Klaus Rifbjerg

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Klaus Rifbjerg bei BogForum am November 2008, Forum Kopenhagen.

Klaus Rifbjerg (* 15. Dezember 1931 in Kopenhagen) ist einer der produktivsten dänischen Schriftsteller der Gegenwart, der sich in einer Vielzahl von Werken ausgedrückt hat.

Biographie[Bearbeiten]

Rifbjerg wuchs auf der Insel Amager im Öresund, Ostküste von Sjælland, auf. Seine Eltern waren beide Lehrer und Rifbjerg wurde relativ frei erzogen. Später studierte er Englisch und Literatur, sowohl in Kopenhagen als auch ein Jahr in den USA. Er brach sein Studium jedoch ab, um zuerst Regisseur und später Kritiker und Schriftsteller zu werden.

Der Durchbruch gelang ihm 1958 mit dem Roman Den kroniske Uskyld, in dem es um Teenager und ihre sexuellen Erfahrungen und Probleme geht. Dieser Roman wurde unter der Leitung von Edward Fleming im Jahr 1985 verfilmt. Seit 1956 veröffentlichte er über 100 Romane sowie Gedicht- und Novellensammlungen, Schauspiele, Fernseh- und Hörspiele, Filmmanuskripte, Kinder- und Tagebücher.

Rifbjerg ist außerdem auch als Journalist und Kritiker bekannt. Mit Villy Sørensen war er in der Durchbruchsperiode des Modernismus Redakteur für die Zeitschrift Vindrosen und ab 1984 war er sieben Jahre lang literarischer Direktor bei Gyldendal.

Verheiratet ist er seit 1955 mit der Übersetzerin Inge Rifbjerg, gemeinsam haben sie drei Kinder.

Werke[Bearbeiten]

  • Under vejr med mig selv (1956)
  • Efterkrig (1957)
  • Den kroniske uskyld (1958)
  • Konfrontation (1960)
  • Operaelskeren (1966)
  • Lonni og Karl (1968)
  • Anna (jeg) Anna (1969)
  • Lena Jørgensen Klintevej 2650 Hvidovre (1971)
  • Tak for turen (1975)
  • Falsk forår (1984)
  • Nansen og Johansen (2002)

Viele seiner Werke sind in andere Sprachen übersetzt und eines seiner Grundthemen ist die Schilderung des Menschen – die Identitätsfindung und dessen Probleme.

Filmographie (Drehbuch)[Bearbeiten]

  • 1962: Weekend
  • 1966: Es war einmal ein Krieg (Der var engang en krig)
  • 1982: Der Flug des Adlers (Ingenjör Andrées luftfärd)
  • 1983: Tukuma
  • 1987: Katinka

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]