Kommode

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Dieser Artikel behandelt das Möbelstück Kommode. Das „Kommode“ genannte Gebäude in Berlin ist die Alte Bibliothek, das „Umgedrehte Kommode“ genannte Gebäude in Bremen ist der Wasserturm auf dem Werder.
Gründerzeitkommode (ca. 1880)
Rokoko-Kommode mit Lackmalerei und Bronzebeschlägen

Eine Kommode (zu französisch commode „bequem“) ist ein mit Schubladen ausgestattetes Schrankmöbel. Entwickelt wurde sie aus der Truhe, die vergleichsweise umständlich von oben befüllt wurde, oder dem Kabinettschrank. Im Vergleich zur Truhe wurde sie als praktischer, als kommod empfunden. Kommoden sind seit Anfang des 18. Jahrhunderts in Gebrauch. Der am häufigsten anzutreffende Kommodentyp hat etwa die Höhe eines Tisches, es gibt aber auch höhere Kommoden, die so hoch wie ein Schrank sind. Letztere werden auch als Pfeilerkommode (weil man sie häufig an einem Pfeiler zwischen zwei Fenstern aufstellte), Herrenkommode, Wochenkommode (weil sie oft sieben Schubladen, entsprechend den Tagen der Woche haben) oder Chiffoniere bezeichnet.

Der Name der Düsseldorfer Kleinkunstbühne Kom(m)ödchen leitet sich hiervon ab.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kommoden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien