Leistungsbereitschaft

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Dieser Artikel befasst sich mit der individuellen Leistungsbereitschaft. Zur Leistungsbereitschaft eines Unternehmens siehe Betriebsbereitschaft und Betriebskosten.

Leistungsbereitschaft bezeichnet das Maß, in dem jemand bereit ist, sein Leistungsvermögen in Form von Arbeit für ein bestimmtes Ziel einzubringen. Das zu erreichende Arbeitsergebnis kann individuell bedeutsam sein, im sozialen Zusammenhang notwendig erscheinen oder in einem Lohnarbeitsverhältnis vertraglich vereinbart sein. Dem Ziel entsprechend muss in demjenigen, der die Leistung erbringen soll bzw. erbringen will, eine entsprechende Motivation vorliegen.

Der Begriff Leistungsbereitschaft bezeichnet einerseits eine bestimmte Motivationslage eines Menschen in einer konkreten Situation, andererseits eine allgemeine Persönlichkeitseigenschaft (s. Leistungsmotivation).

Leistungsbereitschaft entwickelt sich im Kindesalter, z.B. in Wettkampfspielen ab ca. dem 7./8. Lebensjahr, und durch die elterliche Anerkennung und Aufmerksamkeit, sowie durch die Gewöhnung an von anderen gestellte Anforderungen.

siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Handbuch Soft Skills, Band II, Psychologische Kompetenz
  • Sozialpsychologie, 4. aktualisierte Auflage, Elliot Aronson, Timothy D. Wilson, Robin M. Akert, Pearson Studium, München, 2004, S.334, ISBN 3827370841
  • Pädagogik, Bildungsverlag eins H.Stam