Kurt Preger

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Kurt Preger (* 1907 in Berlin; † 12. Oktober 1960 in Wien) war ein Bariton. Er feierte große Erfolge als Buffo und Operettensänger.

Miksa Preger, der spätere Direktor des Wiener Carl-Theaters war sein Vater.

Er begann 1931 an der Wiener Volksoper als Prinz Paul in Großherzogin von Gerolstein. Er spielte am Deutschen Theater in Brünn 1933, im Deutschen Theater in Prag und dann wieder an der Wiener Volksoper sowie am Stadttheater Basel 1938–46.

Als verfolgter Jude zog Preger während der Herrschaft des Nationalsozialismus durch die Niederlande und Belgien mit der Franz Hirsch Operettengruppe. Beim Einmarsch der Deutschen Truppen versteckte er sich in den Niederlanden. Nach der Flucht in die Schweiz spielte er wieder in Basel sowie in St. Gallen, Zürich, Bern und Luzern. 1948 kehrte er an die Wiener Volksoper zurück und wirkte dort bis zu seinem Tod. Zeitweise sang er an der Wiener Staatsoper.

Seine letzte Ruhe fand er auf dem Hernalser Friedhof in Wien (Gruppe F, Nummer 53 A).

Literatur[Bearbeiten]