Laurids Ortner

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Das Mumok im von Ortner & Ortner gestaltetem Museumsquartier

Laurids Ortner (* 26. Mai 1941 in Linz) ist ein österreichischer Architekt und Hochschullehrer.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Ortner ist in Berlin und Wien tätig. Er studierte von 1959 bis 1965 an der TU Wien Architektur.

Zusammen mit Günter Zamp Kelp und dem Maler Klaus Pinter war er 1967 Gründungsmitglied der „Architekten-Künstlergemeinschaft“ Haus-Rucker-Co, die bis zu ihrer Auflösung 1992 unter anderem an mehreren documenta-Ausstellungen teilnahm. Mitte der 80er Jahre wandte sich das Interesse zunehmend konkreten Bauaufgaben zu. Losgelöst von Haus-Rucker-Co führte er mit seinem Bruder Manfred Ortner unter dem Namen Ortner & Ortner Baukunst seit dieser Zeit ein Architekturbüro.

Von 1976 bis 1987 war Ortner an der Kunsthochschule in Linz als Professor tätig. Von 1987 bis 2009 war er Professor für Baukunst an der Kunstakademie Düsseldorf.[1] Mit seinem Bruder Manfred Ortner gestaltete er das 2001 eröffnete MuseumsQuartier in Wien, eines der größten Kulturzentren Europas. Ortner & Ortner entwarfen auch das 2003 fertiggestellte Gebäude der Sächsischen Landesbibliothek in Dresden. 2014 entwarf Laurids Ortner einen Dachaufbau namens MQ-Libelle für das Leopold Museum im Wiener Museumsquartier.

Ortner ist Mitglied der Künstlervereinigung MAERZ.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Anthony Cragg: Rede zur Akademischen Feier am 2. November 2009 in der Aula der Kunstakademie Düsseldorf. In: kunstakademie-duesseldorf.de, abgerufen am 26. Februar 2013.