Leopoldo de’ Medici

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Leopoldo de’ Medici (* 6. November 1617 in Florenz; † 10. November 1675 ebenda) war ein italienischer Kardinal und Kunstförderer.

Kardinal Leopoldo de’ Medici, Porträt von Giovanni Battista Gaulli

Der jüngste Sohn des toskanischen Großherzogs Cosimo II. war Mitglied der einflussreichen Medici-Familie. Er wurde 1667 von Klemens IX. zum Kardinal erhoben, 1668 folgte die Ernennung zum Kardinaldiakon von Santi Cosma e Damiano, 1670 wechselte er zu Santa Maria in Cosmedin. De Medici war an den Wissenschaften interessiert und bewirkte 1638 eine Wiedergründung der Platonischen Akademie, wie sie zu dieser Zeit nicht unüblich waren. Die der Naturbeobachtung und dem wissenschaftlichen Experiment verschriebene Accademia del Cimento regte er 1657 zusammen mit seinem Bruder, dem regierenden Großherzog Ferdinando II., an.

Leopoldo war auch ein passionierter Kunstsammler, viele der von ihm zusammengetragenen Stücke sind heute in den Uffizien zu sehen.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]