Konvention von Artlenburg

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Mit der Konvention von Artlenburg oder Elbkonvention kapitulierte das Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg am 5. Juli 1803 gegenüber der Armee Napoleons.

Geschichte[Bearbeiten]

Nachdem die französischen Truppen unter Generalleutnant Mortier zunächst am 3. Juni 1803 die von Johann Ludwig von Wallmoden-Gimborn zu verantwortende Konvention von Sulingen paraphierten,[1] besetzten am 5. Juni 1803 die napoleonischen Truppen die Hauptstadt Hannover, während Mortier das Hardenbersche Haus zu seinem Quartier bestimmte.[2][3]

Zugleich zogen sich die kurhannoverschen Truppen nach der Kapitulation ans Nordufer der Elbe ins Herzogtum Sachsen-Lauenburg in die Internierung zurück. Die Ratifizierung der Konvention von Sulingen wurde von Napoleon anschließend verweigert.

Am 5. Juli 1803 unterzeichnete der hannoversche Oberbefehlshaber von Wallmoden-Gimborn in Artlenburg die weitergehende Konvention über Kapitulation des Kurfürstentums Hannover und die Auflösung der Hannoverschen Armee.

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Klaus Mlynek: WALLMODEN-GIMBORN, Johann Ludwig Graf von, in: Hannoversches Biographisches Lexikon, S. 375; online über Google-Bücher
  2. Klaus Mlynek: MORTIER, Edouard Adolphe Casimir Joseph, in: Hannoversches Biographisches Lexikon, S. 260 u.ö., online über Google-Bücher
  3. Anmerkung: Anstelle 3. Juni 1803 wird abweichend im selben Hannoverschen Biographischen Lexikon auch das Datum 5. Juni 1803 genannt; vergleiche dort WALLMODEN-GIMBORN... mit MORTIER ...'