Konzept der „neuen Arbeit“ von Fritjof Bergmann vorweg. Schließlich könnten sich attac und die Initiativen für ein Bedingungsloses Grundeinkommen in seinen Schriften wiedererkennen. Karl Christian Planck ist leider auch ein sehr präziser Prophet gewesen. Viele Jahre hat er sich als gesamtdeutscher Patriot gegen die preußisch-militaristische Einigung Kleindeutschlands gewehrt. Noch während der deutsch-französischen Kriegs schreibt er 1870 auf Seite IX seines Vorworts zu Seele und Geist: „...(die) militärisch-gewaltsame Einigungsform (...) drängt (...) vollends zum letzten umfassendsten und blutigsten Kampfe hin, nach Osten und Westen, nach Süden und Norden zugleich“. Über seinen Vater Otto Ludwig Umfrid auf Planck aufmerksam geworden, hat der „Friedenshetzer“ Otto Umfrid dieses Vermächtnis zusammen mit der Tochter Mathilde Planck versucht am Leben zu halten, so kurz vor dem Ersten Weltkrieg mit seiner Broschüre Völkerevangelium. Die dritte Generation endlich, Hermann Umfrid, wurde von den Nazis in den Tod getrieben, nicht ohne ein kleines Samenkorn etwa bei den Geschwistern Scholl gelegt zu haben. Humanistische Union und die deutsche Friedensbewegung können sich also auf Planck zurückführen lassen. Plancks Ideen als Reform-Pädagoge sollten genauso evaluiert werden, wie sein Kampf gegen den bürokratischen Staat, den er so charakterisierte: „zentralisierte vielregierende und vielschreibende Staatsmaschine, die fremd gegen den Geist und die innere lebendige Bestimmtheit der einzelnen Gebiete und Verhältnisse von oben herab gleichmäßig über alle Gemeinde- und Provinzialverwaltung, über Kirche und Unterricht, über gewerbliches und bäuerliches Leben übergreift“.[2]

Adolf Baumeister hat versucht, den Natur- und Religionsphilosophen Planck populär zu machen, gerade wie Mathilde Planck, die bis ins höchste Alter sich um seine Rechtsphilosophie bemühte. Inwiefern Planck seinen entfernten Neffen, den Nobel-Preisträger Max Planck, beeinflusst hat, ist unklar.

Ehrungen[Bearbeiten]

Plancks Grab auf dem Pragfriedhof Stuttgart

Nach Karl Christian Planck ist ein Seniorenstift in Blaubeuren benannt. Eine Gedenktafel ist angebracht am ersten Wohnsitz (1854-1860) Plancks in Ulm im damals anrüchigen Fischerviertel, zwischen zwei Blau-Armen gegenüber dem Haus Zum Wilden Mann. Die Inschrift auf dem kleinen Denkmal (siehe Abbildung) lautet: „Reines selbstlos lichtes Wirken ist dem Ursprung nach alles im selbstlos lichten Wollen und Wirken der Gesamtordnung ist auch dein Ziel oh Mensch“

Zitatnachweis[Bearbeiten]

  1. aus: Geschlossener Handelsstaat, Buch 1, Kapitel 1
  2. Zu finden in: Der bureaukratische Staat nach seinem Ausgangspunkt und Ziel, in: Deutsche Vierteljahresschrift, 1857/III, S. 107–147

Werke[Bearbeiten]

  • Die Völker Europas, 1840 (Dissertation, Verbleib unbekannt)
  • Europa und der Orient, (in Hallische Jahrbücher, Nr. 283-286), 1840
  • Das Prinzip des Ebionitismus, 1843
  • Kirchliche und nationale Reformation, (in Jahrbücher der Gegenwart, S. 488 ff), 1845
  • Der Ursprung des Mosaismus, (in Zellers Theologische Jahrbücher, H. 3-4), 1845
  • Judentum und Urchristentum, (in Zellers Theologische Jahrbücher, H. 2-4), 1847
  • Die Weltalter, Buchhandlung Zu-Guttenberg, Tübingen:
    • 1. Theil: System des reinen Realismus, 1850
    • 2. Theil: Das Reich des Idealismus oder zur Geschichte der Philosophie, 1851
  • Die Grundlagen des Erlösungsbegriffs, (in Zellers Theologische Jahrbücher, H. 1), 1851
  • Katechismus des Rechts, 1852
  • Das Christentum und die Rechtsaufgaben der Gegenwart, (in Zellers Theologische Jahrbücher, S. 469 ff.), 1852
  • Ueber die wahre positive Bedeutung des Rechtsbegriffes, (in Allgemeine Monatsschrift für Wissenschaft und Literatur, S. 907 ff), 1852
  • Die soziale Frage auf deutschem Boden, (in Deutsches Museum, Nr. 15-17), 1854
  • Rußland und die Russenfurcht, 1854
  • Der bürokratische Staat nach seinem Ausgangspunkt und Ziel, (in Deutsche Vierteljahresschrift, III.), 1857
  • Das Kirchentum unserer Tage und seine Stellung zu den Aufgaben der Gegenwart, (in Deutsches Museum, Nr. 40 f), 1857
  • Zur Unterrichtsfrage der Gegenwart, (in Deutsche Vierteljahresschrift, III.), 1859
  • Deutschland und der Napoleonismus, 1860
  • Das industrielle Deutschland als Übergang vom humanistischen zum frei bürgerlichen und nationalen, (in Grenzboten). Oktober 1861
  • Grundzüge der genetischen Naturwissenschaft, 1862
  • Grundlinien einer Wissenschaft der Natur, 1864
  • Sechs Vorträge über die rechtlich-bürgerlichen Aufgaben der deutschen Nation, gehalten vor der Ulmer Bürgerschaft 1866
  • Bismarck, 1866
  • Jean Paul’s Dichtung im Lichte unserer nationalen Entwickelung, 1867, Neuausgabe 2013, ISBN 978-3-942594-57-8
  • Süddeutschland und der deutsche Nationalstaat, 1868
  • Parmenides, 10. Bändchen zu Platos ausgewählten Werken – Einleitung und Übersetzung, 1868
  • Grundzüge der organischen Naturansicht, 1869
  • Gesetz und Ziel der modernen Kunstentwickelung im Vergleich mit der antiken, 1870
  • Seele und Geist oder Ursprung, Wesen und Thätigkeitsform der psychischen und geistigen Organisation, 1871
  • Wahrheit und Flachheit des Darwinismus. Ein Denkstein zur Geschichte heutiger deutscher Wissenschaft. Beck, Nördlingen 1872
  • Grundriss der Logik als kritische Einleitung zur Wissenschaftslehre, 1873
  • Anthropologie und Psychologie auf naturwissenschaftlicher Grundlage, 1874
  • Manchestertum und deutscher Beruf, (in Tübinger Zeitschrift für Staatswissenschaft, S. 304 ff), 1875
  • Logisches Causalgesetz und natürliche Zweckthätigkeit. Zur Kritik aller kantischen und nachkantischen Begriffsverkehrung, 1877
  • Ziel und Entwickelungsgesetz der alten Philosophie, 1877
  • Die Not im Reiche, (in Allgemeine Zeitung, Nr. 252 ff). 1878
  • Testament eines Deutschen. Philosophie der Natur und Menschheit, hg. v. Karl Reinhold Köstlin. Fues, Tübingen 1881
  • Deutsche Zukunft. Ausgewählte politische Schriften, hg. v. Mathilde Planck. Drei Masken, München 1925

Literatur[Bearbeiten]

  • Otto Ludwig Umfrid: Karl Planck. Dessen Werke und Wirken. Zum Andenken an den Verewigten seinen Schülern und Freunden gewidmet. Fues, Tübingen 1881.
  • Adolf Baumeister: Die Behandlung der Offenbarung bei Karl Planck. Karl Braun, Schwäbisch Hall 1886.
  • Schmidt: Das Lebensideal Karl Christian Plancks, in: Vorträge der philosophischen Gesellschaft, Berlin 1896.
  • Rudolf Steiner: in Welt- und Lebensanschauungen im neunzehnten Jahrhundert, Band 2. Cronbach, Berlin 1900; ab 1914 als Die Rätsel der Philosophie. Rudolf Steiner Verlag (GA 18), Dornach 9. A. 1985; S. 350f und 366–370 in der Taschenbuchausgabe, Dornach 1985, ISBN 3-7274-6105-5.
  • Rudolf Eisler: Karl Christian Planck in: Philosophenlexikon, Wien 1911.
  • Rudolf Steiner: in Vom Menschenrätsel. Philosophisch-Anthroposophischer Verlag, Berlin 1916; Steiner (GA 20), Dornach 5. A. 1984; besonders S. 70–79 in der Taschenbuchausgabe, Dornach 1984, ISBN 3-7274-6380-5.
  • Mathilde Planck: Der Berufsstaat. Nach der Rechtslehre Karl Chr. Plancks. Diederichs, Jena 1918.
  • Reinhold Planck: Der Rechtsbegriff Karl Chr. Plancks (= Diss. Tübingen 1921). Winnenden 1922.
  • Gerhard von dem Borne: Karl Christian Plancks Anthropologie auf der Grundlage seiner Logik des reinen Denkens. Inaugural-Dissertation, Jena 1929.
  • Reinhold Planck: Karl Chr. Planck und der Nationalsozialismus. Ludwigsburg 1933 (?) (Eine senile Anbiederung des Sohnes an die neuen Machthaber; im Katalog der DNB noch nicht aufgeführt, jedoch liegen 8 Seiten Sonderdruck in Fraktur mit altersentsprechender Patina vor, passt auch zum Briefwechsel Baumeister – Rosenberg, aufgeführt bei Rayhrer; der Cousin Erwin Planck (Sohn von Max Planck) war dagegen Widerstandskämpfer und wurde noch 1945 hingerichtet. Originaldokument und zwei Kopien mit Annotationen werden seit 31. Januar 2008 in der DNB bearbeitet.)
  • Hermann Ruelius: Karl Christian Planck und die deutsche Erneuerungsbewegung nach 1870. Dissertation, Frankfurt am Main 1938.
  • Mathilde Planck: Das unsichtbare Reich. Mayer, Stuttgart 1946.
  • Adolf Baumeister: Karl Christian Plancks „Reiner Realismus“, posthum herausgegeben von Friedrich Waaser. Frommanns, Stuttgart 1947.
  • Mathilde Planck: Vom Sinn des Lebens. Hess, Ulm 1947.
  • Werner Ziegenfuß/Gertrud Jung: Karl Christian Planck in: Philosophenlexikon, Berlin 1949.
  • Mathilde Planck: Karl Christian Planck. Frommanns, Stuttgart 1950.
  • Otto Heuschele: Geisteserbe aus Schwaben, S. 195-208; Berufsordnung (1879), S. 249; Erinnerungstafel. Steinkopf, Stuttgart 1980, ISBN 3-7984-0504-2.
  • Klara Nestle: (Hg.) Karl Christian Planck. Philosoph, Prophet und Vorbild (1819 bis 1880). Vaas, Ulm 1980, ISBN 3-88360-020-2.
  • Horst Dieter Schlosser: dtv-Atlas zur deutschen Literatur, Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1983, ISBN 3-423-03219-7.
  • Annemarie Rayhrer: Karl Christian Planck 1819–1880. Bibliographie. Württembergische Landesbibliothek, Stuttgart 1987, ISBN 3-88282-015-2.
  • Andreas Wechsler: Karl Christian Planck und seine Rückfrage nach der Bedeutung des „Bewusstseins Jesu“ für die Entwicklung des Urchristentums in: Geschichtsbild und Apostelstreit, S. 67–70. de Gruyter, Berlin 1991, ISBN 3-11-013399-7.
  • Johannes Heinßen: in Historismus und Kulturkritik. Studien zur deutschen Geschichtskultur im späten 19. Jahrhundert. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2003, ISBN 3-525-35193-3.

Weblinks[Bearbeiten]