Lauras Stern (Film)

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Filmdaten
Originaltitel Lauras Stern – Der Kinofilm
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2004
Länge 77 Minuten
Altersfreigabe FSK o. A.
JMK uneingeschränkt
Stab
Regie Piet de Rycker,
Thilo Graf Rothkirch
Drehbuch Michael Mädel,
Piet de Rycker,
Thilo Graf Rothkirch,
Rolf Giesen
Produktion Maya Gräfin Rothkirch, Thilo Graf Rothkirch
Musik Hans Zimmer,
Nick Glennie-Smith,
Henning Lohner
Schnitt Christine Lüdecke
Besetzung

Sprecher im Original

Lauras Stern ist ein computeranimierter Trickfilm, der am 23. September 2004 in den deutschen Kinos anlief. Der Film erschien im Verleih von Warner und basiert auf dem Kinderbuch Lauras Stern von Klaus Baumgart. Er handelt von der siebenjährigen Laura, die sich bedingt durch einen Umzug in eine Großstadt nicht wohl fühlt. Als sie einen kleinen herabstürzenden Stern beobachtet und diesen „versorgt“, erlebt sie mit diesem Abenteuer und geleitet ihn schließlich zurück an den Sternenhimmel.

Der Film kam am 23. September 2004 mit 543 Kopien in die deutschen Kinos. In der ersten Woche sahen 245.589 Zuschauer den Film, insgesamt sahen ihn 1.353.517 Zuschauer. Damit ist der Film auf Platz 31 der erfolgreichsten Kinofilme 2004.[1] Der Film wurde gemeinsam von Rothkirch Cartoon Film, MotionWorks und Animationsfabrik produziert. In Co-Produktion agierten Warner Bros. und Comet Film.

Handlung[Bearbeiten]

Laura zieht mit ihrer Familie vom Land in die Stadt. Nach einem nächtlichen Sternschnuppen-Schauer findet sie im Park einen kleinen verletzten Stern und nimmt ihn mit zu sich nach Hause. Sie versorgt seinen abgebrochenen Zacken und schließt schnell Freundschaft mit ihrem Stern. Dieser verzaubert Lauras Spielzeuge und hilft ihr, sich in der großen Stadt etwas wohler zu fühlen. Doch bald merkt Laura, dass der Stern an Heimweh leidet und an Leuchtkraft verliert.

Als Laura eines Abends mit Hilfe des Sterns den Cello-Bogen ihrer Mutter in die Oper bringen will, stürzt sie mit dem Stern ab, als der nur angeklebte Zacken erneut verloren geht. Mit Hilfe des Nachbarsjungen Max und der Sonne in der Opernkulisse kann sie den Stern heilen und zurück in den Sternenhimmel bringen. Nach diesem Abenteuer fühlt sie sich in der neuen Stadt zu Hause.

Hintergrund[Bearbeiten]

Laut Baumgart bedienten sich die Mitwirkenden an den verschiedenen Elementen der ab 2002 erschienenen Zeichentrickserie. Gebäude der Stadt und die Entwicklung der Charaktere mussten somit nicht komplett neu erdacht werden. Trotzdem wurde zugunsten der Dramaturgie neue Protagonisten eingeführt, etwa der Nachbarsjunge Max oder die lebendigen Kuscheltiere von Laura.[2]

Musik[Bearbeiten]

Die Filmmusik wurde von Hans Zimmer, Nick Glennie-Smith und Henning Lohner komponiert und vom Deutschen Filmorchester Babelsberg eingespielt. Die Songs im Film wurden von den Kölner Produzenten Frank Meyer und Dieter Müller produziert und von der deutschen Band Wonderwall gesungen. Der offizielle Soundtrack zum Film dauert knapp 70 Minuten und wird vom Label BMG Music Publishing vertrieben.[3]

Kritiken[Bearbeiten]

„Die Geschichte ist liebevoll animiert und von ausgesuchter Herzigkeit, die Handlung ist in episodenhaften Bögen mit zahlreichen kleinen Höhepunkten gespannt, wird aber nie so heftig, dass sie ängstigen könnte.“

Daniel Däuber, cineman.de[4]

„Nach fast 2 Millionen verkauften Büchern und einer 13-teiligen Fernsehserie fand Lauras Stern auch den Weg auf die Kino-Leinwand. Der Deutsche Klaus Baumgart schrieb die Vorlage und so entstand auch die filmische Umsetzung vorwiegend in Deutschland – auf beachtlichem technischen Niveau und mit musikalischer Unterstützung von dem inzwischen in Hollywood sehr erfolgreichen deutschen Komponisten Hans Zimmer. Das ganze ist passend-stimmungsvoll umgesetzt – allerdings ohne die ganz großen Highlights. Vielleicht ist die verträumte Geschichte am Ende doch etwas zu kindgerecht. Für diese Zielgruppe ist der Film auf jeden Fall ein "Muss".“

Frank Ehrlacher, moviemaster.de[5]

Lauras Stern ist ein kindergerechter und niedlicher Zeichentrickfilm. Die Story und Zeichnungen sind gelungen und für kleine Fans geeignet. Gute Verfilmung der Fernsehserie und kann locker mit dieser mithalten.“

Daniel Engel, zelluloid.de[6]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Fortsetzungen[Bearbeiten]

Die Direct-to-DVD-Produktion Lauras Weihnachtsstern erschien am 1. Dezember 2006. Regie führten erneut Piet De Rycker und Thilo Rothkirch.

Am 24. September 2009 kam der Film Lauras Stern und der geheimnisvolle Drache Nian in die Kinos, am 13. Oktober 2011 folgte Lauras Stern und die Traummonster.[8]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. www.insidekino.de
  2. Interview mit Klaus Baumgart auf literaturnetz.com
  3. Lauras Stern|Website von Hans Zimmer
  4. www.cineman.de
  5. www.moviemaster.de
  6. www.zelluloid.de
  7. www.deutscher-filmpreis.de
  8. http://wwws.warnerbros.de/laurasstern/ aufgerufen am 18. November 2011

Weblinks[Bearbeiten]