Korbball

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Korbball ist eine Ballsportart für zwei Mannschaften. Korbball gibt es je nach Land und Region mit sehr unterschiedlichen Regeln. Es weist starke Ähnlichkeiten mit Basketball auf, aus dem es sich in den ersten zwei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts entwickelte, nachdem das Spiel 1896 aus den USA in Deutschland eingeführt worden war. Das Ziel des Spieles ist es, den Ball so oft wie möglich in den gegnerischen Korb zu werfen und gleichzeitig so wenig Würfe wie möglich zu erhalten. Das Team mit mehr Korbtreffern gewinnt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Schweiz

In der Schweiz wird Korbball im Sommer auf dem Rasen mit sechs Spielern pro Mannschaft gespielt, im Winter in der Halle mit fünf Spielern pro Mannschaft. Auf dem Rasen sind maximal vier Auswechselspieler (NLA Herren sechs) erlaubt, in der Halle ebenfalls vier. Laut Reglement dauert ein Meisterschaftsspiel 2 x 20 Minuten mit drei Minuten Pause. Allerdings weichen die Spielzeiten in vielen kantonalen Ligen aufgrund anderer Verbandsvorschriften erheblich davon ab.

Der Ball ähnelt einem Fußball. Der Umfang entspricht 68 bis 72 cm und das Gewicht beträgt zwischen 500 und 550 Gramm. Der Korb befindet sich in einer Höhe von drei Metern und hat einen Durchmesser von 45 cm. Es befindet sich (im Gegensatz zum Basketball) kein Brett hinter dem Korb. Wird aufgrund der Hallenverhältnisse auf einen Basketballkorb gespielt, gibt ein Treffer keinen Punkt, wenn der Ball das Brett berührt, bevor er in den Korb fällt.

Es gibt in der Schweiz vier nationale Ligen: Die Nationalliga A und B für Herren sowie die Nationalliga A und B für Frauen. In den Nationalligen A und B der Frauen sowie Nationalliga B der Herren spielen zehn Mannschaften. Dabei werden in 18 Spielen (neun Vorrunden- und neun Rückrundenspiele) die Auf- und Absteiger bestimmt. In der Nationalliga A der Herren spielen zwölf Mannschaften und es werden elf Vorrunden- und elf Rückrundenbegegnungen ausgetragen. Das Siegerteam der beiden Nationalligen A ist Schweizer Meister.

Im Winter findet jeweils ein nationaler Cup statt, für den sich Teams der unteren Ligen qualifizieren müssen.

[Bearbeiten] Deutschland

In Deutschland weist der Spielaufbau im Korbball Ähnlichkeit mit Handball auf. Korbball wird in Deutschland als Turnspiel im Deutschen Turner-Bund von Frauen und Mädchen wettkampfmäßig betrieben. Es gibt aber auch in einigen Landesverbänden Mixed-Mannschaften. In einer Mannschaft spielen im Sommer auf dem Feld sieben Spieler und im Winter in der Halle fünf Spieler. Einer der Spieler ist der Korbhüter und mit dem Torwart im Hand- und Fußball zu vergleichen. Allerdings spielt der Korbhüter im Angriff mit. Ebenso wie im Handball gibt es einen Halbkreis, den nur der Korbhüter betreten darf. Dieser Kreis ist im Abstand von drei Metern um den Korb, der auf einer 2,50 m hohen Stange in der Mitte steht. Ziel ist es, den Ball, der die in etwa die Größe eines Herren-Handballs hat (ein wenig größer), in den gegnerischen Korb zu werfen und dabei den eigenen zu verteidigen. Die Länge der Halbzeit variiert zwischen zehn und 20 Minuten. Sie ist abhängig von der Altersklasse der Spielenden. Seit einigen Jahren gibt es eine zweigeteilte Bundesliga Nord und Süd. Im Norden spielen Mannschaften aus Niedersachsen, Bremen und Schleswig-Holstein, im Süden aus Bayern und Westfalen. Die ersten drei der beiden Ligen spielen bei den Deutschen Meisterschaften den Deutschen Meister aus.

Die Punktwertung ist folgendermaßen:

  • für ein Korbwurf 1 Punkt
  • für ein Freiwurf (Penalty) 1 Punkt
  • für ein gewonnes Spiel gibt es 2 Punkte, nur in Bayern 3 Punkte
  • Für Unentschieden jeweils einen Punkt.

[Bearbeiten] Deutsche Meisterschaften im Korbball

Jahr Austragungsort
2008 Brake (Unterweser)

[Bearbeiten] Weblinks

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