Lambchop

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Lambchop
Lambchop live 2009
Lambchop live 2009
Allgemeine Informationen
Genre(s) Alternative Country, Rock
Gründung 1993[1]
Website http://www.lambchop.net/

Lambchop (engl.: Lammkotelett) ist eine US-amerikanische Alternative-Country-Band aus Nashville, Tennessee. Die Band ist ein bis zu 18-köpfiges Kollektiv um den ehemaligen Parkettleger Kurt Wagner (*1958), der sowohl die Texte als auch die Musik schreibt und mit seiner leicht rauchigen Stimme den Sound der Band prägt. Die Musik zeichnet sich durch einen gewissen Minimalismus aus, d. h. durch sparsame Instrumentierung und eine ruhige, zurückgenommene Handhabung, die von Fans gerne als „sanfte Eleganz“ bezeichnet wird. In Europa sind die Platten von Lambchop beim Label City Slang erschienen.

Bei der Veröffentlichung ihres 2008er Albums OH (ohio) gingen die Gruppe und ihr Label einen ungewöhnlichen Weg: Die CD lag samt Hülle und Booklet der Oktober-Ausgabe des Magazins Rolling Stone bei, dessen Preis dafür nur geringfügig erhöht wurde. Die Aktion stieß allerdings auch auf Kritik: Zwei große Handelsketten nahmen sie zum Anlass, Lambchop-Alben aus ihren Regalen zu verbannen.[2]

Das von den Kritikern hochgelobte Album Mr. M wurde stark durch den Freitod Vic Chesnutts, der Freund und Mentor Kurt Wagners war, geprägt.[3] Wagner malte das Covermotiv und die Illustrationen des Booklets in einer musikalischen Schaffenspause.

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen[4] Anmerkungen
DE AT CH UK US
1994 I Hope You’re Sitting Down
1996 How I Quit Smoking Erstveröffentlichung: 30. Januar 1996
1997 Thriller
1998 What Another Man Spills
2000 Nixon
2002 Is a Woman 43
(5 Wo.)
38
(2 Wo.)
2004 Aw C’mon 26
(5 Wo.)
34
(5 Wo.)
83
(2 Wo.)
45
(2 Wo.)
einzeln und als Box-Set mit No You C’mon
No You C’mon einzeln und als Box-Set mit Aw C’mon
2006 Damaged 39
(4 Wo.)
60
(2 Wo.)
43
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. August 2006
2008 OH (Ohio) 74
(2 Wo.)
100
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 6. Oktober 2008
2012 Mr. M 23
(… Wo.)
25
(… Wo.)
34
(… Wo.)
42
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. Februar 2012

Kompilationen[Bearbeiten]

  • 2001: Tools in the Dryer
  • 2006: The Decline of the Country and Western Civilization (1993-1999)
  • 2006: The Decline of Country and Western Civilization, Part 2: The Woodwind Years
  • 2010: Broken Hearts & Dirty Windows: Songs of John Prine
  • 2011: Turd Goes Back: Essential Tracks from Secret Secret Sourpuss & Big Tussie

Weitere Alben[Bearbeiten]

  • 1996: Hank (EP)
  • 2000: The Queens Royal Trimma (Livealbum)
  • 2001: Treasure Chest of the Enemy
  • 2002: Pet Sounds Sucks (Livealbum)
  • 2003: Mono (Livealbum)
  • 2004: Nashville Does Dallas
  • 2004: Boo Fucking Who? (Livealbum)
  • 2005: CoLab (Kollaboration mit Hands Off Cuba)
  • 2006: Succulence (Livealbum)
  • 2008: Rainer on My Parade (Livealbum)
  • 2009: Live at XX Merge (Livealbum)

Singles in den Charts[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[4] Anmerkungen
DE AT CH UK US
2000 Up with People
Nixon
66
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2000

DVDs[Bearbeiten]

  • 2007: No Such Silence

Quellen[Bearbeiten]

  1. Biografie auf musicline.de
  2. Artikel der Süddeutschen Zeitung (Aufgerufen am 5. Oktober 2008)
  3. Plattenkritik auf culturmag.de (Aufgerufen am 5. März 2012)
  4. a b Chartquellen: DE AT CH UK US

Weblinks[Bearbeiten]