Klaus Landfried

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Klaus Landfried (* 26. Januar 1941 in Heidelberg) war Professor für Politikwissenschaft und ehemaliger Präsident der Hochschulrektorenkonferenz.

Klaus Landfried studierte Volkswirtschaftslehre, Geschichte, Neuere Deutsche Literatur, Öffentliches Recht und Politikwissenschaft an den Universitäten Basel und Heidelberg. Im Jahr 1970 wurde er mit einer Arbeit über die politischen und weltanschaulichen Vorstellungen Stefan Georges und seines Kreises an der Universität Heidelberg promoviert, wo er von 1968 bis 1971 am Institut für Politische Wissenschaft tätig war. Von 1972 bis 1973 war Klaus Landfried John F. Kennedy Memorial Fellow an der Harvard University in Cambridge (Massachusetts), USA.

Seit 1982 war er mit der Einrichtung des Kontakt-Büros für Innovations- und Technologie-Consulting an der Universität Kaiserslautern beschäftigt, wo er seit 1974 Professor für Politikwissenschaft am Fachbereich für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften war. Zwischen 1987 und 1997 war Klaus Landfried Präsident der Universität Kaiserslautern, zuvor Vize-Präsident von 1981 bis 1987.

Seit August 1997 war Landfried Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (Vize-Präsident von 1991 bis 1997). Davor war er für einen längeren Zeitraum Vorsitzender der Regionalen Konferenz der Präsidenten der Universitäten in Rheinland-Pfalz.

Darüber hinaus war Landfried seit 1994 Mitglied des Beirats des Centrum für Hochschulentwicklung GmbH in Gütersloh und seit 1993 als Vorstandsmitglied bei der Rheinland-Pfalz-Initiative für die Zukunft.

Klaus Landfried lebt in Heidelberg.

Landfried bestreitet, dass der Mensch eine globale Erwärmung verursache; er ist Mitzeichner der EIKE-Petition an Angela Merkel[1].

Schriften[Bearbeiten]

  • Stefan George. Politik des Unpolitischen. Stiehm, Heidelberg 1975.

Weblinks[Bearbeiten]

Quellenangaben[Bearbeiten]

  1. Europäisches Institut für Klima und Energie: Offener Brief an Kanzlerin Merkel