Kloster Veilsdorf

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Reste der Manufaktur des Porzellanwerkes

Kloster Veilsdorf ist ein Teil von Veilsdorf im Landkreis Hildburghausen in Thüringen

Lage[Bearbeiten]

Die wenigen Reste des einstigen Klosters Veilsdorf befindet sich südöstlich abseits vom gleichnamigen Ort südlich des Hildburghäuser Waldes und nördlich der Bundesstraße 89 in der Werraniederung zwischen Heßberg und Harras an der Kreisstraße 531.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Kloster Veilsdorf wurde 1189 erstmals urkundlich genannt.[1] Das abseits liegende Kloster der Benediktiner-Nonnen war wohl vorher eine Befestigungsanlage. Hier querte im Mittelalter eine aus Richtung Bürden kommender Weg die Werra. Reste des Weges sind als Hohlweg noch erkennbar. Gründer des Klosters waren sicher die Herren von Veilsdorf. 1446 wurde das Kloster zum Mönchskloster umgewandelt. Während des Bauernkrieges 1524/255 wurde das Klostergebäude niedergebrannt. Die Reste des Klosters wurden nach seiner Aufhebung durch eine Porzellanmanufaktur und später durch ein modernes Porzellanwerk überbaut. Einige Mauern aus der Klosterzeit sind noch erhalten.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010 ISBN 978-3-86777-202-0, S. 298
  2. Michael Köhler: Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze. Jenzig-Verlag 2001, ISBN 3-910141-43-9, S. 257

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kloster Veilsdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

50.41578033333310.811059833333Koordinaten: 50° 24′ 57″ N, 10° 48′ 40″ O