Karl Maria Alexander von Auersperg

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Karl von Auersperg im Jahre 1902

Karl Maria Alexander, Fürst von Auersperg, Herzog von Gottschee (* 26. Februar 1859 in Wien; † 19. Oktober 1927 in Goldegg; ab 1919 Karl Maria Alexander Auersperg[1]) war ein österreichischer Gutsbesitzer und Politiker.

Leben[Bearbeiten]

Karl Maria Alexander war ein Sohn des Ministerpräsidenten Fürst Adolf von Auersperg. Er war Rittmeister der Reserve, Obersterblandkämmerer und Obersterblandmarschall in Krain und der Windischen Mark, Geheimer Rat und Ritter des Ordens vom Goldenen Vlies. Als Nachfolger seines Onkels Fürst Karl von Auersperg wurde er 1891 erbliches Mitglied des Herrenhauses. Von 1894 bis 1902 war er als Abgeordneter des Großgrundbesitzes Mitglied des niederösterreichischen Landtags. Von 1907 bis 1911 war Auersperg als Reichsratsabgeordneter vom Wahlkreis der Gottscheer ins österreichische Abgeordnetenhaus gewählt.[2] Als Präsident der Landwirtschaftsgesellschaft vertrat er landwirtschaftliche Interessen. Die Einführung des allgemeinen Wahlrechts lehnte er entschieden ab.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Siehe Adelsaufhebungsgesetz 1919.
  2. Erich Petschauer: 20. Jahrhundert / I. In: Jahrhundertbuch der Gottscheer, 1980. Abgerufen am 24. Jänner 2011.
  3. Die Wahlrechtsreform 1907: Wichtiger Reformschritt oder Niederlage? Die Herrenhaus-Debatte vom 21. Dezember 1906. Parlamentskorrespondenz Nr. 41 vom 26. Jänner 2007 des Österreichischen Parlaments. Abgerufen am 24. Jänner 2011.